Mein Austauschjahr geht zu Ende… | Letzte Tag in Tokyo

(Der Beitrag ist vom 23. Juni)

10 Monate bin ich schon in Japan gewesen. Ist das lange oder kurz? Anfangs sagte jeder 10 Monate sind sehr lange und ich dachte genau so. Nun ist die Zeit aber vorbei und es fühlt sich unglaublich kurz an! Ich bin schon in Tokyo und es fühlt sich auch ein klein wenig an als wäre es nur ein Traum gewesen. 
Am Dienstag ist mein Schultag  recht normal verlaufen. Nach der Schule hatte meine Klassenlehrerin etwas für mich geplant. Wir haben zusammen Maki-sushi gemacht. Das ist das Sushi, was die meisten in Deutschland unter Sushi verstehen, also die mit Nori eingerollt sind. Das hat wirklich Spaß gemacht! Ich fande es toll noch Mal mit meinen Freunden etwas zusammen zu machen so kommt man sich noch Mal näher. Der Tag ging dann echt schnell vorbei! Ich habe abends angefangen für meine Freunde Briefe zu schreiben.

Mein letzter Schultag am Mittwoch war recht normal. Ich hatte nur viel zu tun, da ich meine Bücher und iPad zurück geben musste. Eigentlich wäre ich gerne nach der Schule zusammen mit meinen Freunden noch wo hingegangen, aber ich musste nach der fünften Stunde nach Hause fahren. Der Grund war, dass ich meine Koffer schon nach Tokyo schicken musste. Der Versanddienst kam schon ein Mal vorbei als keine da war und am Mittwoch war es auch sehr knapp, da ich und meine Gastmutter zur Tür rein sind und es schon geklingelt hat 😮 Wenigstens war das erledigt!
Von meiner Klasse habe ich noch ein Abschiedsgeschenk bekommen. Ein Klassenfoto und von jedem eine Nachricht. Meine Freundin Sonoka-chan hat noch jeden gezeichnet! Echt unglaublich wie sie so gut zeichnen kann! Meine Klassenlehrerin hat mir ein Buch und Utensilien von dem Sushi herstellen am vorigen Tag geschenkt. Dazu habe ich noch ein Fotoalbum bekommen und mir wurden auch Briefe geschrieben!

Der Abschied war echt… traurig, seltsam. Meine engsten Freunde wusste ich dass ich sie am nächsten Tag noch Mal treffe. Da ich nach der fünften Stunde gehen wollte hatte ich nicht viel Zeit um alle entgegen zu nehmen und mich zu verabschieden, deshalb fing die sechste Stunde schon an. Meine Gastschwester meiner zweiten Gastfamilie kam auch noch Mal um mir tschüss zu sagen und da konnte ich mich leider nicht zurück halten 😦 Ab da hat es leider nicht aufgehört. Als ich dann gehen wollte haben mir alle so zugewunken, dass ich nicht aufhören könnte zu weinen. Als ich unser Klassenzimmer verlassen habe warteten da plötzlich ein paar meiner Lehrer und haben mir auch noch etwas kleines überreicht. Da ich geweint habe hat einer der Lehrer meiner Klasse zugrufen, dass sie kommen sollen und mich bis unten begleiten sollen. Er hat sogar der ganzen 2. Klasse Bescheid gesagt, sodass wegen mir der ganze Unterricht unterbrochen wurde 😮 Irgendwie haben um mich herum plötzlich auch noch meine Freunde geweint, aber auch Mädchen mit den ich noch nie geredet habe, wollten mich plötzlich umarmen. Vor der Schule haben wir noch Mal ein Bild gemacht und ich bin Schritt für Schritt gegangen. Aus der Schule haben mir plötzlich noch die Klassen der 3. Klassenstufe zugewunken und Bye bye! gerufen. Das war echt süß! Meine Freunde kamen plötzlich noch Mal hinter her gerannt und haben mich noch Mal umarmt! 

Der Abschied war irgendwie sehr dramatisch 😀 Dafür konnte ich mich aber am nächsten Dank zusammenreißen. Ich bin erst nachmittags und in normalen Sachen zur Schule gegangen, da ich nur noch das Konzert von dem Musik Club ansehen wollte. Darin spielen meine Freunde und mein Gastbruder. Ich habe noch Mal viel Bilder gemacht und Briefe verteilt. Das einzige worüber ich traurig bin, dass ich kein Foto mit meiner Japanischlehrerin machen konnte 😦 Ich hoffe sie freut sich über meinen Brief! Sie hat mir einen fünf seitigen Brief geschrieben 😀 Am Donnerstag hat mich meine Gastfamilie mit dem Auto mitgenommen und wir sind mein Lieblingsessen Udon essen gegangen! 

Heute ist Freitag und ich bin von Kitakyushu nach Tokyo geflogen. Der Abschied war nicht so traurig wie ich dachte. Vielleicht habe ich mich inzwischen schon darauf eingestellt. Aber als das Flugzeug los fuhr liefen mir Tränen die Wange herunter. Der Flug verging schnell und ich konnte zum Glück am franter sitzen. Außerdem glaube ich den Mt. Fuji gesehen zu haben! Ich bin mir nicht sicher aber vielleicht! 

In Tokyo angekommen war ich ein bisschen planlos. Da sollte jemand warten, aber da war niemand. Ich habe mir da nicht viel sorgen drüber gemacht und bin durch den ganzen Flughafen gelaufen xD Dann habe ich WYS (meine Organisation) eine Email geschrieben und sie meinten da müsste jemand warten. Am Startpunkt angekommen war tatsächlich jemand da 😀 Ich war wie beim Hinflug nach Japan die Erste und musste noch ewig auf die Anderen warten. Wir sind alle zusammen mit dem Bus und Bahn zu unserem „Hotel“ gefahren und haben kurz von der Organisation Informationen bekommen. Dann durften wir in Gruppen in der Nähe Abendessen gehen! Ich bin mit nach Shibuya gegangen! Das ist dort wo es die große bekannte Kreuzung gibt! Wir sind auch darüber gelaufen! Ich war so glücklich 😀 Ich habe auch die Hachiko Statue gesehen! Abends sind wir Okonomiyaki essen gegangen. Es ist wirklich teuer in Tokyo! Da bin ich erschrocken 😮 Sonst war ich ehrlich gesagt nicht so gut gelaunt… Ich hatte keine Lust auf meine Organisation zu treffen und irgendwie habe ich das Gefühl, dass alle Austauschschüler eingebildet sind… Ob ich auch so bin? Wenn ihr schon gehe dann gleich gerade nach Hause. 

Abr verbreiten wir Mal keine schlechte Laune! Ich bin froh heute etwas von Tokyo gesehen zu haben und freue mich nun auch auf den Flug nach Hause! Ja auf diesen ewig kamen Flug… Mein Flug geht um 11 Uhr (japanische Zeit) und in Deutschland komme ich kurz vor 19 Uhr an. Aufstehen sollen wir schon um 5 Uhr 😦 Das heißt wieder lange warten am Flughafen! Yay! xD Aber meine Koffer werde ich morgen auch noch am Flughafen abholen müssen. Ich hoffe es geht alles glatt und ich habe keine Probleme. Mir wurde heute schon meine Schere eingezogen. Die vergesse ich immer 😀 

Heute vor dem Duschen gehen mussten wir alle noch eine Rede für 2 Minuten über unser Austauschjahr machen. Ich war irgendwie so kaputt, dass ich einfach nur den Bericht den wir schreiben sollten vorgelesen habe wie ein paar andere 😀 Zum Schluss haben wir noch ein Zertifikat bekommen ^^ Das waren die letzten Tage in Japan! Sehr  sehr emotional 😮 

Ich hoffe meine Beiträge haben euch gefallen, auch wenn ich immer Fehler geschrieben habe. Es ist für mich auch eine Art Tagebuch gewesen, da ich sonst alles vergessen würde so vergesslich wie ich bin 😀 

Bis bald in Deutschland! 

Reden auf Japanisch | Sportfest 2017

Mein Austauschjahr kommt langsam zum Ende… Es sind nur noch 4 Tage bis ich nach Tokyo fliege und 5 Tage bis ich zurück in Deutschland bin! Mein Herz ist irgendwie zweigeteilt. Auf der einen Seite freue ich mich auf Deutschland und alle wieder in die Arme zu nehmen und in meinem eigenen Bett zu schlafen, aber auf der anderen Seite will ich am liebsten hier bleiben und weiterhin zur Schule gehen und bei meiner Gastfamilie wohnen. Die eine Hälfte muss ich wohl hier in Japan lassen.

In den letzten Wochen bzw Tagen habe ich sehr viel unternommen! Ich habe seit einem Monat nicht mehr ausgeschlafen und bin demnach auch immer müde und in letzter Zeit echt erschöpft. Ich habe auch wieder Halsschmerzen bekommen, da ist es wohl auch gut bald wieder zurück in Deutschland zu sein wo ich mich erholen kann 😀 

Ich war am 10. Juni mit einigen aus meiner Klasse zu einem Schulfest bei einer anderen Schule in Shimonoseki. Darüber war ich ganz froh, da ich mein Schulfest nicht mit erleben kann. Allerdings dachte ich es wäre mehr los auf so einem Schulfest, da japanische Schulfeste immer so gelobt wurden. Es gab ein paar Vorstellungen von verschiedenen Klubs. Wir haben uns die Band der Schule angesehen und auf meinen Wunsch hin noch die Kalligraphie Vorführung. Das war auf jeden Fall sehenswert! Sonst gab es eigentlich nur Essensstände die von den Schülern gemacht wurden. Danach sind wir nur noch in Shimonoseki zum Einkaufszentrum gefahren haben was gegessen und Purikura gemacht. Dann habe ich leider ungewollt alle etwas geschockt, in dem ich ein Purikura Foto auf Instagram hochgeladen habe. Auf diesem Bild war ein Symbol was für die buddhistischen Tempel in Japan steht, aber was man  schnell mit dem Hakenkreuz verwechselt.  Auf Google maps gibt es die übrigens auch noch zu finden. Beim hochladen habe ich darüber leider nicht viel nachgedacht also hier noch Mal Entschuldigung! 

Am nächsten Tag war Sonntag und da sind meine Freunde früh zum Gottesdienst meiner Gastfamilie gekommen. Die Schüler an meiner Schule müssen ein paar Mal im Jahr zum Gottesdienst gehen, da es ja eine christliche Schule ist. Danach sind wir nach Shimonoseki zur Wohnung einer meiner Freundinnen gefahren. Bei ihr war ich schon ein Mal ^^ Dieses Mal haben wir auch wieder viele Süßigkeiten gegessen und zusammen Spiele gespielt und Mal wieder Horrorfilme geschaut 😀 

Die letzten Wochen waren für mich sehr herausfordernd. Wie ich schon erwähnt habe sollte ich zwei Reden und eine Präsentation auf Japanisch machen. Der Termin wurde immer wieder nach vor verlegt, sodass ich kaum Zeit hatte. Ich habe es letztendlich irgendwie mit der Hilfe meiner Gastmutter geschafft! Mein Lehrer hat mir nicht gerade viel geholfen, aber er ist auch echt beschäftigt. Die Lehrer in Japan bleiben übrigens meistens alle noch bis 19 Uhr oder länger in der Schule. Am 8. Juni war meine Rede in der Universität zum Gottesdienst. Diese Rede ging etwa 10 Minuten und ich habe über mein Leben an der japanischen Schule und in der Gastfamilie geredet und noch erzählt wie mein Interesse an Japan begonnen hat. Da habe ich auch noch Mal meinen Senpai (älteren Schüler) vom Teezeremonie Club getroffen! Ich habe mich so gefreut dass sie auch gekommenen ist ^^ 

Meine zweite Rede war meine Abschlussrede in meiner Schule zum Gottesdienst frühs. Diese ging auch ca. 10 Minuten. Mein Lehrer dachte ich mache die selbe Rede noch Mal, aber ich habe diese Rede ganz anders geschrieben und bin froh wie gut sie angekommen ist. Viele kamen danach zu mir und haben mir gesagt, dass die Rede rührend war ^^ Viele andere haben da erst realisiert, dass ich Japanisch reden kann und haben plötzlich angefangen mit mir zu reden. Ich war glücklich, dass ich die zwei Reden geschafft habe. Ich habe wirklich bis ein Tag vorher noch geschrieben und demnach auch viel abgelesen, aber so hart habe ich noch nicht an sowas gearbeitet. Ich saß echt jeden Tag mit meiner Gastmutter bis Mitternacht zusammen und haben auch während dem Unterricht geschrieben. Ich habe mich aber sehr schnell verbessert. Die Fehler die meine Gastmutter anstrich wurden immer weniger, was mich motiviert hat. Aber nach dem die zwei Reden geschafft hatte, war meine Motivation realativ vorbei und dabei hatte ich noch eine 40 Minuten Präsentation am 14. Juni vor mir. Ich habe mit meinen Lehrer geredet und wir haben uns darauf geeinigt, dass die Präsentation 30 Minuten geht. Die Präsentation habe ich nach dem Unterricht gehalten und bis früh noch dran gearbeitet 😀 Mein Lehrer hat alles gefilmt und mir wird es später irgendwie gegeben, aber auf YouTube auf dem Kanal meiner Schule ist auch schon die Hälfte zu sehen. Wenn ich in Deutschland bin, habe ich hoffentlich Zeit Untertitel für euch hinzuzufügen. Bei der Präsentation wurden mir danach noch fragen gestellt, sogar mein Schulleiter war dabei! Ich bin jetzt glücklich es geschafft zu haben!

Der Rest der Woche war auch anstrengend, denn es war Übung für das Sportfest am 17. Juni. Es war (zum Glück) sehr sonniges warmes Wetter​. Keiner ist ohne Sonnenbrand nach Hause gegangen 😀 Mein Gastbruder ist einfach so unglaublich braun geworden, sieht aus wie angemalt xD Japaner benutzen aber Sonnencreme ohne Ende, da sie im Gegensatz zu Deutschen weiß Haut haben möchten. Das Üben war wirklich anstrengend und für meine Senpai ist es das letzte Sportfest gewesen, weshalb sie alles geben wollten. Das hieß wir haben zusammen nach Übungsende noch weiter geübt und sind demnach spät nach Hause gekommen. Jeder was total fertig. Dieses Jahr wurde, dass Sportfest nur von Schülern organisiert und mein neuer Schulleiter ist Sportlehrer weshalb er auch mehr Wert auf das Sportfest legt. Es war dieses Jahr wirklich nicht Mal viel besser als das letztes Jahr!! Die Klassen wurden zu rot und blau aufgeteilt. Meine Klasse war Blau! Ich habe bei zwei Spielen teilgenommen und dann bei Tauziehen wo alle mitmachen. Ein Spiel hieß C4H4, dass würde zu viert gemacht. Zwiebeln Schüler vorn und zwei hinten und in der Mitte wurden die Füße zusammen gebunden. Dann sollte man Rennen, was wirklich sehr schwer ist!! Dann gab es noch ein Spiel welches Kibasen hieß.  Übersetzt heißt es Reiterkampf. Das Spiel macht man auch wieder zu viert. Drei Schüler stehen unten und ein Schüler ist oben, das versteht man wohl erst wenn man ein Foto sieht und der obere Schüler hat einen Hut auf. Die Hüte muss man versuchen von den anderen wegzunehmen. Ihr glaubt nicht wie brutal japanische Mädchen sind! Das Spiel war nur für Mädchen und es gab trotzdem viele verletze! Kein Wunder bei dem was uns unsere Senpai gesagt haben: Es gibt nur Regeln für die oben, aber unten könnt ihr alles mögliche machen. Ich war unten ganz vorne und musste da sehr drängeln und schubsen xD Dank des vielen Übens haben wir tatsächlich gegen Rot gewonnen! Meine Senpai haben sogar geweint vor Freude! 

Dieses Jahr haben das rote und blaue Team richtig gekämpft. Das heißt richtig angefeuert so nach dem Motto wer ist lauter 😀 und es gab auch von jedem Team eine Performance. Hier seht ihr noch ein Bild meiner Klasse und darunter ein Foto was wir nach dem Üben gemacht haben.

Nach dem Sportfest bin ich mit meinen Freunden nach Hause gegangen und wir haben noch Purikura aufgenommen, aber wir waren alle so kaputt, dass unser Kopf/ Verhalten auch sehr komisch geworden ist. Wenigstens hatten wir noch Mal richtig Spaß! Fast hätte ich es vergessen! Jede Klasse hat noch Shuudankoudou gemacht, also das was wie beim Militär aussieht. Ich denke meine Schule hat auch davon ein Video gemacht, weshalb ich Mal abwarte ob sie etwas auf YouTube hochladen. Die anderen Klassen war echt gut! Meine Klassenstufe hatten nur etwas mit den Armen gemacht, was an Buddha erinnern sollte. Hat nicht wirklich gut geklappt. 

Mein Beitrag ist schon wieder sehr lang geworden… Zwischendurch schon Mal ein Danke fürs Lesen! 

Sonntag hätte ich am liebsten lange geschlafen, aber es war ja Gottesdienst und wie jeden Tag ist es so warm, dass ich gar nicht mehr lange schlafen kann. Es war mehr oder weniger der Tag wo ich das letzte Mal was mit meiner Gastfamilie unternehmen konnte. Ich habe mir gewünscht zum Spaceworld zu fahren. Das ist der Freizeitpark wo ich letztes Jahr schon Mal war, aber nicht mehr als eine Achterbahn gefahren bin da meine erste Gastfamilie kein Fan davon war. Meine jetzige Gastfamilie mag Achterbahnen aber so wie ich! Leider ist es dieses Jahr immer sehr voll, da der Freizeitpark dieses Jahr schließen wird! Mit meinem Gastbruder bin ich immer ganz vorne gefahren 😀 Die beste Achterbahn war sehr kurz, aber die beschleunigt von Anfang an auf 130 km/h. Man wird in den Sitz gedrückt und dann geht’s weiter nach oben, dass macht echt Spaß! Der Tag war auf jede Fall sehr lustig! 

Heute ist Schulfrei, da wir am Samstag Sportfest hatten. Deshalb hat sich meine ganze Klasse in Moji getroffen und wir sind zusammen Shabushabu essen gegangen. Man wählt zwei Soßen und in diese kann man alles mögliche reinlegen, wie Gemüse und Fleisch und es schmeckt richtig gut! Wir haben so viel gegessen! Ich bin jetzt noch voll 😀 

Danach ist eine Gruppe nach Hause gefahren, eine Gruppe zum Karaoke gegangen und eine Gruppe zum Bowling gegangen. Ich bin nach Hause gegangen, da meine Geld etwas knapp geworden ist 😮 In Tokyo werde ich sehr viel brauchen und es kam auch noch die Gesundheitsversicherung dazu und am Mittwoch werde ich einen oder zwei meiner Koffer schon nach Tokyo zum Flughafen senden. Trotzdem hatte ich heute noch Mal viel Spaß und jetzt habe ich nur noch zwei Tage in der Schule! Letzte Woche habe ich schon ein paar Fotos mit meinen Lehrern gemacht ^^ 
Bis zum nächsten Beitrag! Mal sehen wo ich dann bin! 

Minato-festival | Kumamoto | Gastfamilientreff

Hallo~! 

In der letzten Woche habe ich mich mit jemanden aus Deutschland getroffen! Sie heißt Lea und hatte ein Austauschjahr in Finnland gemacht und reißt gerade durch ganz Japan. Von Donnerstag bis Montag kam sie nach Shimonoseki. Wir haben uns über das Internet kennen gelernt, da wir beide Austauschschüler sind. Sie hat gefragt ob sie meine Schule sehen kann und deshalb habe ich gleich nach gefragt und ein Glück durfte sie kommen! Deshalb sind wir am Freitag zusammen durch meine Schule gegangen. Da schon zeitig Schluss wegen der Testwoche war, hatten wir danach noch Zeit uns lange am Meer zu unterhalten. Womit ich nicht gerechnet hatte war, dass sie gleich noch meinem Schuldirektor vorgestellt wird 😀 

Am Sonntag haben wir uns noch Mal getroffen und sind zusammen zum Minato festival in Mojiko gegangen. Das war echt ein schöner Tag! Es gab sehr viele Essens-stände und eine Art Flohmarkt wo man handgemachte und alte Dinge kaufen konnte. 

Am Nachmittag war noch ein Umzug wo die verschiedensten Gruppen mit gelaufen sind. Es gab so typisch japanisches, aber es sind auch Schulen, Polizisten, Feuerwehrmänner und Bahnbetriebe zu sehen gewesen. Leider war es an dem Tag so heiß, dass wir immer einen Schattenplatz suchen mussten. Ich habe trotz Sonnencreme einen Sonnenbrand bekommen 😮 Das Wetter ist inzwischen sehr sehr warm und dazu auch noch hohe Luftfeuchtigkeit. Leider kommt auch immer noch Smog aus China, weshalb die Luft oft noch weiß ist. 

Da am Montag und Dienstag noch Tests waren und ich kam etwas mit schreibe, haben mich meine Gasteltern nach Kumamoto mitgenommen! Ich hatte sie gefragt ob wir da hin gehen können und ich habe so Glück mit meinen netten Gastfamilien! Das war wohl meine letzte Reise, denn die nächsten Wochen sind schon ausgeplant bis ich nach Hause fliege. Ich merke auch das mein Geld knapp wird und ich nur noch das nötigste ausgeben kann 😮 

Am Montag waren wir nicht direkt in Kumamoto sondern hatten ein Hotel in der Stadt Aso.  Diese Stadt ist aber etwas besonderes. Vor vielen vielen Jahren gab es an dieser Stelle einen sehr großen Berg, welcher größer als Mt. Fuji war. Es war aber ein Vulkan und dieser wurde eines Tages aktiv und der ganze Berg wurde auseinander gesprengt.  Die Aschewolken waren angeblich bis Hokkaido (ganz im Norden) zu sehen. Seit dem hat sich der Berg sehr verändert. In der Mitte ist er abgeflacht und an den Rändern sind noch Berge zu sehen. Einer dieser Berge ist noch immer ein Vulkan. In der Mitte befindet sich die Stadt Aso. Wir wollten uns den Vulkan ansehen gehen, aber genau zu dem Zeitpunkt wo wir kamen war es gefährlich und man durfte nicht nah heran gehen. Dafür gab es eine Art Museum, wo man einen Film zu der Entstehung des Berges anschauen konnte. In diesem Museum hing übrigens eine Karte, wo Touristen einen Punkt hin kleben woher sie kommen. Meine Gastfamilienwechsel und ich wären sehr überrascht, da die meisten aus Europa und vor allem Deutschland kommen 😮 

In dem Hotel habe ich ein eigenes Zimmer bekommen und meine Gasteltern zu zweit. Ich konnte endlich in einem washitsu schlafen. Das ist ein typisch japanischer Raum mit Tatami-Matten und einem Futon (japanisches Bettzeug). Ich war total glücklich! Wir waren alle sehr müde weshalb wir zeitig schlafen waren. 

Am zweiten Tag fuhren wir nach Kumamoto in die Stadtmitte um uns das Schloss an zusehen. Das Schloss in Kumamoto ist eines der schönsten in Japan, aber letztes Jahr gab es im April ein starkes Erdbeben wovon Kumamoto sehr in Mitleidenschaft gezogen wurde. Von dem Schloss kann man zur Zeit leider nicht viel sehen, da es teilweise zusammengebrochen ist. Die Renovierung dauert über 10 Jahre. Nach dem Erdbeben wurde das meiste wieder normal hergerichtet, aber ab und zu hat man doch noch ein paar beschädigte Häuser und Straßen gesehen. Wir haben auch eine Brücke gesehen, die vollständig zerstört war. Nach dem wir das Schloss angeschaut haben gab es noch eine kleine Ausstellung gleich daneben und dann sind wir noch in eine Einkaufsstraße gelaufen. Es war echt schönes Wetter nur die Luftverschmutzung war ein bisschen hoch, da immer noch viel Smog aus China kommt. Durch die Verschmutzung ist die Luft sehr weiß/grau, sieht man auch auf den Bildern. 

Nun, zurück in der Schule, hatte ich das letzte Mal Teezeremonie Club. Bei dem Kalligraphie Club ist mein letztes Mal schon im Mai gewesen. Meine Lehrerin hat für den Teezeremonie Club ganz viele Süßigkeiten mitgebracht und ja ich war danach ziemlich voll xD Ich habe auch noch drei Mal Grünen Tee getrunken und ein Mal den Hauptteil von Teezeremonie, den Tee zubereitet. Zum Schluss haben wir noch viele Fotos gemacht und ich habe ihnen einen Brief überreicht, den sie aber lesen sollen wenn ich nicht da bin. (Es ist einfach zu peinlich wenn ich daneben stehe 😀 ) Ich werde den Club auf jeden Fall vermissen, da ich es wirklich geliebt habe. Ich habe auch im Club Freunde gefunden und meine Lehrerin war immer total lieb zu allen. Das Abschlussbild seht ihr hier: 

Am letzten Samstag musste ich das erste Mal an einem Samstag zur Schule. Wir durften aber zum Mittag schon wieder nach Hause und es wurde eigentlich nur für das Sportfest geübt. Zum Mittag haben wir eine Art Gastfamilientreffen gemacht. Meine drei Gastfamilien und ich haben uns bei meiner ersten Gastfamilie getroffen und gegrillt. Es ist echt ein seltsames Gefühl wenn plötzlich die Gastfamilien vereint sind, aber ich war auch glücklich weil sie sich alle gut verstanden haben. Ich konnte auch noch Mal mich unterhalten. Es war aber nicht das letzte Mal, dass wir uns sehen da sie zum Sportfest meiner Schule noch kommen ^^ Ich weiß schon dass ich sie vermissen werde! Ein Gruppenfoto haben wir zum Glück noch gemacht. Es fehlen nur meine zwei ältesten Gastgeschwister meiner jetzigen Gastfamilie sonst waren alle da 🙂 

Morgen und übermorgen habe ich zwei Reden auf Japanisch. Das ist übrigens der Grund warum ich nichts hochgeladen habe… Eigentlich habe ich diesen Beitrag schon letzte Woche zur Hälfte geschrieben, aber dann hatte ich keine Zeit mehr! Morgen gehe ich zur Universität um die Rede für 10 Minuten zu halten und am Freitag mache ich meine Abschlussrede für ca 10 Minuten. Ich bin ziemlich aufgeregt, weil es alles so kurzfristig war! Ich habe die Rede für meine Schule in den letzten zwei Tagen geschrieben und bin eigentlich von mir selbst überrascht, dass ich so viel auf Japanisch schreiben kann 😮 Meine Gastmutter hat Kontrolle gelesen und es war nicht so viel falsch wie ich erwartet habe! Also gebe ich morgen Mal mein bestes die Reden noch gut verständlich zu halten. Meine 40 Minuten Präsentation habe ich den letzten Tagen gar nicht weiter gemacht, da ich mit den Reden so beschäftigt war, aber das Problem ist dass die Präsentation vorgelegt wurde auf nächste Woche Dienstag!! Ich habe keine Ahnung wie ich das schaffen soll 😮 

Bis bald ^^ 

Besuch von der berühmten Uni in Tokyo!

Diese Woche gibt es etwas interessantes zu erzählen! 

Vorletzte Woche von Montag bis Mittwoch hatten wir in der Schule Besuch aus Tokyo! Es kamen 22 Studenten und ihr Lehrer/Trainer. Sie kommen von der Sport-universität Tokyo, welche sehr berühmt in ganz Japan ist. Zur Zeit hat diese Uni durch eine bestimmte Sache Aufmerksamkeit erregt und zwar nennt es sich auf Japanisch 集団行動(shuudankoudou). Eine schöne Übersetzung habe ich nicht dafür gefunden, nur „Gruppehandeln“. Man kann es sich wie beim Militär vorstellen. Ganz viele Leute laufen synchron und es gibt eine bestimmte Performance. Es ist ehrlich gesagt echt unglaublich es anzusehen! In Japan gab es diese Performance von der Tokyo Universität im Fernsehen und in der Zeitung zu sehen. Ich werde euch hier noch Mal zum veranschaulichen ein Link zu einem Video geben (Hier Klicken). Es gibt denke ich Mal geteilte Meinungen darüber und ich selbst bin auch noch geteilter Meinung. 

Jedenfalls hat meine Schule entschieden, solch eine Performance zum Sportfest zu liefern. Es erschien Anfangs unmöglich, da in meiner Schule eigentlich nur die musikalische Seite vertreten ist. Deshalb gibt es ja auch so wenig Sport Klubs 😀 Seit dem die Studenten da waren sieht es besser aus! Das erste Mal fühlte ich mich echt unwohl, wenn alle wie beim Militär laufen und auf einen Befehl hören. Durch die Stunden haben wir aber gelernt mehr Spaß dabei zu haben! Sie haben uns verschiedene Drehungen gezeigt und wie wir synchron bleiben, auch wenn es immer noch unglaublich schwer ist! Wir würden jeden Tag gefilmt vom Fernsehen und Fotografen für die Zeitung kamen auch. Wir durften auch ein Mal den Studenten zu sehen und es ist echt beeindruckend! Ich finde es auch wieder so ziemlich Japanisch, da alle das gleiche machen sollen und keiner besonders hervorgehoben wird. Ich bin gespannt wie es nun weiter geht mit unseren Lehrern und nur noch einem Monat Übung 😀 

Diese Woche fande noch ein Fotoshooting statt. Ich hoffe es war das letzte 😀 Dieses Mal haben wir keine Einzelfotos gemacht, sondern in Gruppen und manchmal auch Geschwister zusammen. Ich will die Bilder echt gerne Mal sehen! 

Diese Woche hatten wir ein bisschen eher Schluss, da jeder Klassenlehrer mit den Eltern der Schüler ein Gespräch geführt hat. Mir wurde gesagt, dass da nicht viel passiert und man sich eigentlich nur vorstellt usw. Als wir eher nach Hause gekommen sind, bin ich immer eingeschlafen. Da aber sonst nur mein Gastbruder​ mit zu Hause war, hat es keinen interessiert ^^ 

Am Freitag war dann noch etwas besonderes. Der Kalligrafie Club hat für mich eine Art Abscheidsparty gemacht. Es ist zwar noch über ein Monat, aber es war vielleicht schon das letzte Mal, da immer etwas dazwischen fällt. Alle zusammen haben ein Plakat geschrieben. Jeder hat einen Buchstaben/Zeichen geschrieben 😀 Auf dem Plakat steht „Danke, Lea“. Ich habe auch etwas geschrieben und zwar das あ 😀 Danach hat noch jeder seinen Namen in Englisch geschrieben. Es ist viel zu groß zum mitnehmen, weshalb wir ein Gruppenfoto damit gemacht haben. 

Dann wurde mir noch ein kleines Geschenk überreicht und zwar das Foto und von jedem eine kleine Nachricht! Darüber habe ich mich so gefreut!

Danach habe ich noch mit fast jedem ein Foto gemacht und auch mit meiner Lehrerin. Ich hoffe wir haben noch ein Mal Klub bevor ich fliege! 

Der Teezeremonie Club wird auch nur noch ca. drei Mal sein. Das letzte Mal an meinem letzten Schultag, deshalb weiß ich noch nicht ob ich da gehen werde. Meine japanische Organisation hat mir gesagt, ich sollte mir ein Tag frei nehmen um alles zusammen zupacken. Ich weiß nicht was ich jetzt in soll, da ich gerne so oft wie möglich noch Teezeremonie haben möchte! 

Am Samstag ist meine Gastmutter und die Oma mit mir zum Zoo gegangen. Ich war schon so lange nicht mehr in einem Zoo! Es waren erstaunlich viele Studenten dort und Pärchen, die ein Date im Zoo machen? 😀 
(Bis hier hin habe ich letzten Sonntag geschrieben) 

Am letzten Sonntag hatten wir ein Sportfest der christlichen Gemeinschaft meiner Gastfamilie. Das hat sehr viel Spaß gemacht, da alle versucht haben zu gewinnen und es viele lustige Spiele gab. Außerdem war Muttertag!! Meine Mutti in Deutschland habe ich ein Video gemacht und meiner Gastmutter habe ich ein Bären Anhänger und einen Tee geschenkt. Sie liebt Bären über alles und hat sich total gefreut, da sonst nur meine Gastschwester ihr noch eine Blume geschenkt hat. Von ihren Jungs kam nichts 😀 

Dann kommen wir zu dieser Woche. Es ist löschen wie immer gewesen, weshalb es nicht so viel zu erzählen gibt. Ich bin aber inzwischen fast jeden Tag nach der Schule noch mit jemandem am quatschen und einfach nur im Shoppingcenter am Bahnhof durchlaufen oder manchmal in der Schule noch Karten spielen, wo man echt viel neues kennenlernt 🙂 Am Montag war ich mit ein paar aus meiner Klasse noch Udon (bestimmte nudelsorte) essen! Da ich kaum Hunger hatte habe ich mir es mir mit meiner Freundin geteilt ^^ Am Donnerstag war Teezeremonie Club und das nächste Mal wird schon mein letztes Mal sein 😦 

Meine Freunde sind wieder Mal beschäftigt um für die Tests zu lernen, also habe ich mich gestern Mal mit der thailändischen Austauschschülerin getroffen. Sie hat noch nicht viel von der Umgebung gesehen, also habe ich sie mit nach Kokura genommen. Ich bin schon ein bisschen stolz auf mich, dass ich mich so gut zurecht finde und ihr alles zeigen konnte 😀 Zuerst haben wir Ramen (beste japanische Nudelsuppe) zum Mittag gegessen! 

Danach ging es zum Anime Center in der Nähe, wo ich mich zusammenreißen konnte und nichts gekauft habe xD Die Thailänderin heißt Mean-chan und sie hat in dem Anime Center immer die peinlichen Dinge entdeckt und mir gezeigt. Ich konnte nicht mehr vor lachen 😀 

Danach gingen wir zu einem Schrein und dem Schloss neben an. Bei dem Schrein war ich noch nie, da immer wenn ich da war geschlossen war 😮 Es war echt schön! 

 

Von dem Schloss habe ich schon oft Fotos hochgeladen, weshalb ich das nicht noch Mal mache aber hier noch ein Foto von uns zweien.

Der Tag verging, genau wie die ganze Woche, rasend schnell vorbei. Übrigens unterhalten wir uns auf Japanisch. Ich habe mich schon so daran gewöhnt und sie will ja auch ihr Japanisch verbessern.

Heute bin ich mit meiner Gastmutter und einer Freundin nach dem Gottesdienst ins Kino gegangen. Wir haben uns auch endlich Die Schöne und das Biest angeschaut. Ich war schon das siebente Mal in Japan im Kino! 

Diese Woche habe ich meinen Lehrer gefragt, ob ich denn eine Abschiedsrede machen soll. Die Antwort war ja, aber es kommt Plötzlich noch ein 40-50 Minuten Vortrag dazu!!! Wieso sagen sie mir das nicht eher? Ich soll über Deutschland, meine Zeit in Japan und die Zukunft reden und das eine ganze Schulstunde lang mit vielen Bildern! Das stresst mich gerade ganz schön, weil mein Japanisch noch nicht so perfekt ist um so lange reden zu können 😮 Bitte drückt mir die Daumen! 

Bis bald❤

PS: Meine Karatetrainerin hat bei den European Championships den 3. Platz gewonnen! Das ist unglaublich! Glückwunsch noch Mal! Ich möchte auch Mal soweit kommen!

Schuljahresbeginn in Japan

Willkommen zurück! 

Ich entschuldige mich für die Verspätung 😀 

Am Schuljahresbeginn passierte ziemlich viel in der Schule! Erst Mal bekommen alle Schüler Hunderte Formulare und Broschüren über alles mögliche. Ich habe eigentlich über die Hälfte schon wieder weggeschmissen! Das ist eindeutig zu viel des Guten 😀

In der ersten Schulwoche wurden die 1.-Klässler begrüßt und neue Lehrer vorgestellt. Da so viele Lehrer aufgehört hatten, sind sehr viele neue Lehrer gekommen. Unser Schulleiter hat sich auch geändert. Im Unterricht haben wir nur zwei Lehrer vom letzten Jahr! In meine Klasse sind sechs Mädchen aus einer anderen Klasse dazu gekommen, aber die Jungen bleiben immer noch nur zu dritt. Immerhin sind wir in meiner Klasse nun 22. Meine Japanischlehrerin habe ich leider auch nicht mehr, weshalb der Japanischunterricht auch nicht stattfindet :/ Aber etwas Gutes: es ist eine neue Austauschschülerin gekommen! Sie ist in die erste Klasse der Senior High School (10.Klasse) gekommen. Sie kommt aus Thailand und fällt daher nicht so auf wie ich. Ich Frage mich ob es schwerer oder vielleicht leichter ist für sie Freunde zufinden. Sie musste sich, wie ich damals, vor der ganzen Schule vorstellen. Ich war irgendwie mit ihr aufgeregt obwohl ich sie noch kaum kannte 😀 

Anfang des Schuljahres findet in Japan immer eine Gesundheitsuntersuchung statt. Das wird sehr ernst genommen und man muss sogar eine Urinprobe abgeben! An diesem Tag hatten wir keinen Unterricht und waren den ganzen Tag in Sportuniform unterwegs. Jeder bekam ein Zettel und dann wurden in verschiedenen Zimmern Gewicht gewogen, Größe gemessen, Zähne untersucht und ein Sehtest gemacht. Zum Schluss noch ein Foto in Uniform für den Schülerausweis. Ich habe sowas zum ersten Mal erlebt und es ist echt seltsam diese Untersuchung in der Schule zu machen… 

In der zweiten Woche fand eine Veranstaltung für die Klubaktivitäten statt. Das heißt jeder Club sollte sich kurz für die neuen Schüler vorstellen. Ich konnte leider nur beim Kalligraphie Club mitmachen, aber der Teezeremonie Club hat sowieso nichts mehr gemacht als eine Rede gehalten. Im Kalligraphie Club haben wir jeden Tag vor der Vorstellung geübt. Wir haben ein großes Plakat mit riesen Pinseln beschrieben. Jeder hat ein kleines Stück geschrieben und dazu haben wir Musik ausgesucht. Das beste war, dass der Junge aus unserem Club und ein paar Lehrer, unter anderem der neue Schulleiter (!), zum Schluss getanzt haben 😀 Sowas würde sich kein deutscher Lehrer trauen haha 😀 Andere Clubs haben japanische Komiker aus dem Fernsehen nachgemacht oder etwas vorgespielt. In den Kalligraphie Club sind drei neue Mitglieder gekommen und in den Teezeremonie Club sind auch drei neue Mitglieder (sogar ein Junge 😮 ).

Anfang des Schuljahres kam auch noch ein Fotograf, aber das ist ganz anders als in Deutschland. Der Fotograf hat Fotos für die Werbung der Schule gemacht. Als erstes wurde ich mit einem Mädchen aus meiner Klasse in die Bibliothek gerufen und wir sollten auch die Sommeruniform mitbringen. In der Bibliothek trafen wir noch auf einen Jungen aus der Parallelklasse, einem Amerikanischen Lehrer und der thailändischen Austauschschülerin. Also größtenteils Ausländer xD Danach mussten wir in einem Raum einzelne Fotos machen. Da waren noch mehr Schüler unter anderem auch mein Gastbruder. Er war schon letztes Schuljahr auf der Webseite zu sehen 😀 Es hat sehr lange gedauert, aber ich fande es amüsant, da wir so Posen einnehmen sollten, die einfach nur in Japan gemacht werden 😀 Leider habe ich die Fotos selbst noch nicht gesehen. Das ganze hat bis 19 Uhr gedauert. 

Bei meiner neuen Gastfamilie habe ich mich gut eingelebt und inzwischen mir auch den Weg zur Schule gemerkt. Nur Anfang des Schuljahres habe ich früh den falschen Bus genommen 😀 Ich bin in die komplett andere Richtung gefahren und bin irgendwann ausgestiegen und habe meine Gastmutter angerufen. Sie hat mir gesagt, dass ich einfach den Bus auf der anderen Seite nehmen soll. Die Frage war nur welcher fährt zum Bahnhof… Das habe ich dann einfach selbst im Bus nachgefragt 😀 Ich war ziemlich verzweifelt, weil der Bus so langsam war und ich ja zur Schule musste! Zum Glück habe ich noch den richtigen Zug geschafft und in Shimonoseki noch Mal im Bus nachgefragt, ob der zu meiner Schule fährt. Und dann bin ich nur gerannt, aber nicht alleine. Es waren noch ein paar andere zu spät 😀 Zum Glück kam meine Klassenlehrerin ein bisschen zu spät so dass es niemanden aufgefallen ist. Das war ein Erlebnis… Ich werde jetzt immer zwei Mal gucken in welchen Bus ich steige.

Vor einer Woche war mein Geburtstag! Noch ein Mal Danke an alle die an mich gedacht haben, auch wenn es mit den verschiedenen Zeitzonen verwirrend war 😀 Ich habe mich über jeden Glückwunsch gefreut! 

Zu meinem Geburtstag war meine Gastfamilie kaum zu Hause. Früh hatten meine Gastschwester und mein kleinster Gastbruder ein Konzert für Klavier. Abends sind meine Gasteltern zu einem Jazz Konzert​ nach Fukuoka gefahren. Aus diesem Grund habe ich mich mit meinen Freunden getroffen und wir hatten einen wunderschönen Tag! Es war sehr warmes Wetter mit blauem Himmel, deshalb haben wir ein Picknick gemacht und dann verschieden Spiele gespielt und ganz viel süßes gegessen! Ich habe von meine Freunden kleine Geschenke bekommen, was ich gar nicht erwartet habe! Ich war so glücklich!! Zwei meiner Freunde haben mir sogar einen Brief geschrieben und eine hat mir meine Lieblings Charaktere aus einem Anime gezeichnet​ ^^ 

Am darauffolgenden Tag ist meine Gastfamilie mit mir und einer Freundin essen gefahren und da habe ich doch noch ein kleines Geburtstagsgeschenk bekommen und eine Torte! Da die Freundin ein paar Tage vor mir Geburtstag hatte, haben wir die Torte zusammen bekommen. Diese wurde von dem Restaurant selbst gemacht und nur für uns ein Geburtstaglied gespielt und alle haben mit geklatscht! Wir haben uns so gefreut! Vor allem wurde der Glückwunsch auf Deutsch geschrieben 😀 

Nun war diese Woche schon wieder frei von der Schule. Es war Golden week, das ist eine Woche wo es viele Feiertage hinter einander gibt. So haben die Japaner, die sich sonst nicht frei nehmen auch Mal Urlaub. Meine Gastschwester und Gastmutter mussten aber trotzdem arbeiten? Jedenfalls war es deshalb überall richtig voll. Im Kino musste man auch richtig anstehen, dass hatte ich hier noch nie erlebt! Am Dienstag und Mittwoch war ich in Shimonoseki bei einen traditionellen Fest. Am Dienstag (war noch Schule) wurden die Thailänderin und ich von einem Professor von der Universität mitgenommen zu den Fest. Dabei waren noch zwei Mädchen aus Australien, die ab und zu als Englisch Lehrer ander Uni arbeiten. Der Lehrer war auch Ausländer und zwar aus Taiwan. Das eigentlich Fest fande noch nicht statt und ich wusste nicht was uns erwartet. Wir sollten richtig an einer Zeremonie teilnehmen!! Uns wurde ein Kimono angezogen und nach dem alles ganz hektisch war mit Essen, Fotos machen und Erklärungen sollten wir auf einem gebauten Weg in einem Schrein entlang laufen. Uns Ausländer haben übrigens um die 20 Fotografen fotografiert! Das war gruselig… Jedenfalls geht es bei der Zeremonie um den kleinen Kaiser Antoku, welcher schon als kleines Kind gestorben ist. Es gab zwischen zwei Familien Schlachten und da die Familie von Antoku der Niederlage nahe stand, sah die Großmutter keinen Ausweg mehr und ist mit dem kleinen Kaiser ins Meer gegangen​ um nicht gefangen genommen zu werden. Deshalb wurde dieser Schrein gebaut. Der nachfolgende Kaiser hat zu Ehren des jungen Kaisers dieses Fest jedes Jahr eingeführt. Dieses Fest gibt es soweit ich gehört habe, nur in Kyoto und vielleicht auch Tokyo(?).  Am Dienstag wurde auch die Familie und Antoku nachgestellt bzw so eingekleidet in traditionellen Kimono. Sie sind als erstes in den Schrein gegangen und wir sind ihnen sozusagen gefolgt. Es wurden hauptsächlich Fotos gemacht, aber nur von Fotografen die ich nicht kenne, sodass ich auch kein Foto davon haben werde 😦 Nur der Lehrer aus Taiwan hat uns noch fotografiert! (Meine europäischen Augen haben das Sonnenlicht nicht ausgehalten und leider nur getränt, weshalb es nur wenige Fotos mit offenen Augen gibt).

Am Mittwoch ist meine Gastmutter und ihre Freundin mit ihrer Tochter, welche auf meine Schule geht, mit mir zum Fest gegangen. Es war richtig voll! Wir konnten erst gar nicht zu den Schrein, da die Security niemanden mehr reinlassen wollte. Nach und nach durften wir zum Glück noch rein. An den Tag haben wir noch Mal viele Frauen im Kimono gesehen und ich war dann erst Mal überrascht was ich erfahren habe. Die Frauen in den schönsten Kimono waren früher Prostituierte und sollten diese auch darstellen! Da fragt man sich doch warum sich so viele Menschen diese anschauen wollen! Es geht wahrscheinlich nur um den Kimono. Es war tatsächlich wunderschön und mit meinen Ausländerbonus durften wir ohne zu bezahlen noch in den Schrein rein und von nahen diese Frauen ansehen. 

Auf dem Fest habe ich ein Interview mit einem japanischen Journalisten gemacht! Ich war total überfordert und auf japanisch sich auszudrücken ist echt schwer. Der junge Mann war aber ganz nett und freundlich und schon am nächsten Tag bekam ich eine Nachricht von meiner ersten Gastfamilie, dass ich in der Zeitung stehe 😀 Die Zeitung mainichi ist eine der vier größten in Japan! Ich bin echt überrascht, dass ich es sogar in die Zeitung geschafft habe 😮 

So den Rest der Woche habe ich einen Tag mit einem Berg besteigen mit meinen Gasteltern und meinem jüngsten Gastbruder und einem Treffen meiner vorherigen Gastfamilie verbracht. Ich wollte sowieso einen japanischen Berg Mal hoch wandern, da die Aussicht immer so schön ist! Da wir perfektes Wetter hatten, war es wirklich wunderschön! Wir haben sogar Cup-Ramen (japanische Nudelsuppe) gegessen! Ich habe meinen ersten Sonnenbrand bekommen 😀 Wir haben viele netten Menschen getroffen und ich leider auch viele Insekten 😦 Es hat aber wirklich gut getan sich zu bewegen und die Landschaft ist so schön!

Wie erwähnt war ich noch ein Tag bei meiner zweiten Gastfamilie. Ich glaube mit der Familie habe ich mich am besten wohl gefühlt. Ich habe sie echt vermisst! Wir waren Bowling spielen und haben zusammen Spiele zu Hause gespielt ^^ 

Das war Mal wieder lang! Danke fürs Lesen! Bis zu meinem Rückflug sind es nur noch weniger als 50 Tage! 

Sakura-Zeit 🌸

Hallo meine Lieben ^^ 

Ich sag gleich noch Mal vorne weg, dass ich mich total freuen wenn ihr meine Beiträge lest! Ein großes Dankeschön! 

Heute kommt nun endlich ein Beitrag zu der Kirschblütenzeit in Japan. Es ist inzwischen schon eine Woche her als alles noch geblüht hat. Jetzt sind die Bäume fast schon abgeblüht. Kirschblüten heißt Sakura und einige Japanfans kennen diesen Begriff auch schon ^^ Dazu kommt noch der Begriff Hanami, welchen viele kennen. Hanami bedeutet Blütenschau. Die Japaner legen unter die Kirschbäume viele blaue Plastikplanen, um sich zusammen zu setzen. Es wird zusammen die schöne Atmosphäre unter den Kirschblüten genossen und viele essen ihr Obento (Lunchbox). Meine Gastfamilie und ich sind am 5. April nach Kokura gefahren, welches ein Stadtteil von Kitakyushu ist und ich bin da sehr oft. In Kokura sind wir zu dem Schloss gelaufen, wo ich ganz am Anfang meines Austauschjahres war. Das ist schon wieder so lange her! Eigentlich war nur meine halbe Gastfamilie mit, nähmlich meine Gasteltern und der kleinste Gastbruder. Außerdem war noch ein Freund von der Kirche dabei. Ich lerne echt total viele Leute kennen durch den Gottesdienst! Wir sind jedenfalls gemeinsam die Kirschblüten ansehen gegangen und haben seeehr viele Fotos gemacht! Ich habe nur an dem einen Tag über hundert Fotos gemacht 😮 Ich zeige euch diese gleich Mal ^^ 

Hier könnt ihr die beschriebenen blauen Planen sehen. Das ist so Japanisch! 

Das Schloss mit den Sakura sah echt wunderschön aus!! Leider war es jeden Tag bewölkt. 

Rechts von mir sieht man meine Gastfamilie und links ist der Freund meiner Gastfamilie. Er ist echt nett und ich kann mich richtig gut mit ihm unterhalten, da er unter anderem auch Fußball Fan ist 🙂 

Dieser Tag war nicht der einzige Tag, wo wir Sakura angeschaut haben. Ein paar Tage später fuhren wir in unsere Nähe zu einem kleinen Aussichtsplatz, aber es war auch wieder nur bewölkt und sehr regnerisch. Trotzdem sah es schön aus! Es war noch ein Mädchen oder eher Frau dabei, welche auch eine Freundin ist. Sie sieht ungefähr 15 Jahre jünger aus als sie ist 😮 

Letzte Woche Samstag habe ich dann das letzte Mal mit meiner Gastmutter Sakura angeschaut. Wir sind mit dem Bus zu einem botanischen Garten gefahren. Da gab es größtenteils Kirschbäume. Wir hatten Anfangs Glück mit dem Wetter , aber es kam doch noch ein starkes Gewitter. Seit dem meine Gasteltern Fotos auf meinem Instagram Account (Lea_photography_) gesehen haben, sind sie total begeistert und zeigen mir immer wovon ich Bilder machen soll 😀 Es war ein toller Ausflug! In dieser Zeit wurden die Kirschblüten durch den Wind herunter geweht und das sieht echt unglaublich aus 😮 Wie im Film! Es waren viele Touristen aus China da und die waren echt laut und haben auch von jedem Detail Fotos gemacht. 

Es ist in letzte Zeit auch endlich warm geworden. Man merkt schon den Unterschied, wie es länger hell bleibt draußen. Dadurch werde ich früh auch schneller wach ^^ 

Zu guter Letzt noch ein Foto welches ich nur aus dem Auto fotografiere konnte und zwar gibt es eine Straße wo an den Seiten nur Kirschbäume sind! Es gibt echt total viele Kirschbäume! 

Es war wie eine Art Dach aus Blümchen 🙂 

Das war es zum Thema Kirschblüten. Auf diese Zeit habe ich mich immer total gefreut und ich denke ich habe auch viel davon gesehen und konnte es genießen!

Nun ist schon bald Mai und dann Juni!! Meine Gastfamilie hat schon von mir gelernt, dass ich nichts von Juni hören will xD Ich habe jetzt schon irgendwie diese Angst die ich ein paar Tage vor meinem Austauschjahr Beginn hatte. Man freut sich zwar, aber es ist auch eine Angst dass hier bald alles vorbei ist und Angst vor den wie alles in Deutschland sich verändert hat. Ich habe mir nun vorgenommen noch ganz viel zu unternehmen! Dieses Wochenende werde ich Samstag mit einer Austauschschülerin aus Amerika verbringen. Ich habe sie erst gestern zufällig am Bahnhof getroffen! Am Sonntag treffe ich mich mit meinen Freunden und wir gehen ins Kino und schauen uns den neuen Film von Conan an 🙂 

Danke fürs Lesen!

Eure Lea ❤

Jugendcamp in Kyoto und Ferienende 

Hallo hier bin ich Mal wieder! 

Inzwischen sind meine Ferien schon vorbei und das neue Schuljahr hat begonnen. Ich bin jetzt offiziell 11. Klasse, also die 2. Klasse der Senior High School. 

Meine Ferien sind genau wie in Deutschland sehr schnell vergangen. Ich habe leider nicht viel mit meinen Freunden unternommen. Ich war nur ein Mal mit meiner Freundin Runa im Kino und wir haben den neuen Film von SAO (Sword art online) angeschaut. Ich kann den sehr empfehlen ^^ 

In der zweiten Ferienwoche hat mich meine Gastfamilie mitgenommen zu einer Art Jugendcamp für Christen. In meiner Familie sind ja alle Christen und ich war dann die einzige die keine Christin ist 😀 Ich glaube ich werde mich nie an die Gebete vor jedem Essen gewöhnen und während dem Camp haben wir circa. 10 Mal am Tag gebetet. Das war für mich sehr ungewöhnlich. 

Am Montag sind wir abends auf einem Schiff nach Kobe losgefahren. Die Fahrt hat zwölf Stunden gedauert, aber da wir über Nacht gefahren sind verging die Zeit recht schnell. Wir haben nur Abendbrot gegessen, geschlafen, Frühstück gegessen und schon angekommen. Geschlafen haben wir in einem Raum für mehrere Frauen. Das gibt’s in Europa wahrscheinlich nicht. Es war auch sehr ungewöhnlich für mich auf dem Boden auf einer dünnen Matte zu schlafen. Es war aber auch viel billiger als ein Zimmer zu nehmen und für eine Nacht fande ich es auch nicht schlimm. So sah es aus:

In Kobe angekommen würden wir von anderen Bekannten im Auto mitgenommen in Richtung Kyoto. In der Nähe von Kyoto war das Camp. Es ist eigentlich wie in Deutschland mit kleinen Holzhäusern mit mehreren Zimmern, wo man in Doppelstockbetten zu acht Platz hat. Es sollte eigentlich noch ein Mädchen aus Amerika kommen, aber sie ist krank geworden. Dadurch hatte ich wie immer nur Japaner um mich. Zum Glück kann ich inzwischen gut in Japanisch kommunizieren, so dass ich normal mit Eingebung wurde. Normal wird man als Ausländer allerdings nie behandelt. 

Was haben wir während dem Camp gemacht? Es gab fast genauso viele Betreuer wie Jugendliche, weshalb auch immer zwei Betreuer mit in einem Zimmer geschlafen haben. Wie schon gesagt wurde ständig gebetet, beim Aufstehen, Frühstück, Mittag, Abendessen, vor dem Schlafen und noch öfters zwischendurch. Es gab ein kleines Sportfest, wo wir in Teams zufällig aufgeteilt wurden und verschiedene Spiele gemacht haben. Das war teilweise nichts mit Sport, zB. etwas zeichnen und einer muss Raten usw.  Abends gab es immer einen langen Gottesdienst, wo ich eigentlich nichts verstanden habe. Danach wurde diese Rede im Zimmer beredet und mir wurde es auch versucht zu erklären. Das war ziemlich schwierig, bis wir gemerkt haben, dass ich das schon alles weiß, weil wir viel zu Christentum schon in der Schule gelernt haben. In Japan gibt es keinen Unterricht zu Religionen! Sie wissen absolut nichts über igendeine Religion. Ich wurde folgendes gefragt: „Wenn ihr über Christentum was lernt, wieso seid ihr dann nicht alle Christen?“. Das war eine extrem komische Frage… Als ich gesagt habe, dass ich es zB. einfach nicht glaube gab es großes Staunen 😮 Vor dem Schlafen unterhielten wir uns noch und haben Spiele gespielt, aber leise da unsere Betreuerin schon schlafen wollte xD Dabei haben alle viel über Deutschland gelernt 😀 (Worüber alle Staunen ist, dass Sonntags alle Geschäfte geschlossen sind.) 

Es gab noch einen Tag wo wir wählen konnten zwischen Sport, Englisch und Musik machen. Ich habe Sport gewählt und da haben wir Basketball und Fußball gespielt. Am letzten Tag wurden wir in Gruppen je nach Wissen über Christentum eingeteilt. Ich wurde mit einem ganz neuen Mitglied in eine Kirche in eine Gruppe ein geteilt, wo wir auch schnell gemerkt haben dass ich alles schon wusste. Der Junge, aber wusste eben fast noch nichts, wofür die Betreuer ja da waren, aber er hat nur Schokolade gegessen und halb geschlafen… Ich habe nur wenige Freunde gefunden für die drei Tage eben. Ich konnte echt viel reden, was mich sehr gefreut hat. Also es war eine gute Erfahrung. Hier ein paar Bilder: 

Meine Zimmermitglieder: (unter anderem meine Gastschwester-links)

Hier ist ein Gruppenbild:

Abends während dem Gottesdienst wurden natürlich auch Lieder gesungen, aber nicht mit Orgelmusik, wie man sich das in Deutschland vorstellt, sondern mit Gitarren, Schlagzeug und Bass 😀 

Bevor wir nach Hause fuhren haben wir (meine Gastmutter, Gastschwester und ich) noch eine Nacht in Kobe in verschiedenen Häusern von Freunden verbracht 😀 Da durfte ich noch die Amerikanerin kennen lernen, die mir aber nicht sehr sympathisch war. Sie hat fast nichts gesagt und nur auf ihr Handy gestarrt und was ich sehr unhöflich fande, dass sie einen winzigen Rest Essen auf ihrem Teller lässt… So wenig dass sie auf jeden Fall hätte essen können. 

Naja wir sind dann jeden Falls den letzten Tag noch Mal nach Kyoto gefahren!! Leider hatten wir kaum Zeit 😦 Aber wir sind zu einem Kimono-Verleih gegangen und mein Gastschwester und ich haben einen getragen. Den Kimono durften wir selbst aussuchen und ich habe mich dieses Mal für Rot entschieden. Dann sind wir, meinem Wunsch nach, zum Kinkakuji gefahren mit Zug und Taxi. Ich wurde im Kimono von allen noch mehr angestarrt, obwohl es in Kyoto doch mehr Ausländer geben müsste? Der Kinkakuji ist ein buddhistischer Tempel und ist von außen ganz Golden. Das sieht echt wunderschön aus!! Wir hatten aber noch Pech mit dem Wetter, es hat nur geregnet! Ich war trotzdem unendlich glücklich endlich in Kyoto zu sein! Das war ein Traum! Ich werde irgendwann noch Mal nach Kyoto gehen und mir alles anschauen! Die Stadt an sich sah auch schon schön aus ^^ 

Ich hoffe ich habe heute nicht zu viele Rechtschreibfehler gemacht. Ich werde jetzt gleich schlafen, da die Schule wieder angefangen hat(seit Freitag) und ich zeitig raus muss. Die letzten Tage haben die Kirchblüten geblüht, aber darüber werde ich später noch etwas schreiben. 

Bis bald ^^ 

Wechsel zu meiner dritten Gastfamilie & Neuigkeiten

Guten Abend meine Lieben! 

Ich bin nun schon seit einer Woche bei meiner dritten Gastfamilie! Ich habe mich noch nicht so schnell wieder gemeldet, da ich anfangs noch nicht so gut drauf war. Aber macht euch keine Sorgen mir gehts jetzt super! 🙂 

Am Montag habe ich meiner Gastfamilie meinen Abschiedsbrief überreicht und mir war klar, dass es mir dieses Mal noch schwerer fallen wird zu wechseln. Es war tatsächlich sehr anders als bei meinem ersten Wechsel. Ich habe mich so sehr eingelebt bei dieser Familie und meine Gastgeschwister und Gasteltern sehr lieb gewonnen, dass ich gar nicht mehr weg wollte. Ich fande es echt schwer den Brief zu schreiben, da ich nicht wusste wie ich alles zusammen fassen sollte und meine Gefühle zeigen kann, da es auf Japanisch nicht so leicht geht (auf Deutsch vielleicht auch nicht?). Auf dem Weg zur neuen Gastfamilie haben wir erstmal bei dem falschen Haus gehalten, weil wir die Adresse nicht wussten 😀  Ich war schon die ganze Woche zuvor ein bisschen traurig und es kam natürlich wie es kamen musste. Beim Abschied konnte ich meine Tränen nicht unterdrücken, aber meine Gastmutter hatte eher angefangen! Ich habe mich aber schnell eingekriegt, da es seltsam ist vor der neuen Familie zu weinen. Trotzdem hat selbst meine neue Gastmutter so ausgesehen als ob sie gleich mit heult 😀 Die ersten zwei Tage ging es mir noch nicht so gut. Ich habe meine zweite Gastfamilie so vermisst, dass hätte ich nie gedacht. Meine Gastmutter hatte mir sogar einen zweiseitigen Brief geschrieben! Das hat mich echt berührt!

Inzwischen geht es und ich kann schon viel lachen mit meiner letzten Gastfamilie. Zum Glück habe ich wieder ein eigenes Zimmer bekommen^^ 

Ich habe drei Gastbrüder (23,17,12) und eine Gastschwester (19). Das Problem für mich ist das alle zu hübsch aussehen. Ja das ist ein Problem 😀 Sie spielen alle ein Instrument und mein ältester Gastbruder spielt sogar in einer Band Hero Complex. Schaut sie euch unbedingt auf YouTube an!! Ich finde es so unglaublich 😮 Mein Gastbruder ist in dem Video derjenige der gleich am Anfang singt! Mein 17-jähriger Gastbruder ist in der selben Schule wie ich, nur eine Klasse höher. In Deutschland wären wir in der selben Klassenstufe, aber hier fängt das Schuljahr anders an, deshalb ist das mit dem Alter auch anders. 

Meine Gasteltern gehen beide arbeiten. Meine Gastmutter bei einem Modegeschäft und mein Gastvater ist Pfarrer. Ich habe auch erst nicht schlecht geguckt, als ich das herausgefunden habe. Wir wohnen in einem Haus, aber nur im zweiten Stockwerk. Im ersten Stockwerk befindet sich die „Kirche“. Es ist eigentlich nur ein Raum wo der Gottesdienst gehalten wird. Jetzt lerne ich Mal wieder ein bisschen mehr über Christen. Vor jedem Essen wird kurz gebetet. Für mich fühlt es sich an wie eine Ewigkeit, vor allem wenn ich Hunger habe 😀 Heute (Sonntag) habe ich den ersten Gottesdienst miterlebt. Zuvor saßen wir zusammen ab neun Uhr und haben eine Stunde lang Bibelstudium (?) gemacht. Ehrlich gesagt verstehe h da sowieso nichts​ und weiß nicht ob ich das jede Woche durchhalte. Der Gottesdienst war ab 10:30 Uhr und ging bis um 12 Uhr. Es kamen nicht viele Leute, aber es ist ja auch nichts großes. Interessant, wie alle Japaner erschrocken sind dass ich kein Christ bin, obwohl ich doch aus Deutschland komme 😀 

Der Gottesdienst ist anders als normal. Die Songs die alle zusammen singen werden von der ganzen Familie mit E-Gitarre, Bass-Gitarre, Schlagzeug und Klavier begleitet! Der Text wird mit dem Beamer an die Wand gebeamt. Das ist doch Mal Abwechslung! Mein Gastvater hat an meiner Schule auch schon oft den Gottesdienst gehalten. Ich habe viele Leute kennen gelernt und meine Gastfamilie hat mich wirklich jedem vorgestellt. Ich habe eine ausbmeiner Schule getroffen und ein Mutter mit ihrer Tochter, die ab April in die erste Klasse kommt. Sie hat sich so gefreut mich zu sehen, echt süß! Es war auch ein Student da, der auch an meiner Schule schon ein Gottesdienst gehalten hat und er hat mich gefragt ob ihr mich an ihn erinnere. Ja ich konnte mich an ihn erinnern, weil ich enttäuscht war dass so eine junge Person mich zum Einschlafen bringt 😀 Aber er ist sehr nett und da er Fußball Fan ist konnten wir uns noch lange unterhalten. Das Reden und Verstehen ist irgendwie kaum noch ein Problem für mich! Ich habe mich den ganzen Tag unterhalten. Wir haben alle zusammen Mittag gegessen und die Reihenfolge wurde zufällig gezogen, wer wo sitzt. Ich habe tatsächlich den ganzen Tag in diesem Raum verbracht! Erst Abends sind wir hoch in die Wohnung gegangen. 

Ich habe sehr viele Gemeinsamkeiten mit dieser Familie. Ich bin so überrascht 😀 Meine Gastbrüder mögen die selben Anime und die gleiche Band wie ich. Da ich auch mehr Action Filme mag passt das auch gut. Mein Gastvater spielt auch Pokémon Go 😀 Meine Gastmutter und ich haben den selben Geschmack was essen und Farben betrifft. Meine Gastschwester leiht mir Manga aus und bei Klamotten mögen wir auch beide so ziemlich dasselbe. Ich glaube die Familie werde ich auch lieben haha 😀

Ab Montag Abend fahren wir in Richtung Kansai, dass heißt in die Nähe der Städte Kobe/Osaka/Kyoto. Mit der Fähre fahren wir 12 Stunden bis da hin! Ich dachte erst wir gehen als Familie Campen, aber es ist eher eine Art Jugendcamp für Christen. Ich weiß nicht was meine Gasteltern in der Zeit machen werden und habe auch nicht viel Ahnung was ich machen werde. Mir hat nur jeder aufgeregt erzählt, dass eine Austauschschülerin aus Kanada da ist, die kein Japanisch kann… Das freut mich natürlich, aber ich weiß immer noch nicht was wir nun machen 😀  Aber am letzten Tag (31. März) fahre ich mit meiner Gastschwester und Gastmutter nach Kyoto!! Sie wollten mir erst Kobe zeigen, aber ich wollte schon immer nach Kyoto und meine Brieffreundin in Kobe ist an dem Tag in Tokyo, also fiel das Treffen auch ins Wasser. Ich erwarte aber lieber nicht, dass wir uns die Schreine anschauen (die ich eigtl. unbedingt sehen will!), da ich keine Ahnung habe ob sie als Christen zu einem Schrein gehen. Es ist immer am besten wenig zu erwarten ^^ 

So hier kommt nun das Ende. Ich habe meine Seite über meine drei Gastfamilien aktualisiert. Bitte schaut vorbei! Die Seite könnt ihr hier oder im Menü finden. Da seht ihr auch ein Bild von mir und meiner neuen Gastfamilie! 

Außerdem habe ich heute wieder ein Video hochgeladen! Ich habe meine Kamera einfach Mal mitgenommen, als ich den Anime und Manga Shoppingcenter in meiner Nähe gegangen bin! Bitte schaut auch hier vorbei!

Liebe Grüße von eurer Lea ❤

Letzte Schulwoche | Noch ein Tag mit meiner 2. Gastfamilie

In Japan endet das Schuljahr im März und das neue Schuljahr beginnt im April. Deshalb habe ich ab heute Ferien, aber auch nur drei Wochen. Ich weiß noch nicht genau was ich machen werde, da ich morgen in eine neue Gastfamilie komme.

In der letzten Schulwoche macht man auch in Japan nichts. Wir hatten jeden Tag schon Mittags Schluss und Dienstag hatten wir ganz frei. Am Montag habe ich mich echt gefragt warum ich zur Schule gegangen bin, da wir nur einen Film mit der ganzen 1. Klasse der Senior High School. An dem freien Tag bin ich mit meiner Gastschwester und drei ihrer Klassenkameraden ins Kino gegangen. Ihre ganze Klasse kennt mich inzwischen schon, da ich meistens nach dem Unterricht immer zu ihrem Klassenzimmer gegangen bin. Mittwoch und Donnerstag war auch nichts besonderes. Am Donnerstag bin ich aber mit meinen Freunden nach der Schule noch zum Round One gegangen. Da sind wir das letzte Mal zum Karaoke gegangen und diesmal haben wir ein paar der Spielautomaten ausprobiert. Da wir anschließend noch viel Zeit hatten, haben wir uns entschieden noch Mal zum Karaoke zu gehen. Da es so voll war sind wir zu einem anderen Karaoke in der Nähe vom Bahnhof gegangen. Ich fande es dieses Mal sogar noch lustiger als das letzte Mal 😀 Am Freitag wurde ein langer Gottesdienst gehalten und Lehrer verabschiedet. Ich war total überrascht, dass so viele Lehrer aufhören. Insgesamt haben 12 Lehrer aufgehört. Darunter sind fünf meine Lehrer gewesen. Es hört auch unser Schuldirektor auf wegen gesundheitlichen Problemen. Ich bin gespannt wie es weiter geht, denn offensichtlich wird meine Schule immer kleiner von der Schüleranzahl. Das ist auch der Grund warum die Schule vor ein paar Jahren eine Schule auch für Jungen geworden ist (Vorher Mädchenschule). Die Verabschiedung der Lehrer war ziemlich traurig. Drei Lehrerinnen haben geweint als sie ihre Abschiedsrede gehalten haben. Ein paar Schüler, die ihren Abschluss gemacht haben, kamen auch. So konnte ich zwei Senpai treffen mit denen ich mich so gut verstanden habe. Es haben natürlich alle ihr Zeugnis erhalten. Die Zensuren sind genau anders rum als in Deutschland. Es gibt 5 bis 1, wobei 5 das Beste ist. Nach der Schule hatte ich noch Kalligraphie Klub, was mich total überrascht hat. Wir haben nur über die T-Shirts geredet, die meine Lehrerin bestellt. Die Kanji die darauf stehen werden haben wir alle zusammen geschrieben ^^ Meine Kalligraphie – Lehrerin hört auch auf, deshalb Frage ich mich wer den Klub dann leiten wird? 

Nachdem ich Samstag nichts gemacht habe, war heute der letzte Tag mit meiner zweiten Gastfamilie! Wir haben noch Mal richtig etwas unternommen. Zuerst sind wir nach Tsunoshima gefahren. Das ist eine Insel in der Yamaguchi-Präfektur und ich wollte da schon immer hin. Es sah so schön aus! Das Meer war richtig Blau und die Brücke zu der Insel war auch beeindruckend! 

Ein Glück war heute keine Wolke am Himmel und es war recht warm. 

Lange sind wir nicht auf Tsunoshima geblieben. Wir fuhren noch weiter Richtung Norden um uns den Mitonosumi-inari Schrein anzusehen. Es waren mehr Leute da als wir erwarteten. Dr Schrein ist bekannt da er 123 Torii besitzt. Das sah echt schön aus! An solche Bilder denkt man doch, wenn man Japan hört. 

Leider mussten wir anstehen um bis zu dem eigentlich Schrein anzukommen, aber so konnten wir noch die Aussicht genießen. 

Dann war schon Mittagszeit und wir sind dafür ein Stück weiter gefahren, wo wir noch in einem Stau standen. Ich konnte zum Glück eins meiner Lieblingsessen wählen und zwar Katsudon. Kann ich echt jedem empfehlen! 

Das war noch nicht alles. Wir sind sogar noch nach Yamaguchi gefahren. Ich war nur ein Mal in Yamaguchi mit meiner Klasse als wir zu der Universität gefahren sind, aber da habe ich nichts von Yamaguchi an sich gesehen. In Yamaguchi gibt es eine Menge Onsen und auch kleine Fußbäder die öffentlich sind. Während meine Gastgeschwister und mein Gastvater ihre Füße ins Wasser gehängt haben, bin ich mit meiner Gastmutter ein Stück gelaufen und wir haben uns gut unterhalten. Zum Schluss sind wir zusammen mit einer Eisenbahn gefahren. Gut, dass ich das in Japan auch noch gemacht habe 😀 Es war echt schön, weil jemand ganz Yamaguchi anschauen konnte. Es ist eine schöne Stadt, denn es gibt auch viel Grün zu sehen. Viele Felder und alte Häuser. 

Das war mein letzter Tag und ich habe es genossen! Ich habe in Yamaguchi noch etwas für meine nächste Gastfamilie als Geschenk gekauft, da ich nichts mehr aus Deutschland habe. Wer hätte gedacht, dass ich drei Gastfamilien haben werde? Ich bin ehrlich gesagt mega traurig wieder zu wechseln. Es ist schwere als bei meinem ersten Gastfamilienwechsel. Bei meiner zweiten Gastfamilie konnte ich so viel erleben und ich konnte so viel reden und lachen! Mit jüngeren Gastgeschwistern ist es definitiv sehr spaßig! Ich konnte auch mak etwas alleine machen, wenn ich wollte und mehr Entscheidungen treffen. Ich wurde auch gut als Familienmitglied behandelt. Ich weiß die nächste Gastfamilie freut sich auf mich, aber ich mache mir unglaubliche Sorgen. Bis jetzt war alles immer gut gelaufen, ob das so weiter geht? Ich werde mich auf jeden Fall melden, wie es läuft! 

Bis bald eure Lea 🙂

Hiroshima und Miyajima

Am Sonntag (12.03.) bin ich mit meiner Gastfamilie nach Hiroshima gefahren! 

Wir sind um 6 Uhr aufgestanden, da waren natürlich alle müde! Ich habe nur 5 Stunden geschlafen, weil ich Nachts noch das Karaoke-Video geschnitten habe. Um 7 Uhr sind wir los gefahren und die Sonne war schon aufgegangen. Im Auto haben wir den Anime One punch man angeschaut. Dadurch verging die Zeit wirklich schnell! Zur Mittagszeit sind wir in Hiroshima angekommen und ich war irgendwie total aufgeregt! In Deutschland habe ich eine Vortrag zu Hiroshima und Nagasaki gehalten und immer nur Fotos im Internet gesehen. Es ist unglaublich plötzlich davor zu stehen! Meine Gastmutter kennt sich in Hiroshima aus, da sie früher für vier Jahre in Hiroshima zur Universität ging. Für meine Gastgeschwister war es aber auch das erste Mal in Hiroshima!

Als erstes sind wir zum Genbaku Domu (Atombombenkuppel) gegangen. Ich denke davon hat jeder schon Mal ein Foto gesehen, da es bekannt ist. Das Gebäude war nicht weit von der Atombombenexplosion entfernt. Alle Menschen darin sind gestorben, aber ein paar Reste des Gebäudes sind stehen geblieben. Das ist echt beeindruckend, denn die Druckwelle der Atombombe war sehr stark! Touristen waren recht viele da, auch viele Ausländer, was ich gar nicht gewöhnt bin. Es war für mich ein seltsames Gefühl, dort zu stehen wo vor ein paar Jahren alles zerstört wurde. Selbst die nicht blühenden Bäume um das Gebäude haben einen traurigen Eindruck gegeben. Ich zeige euch gleich Mal Fotos des Genbaku Domu.

Wir sind dann nur über eine Brücke in der Nähe gelaufen und kamen schon im Friedenspark an. Da wollte ich vor allem ein Denkmal unbedingt sehen und zwar das Kinderfriedensmonument. Diese Statue hat eine schöne/traurige Geschichte, welche ich schon ein Mal erwähnt habe in den Beitrag als ich in Nagasaki war. Die Statue ist Sadako Sasaki gewidmet. Sie war ein 12-jähriges Mädchen und ist auch an an den Folgen der Atombombe gestorben. Vor ihrem Tod hat sie über 1 Tausend Origami-Kraniche gefalten, denn dann würde sie nach einer Legende einen Wunsch erfüllt bekommen. 

Was man von außen nicht sehen kann, ist eine Glocke die sich innerhalb der Statue befindet. Diese Glocke läutet man und gedenkt an Sadako Sasaki. 

Man hat übrigens viele japanische Reisegruppen gesehen und was mich überrascht ist, dass viel mehr junge Leute an solchen Reiseführungen teilnehmen! Ich finde in Deutschland sieht man nicht so viele junge Menschen als Touristen.

In dem Friedenspark befindet sich noch das Kenotaph und die Friedensflamme. Das Kenotaph dient auch als Erinnerung an die Opfer, wie eigentlich fast alles in den Friedenspark. Ich erinnere mich noch daran, dass es eine Liste dort geben soll wo die Namen der Opfer drauf stehen sollen und diese auch immer aktuell gehalten wird. 

Wir sind dann noch ein Stück weiter gelaufen. Es gibt noch das Friedensmuseum, aber da ich schon in Nagasaki in dem Museum war sind wir da nicht noch Mal reingegangen. Ich habe gehört es soll genau dasselbe​ ausgestellt sein. Wir haben uns noch den Brunnen der Gebete und die Statue von Mutter und Kind im Sturm. Der Brunnen soll den Durst der verwundeten Opfer löschen. 

Bevor wir mit dem Auto weiter gefahren sind, wollte meine Gastfamilie noch mit der Straßenbahn fahren. In Japan sind Straßenbahnen sehr selten. Ich habe sie nur in Nagasaki und Hiroshima gesehen. Unterscheidet sich nicht viel von den Deutschen, aber in der Stadt sind einfach viel mehr Berge! 

Zum Mittag haben wir Okonomiyaki gegessen. Die Japaner denken fast immer nur ans Essen wenn sie in eine andere Stadt fahren, weil in jeder Stadt ein Gericht sehr gut schmecken soll. Das Okonomiyaki von Hiroshima soll auch anders sein als das normale, aber ich habe nicht wirklich einen Unterschied bemerkt 😀 Es schmeckt echt lecker! 

Nach dem Essen sind wir ca. eine Stunde bis nach Miyajimaguchi mit dem Auto gefahren. Von da aus fuhren wir mit einer Fähre auf die Insel Miyajima. Diese Insel ist so wunderschön!! Da gutes Wetter war konnte man alles schön sehen! 

Warum sind wir nach Miyajima gefahren? Es gibt da einen besonderen Schrein (Itsukushima-Schrein), welcher meistens im Wasser steht. Das Torii ist sehr bekannt, da es sehr selten ist dass es so im Wasser steht. Leider war ausgerechnet an dem Tag das Wasser nicht da, sodass alles trocken stand. Trotzdem konnten wir an dem Torii sehen wie hoch das Wasser normalerweise steht. Es ist echt unglaublich schön, wenn man davor steht! Man kann uns kaum sehen auf dem Foto 😀 Auf der Insel waren viele freilaufende Rehe. Man soll sie nicht füttern, aber das braucht man wahrscheinlich auch echt nicht. Die Rehe holen sich selber aus Rucksäcken und Beuteln essen raus. Also wenn man nicht aufpasst ist plötzlich das Essen weg. Wir haben Rehe gesehen die einen ganzen Kinderwagen (ohne Kind) auseinander genommen haben, aber kein Japaner zuckt sich. Sie rufen nur Oh mein Gott! Was machen wir jetzt nur?  und gehen weiter. 

Also normalerweise würde man im Wasser stehen. Da das Tor aus Holz ist hoffe ich es halt noch so lange wie möglich durch! Es ist einfach zu schön! Der dazugehörige Schrein war natürlich auch sehr schön. Ich weiß immer noch nicht, ob es nun erlaubt war Fotos von dem Schrein zu machen oder nicht, aber ich habs einfach gemacht. 

Für mich ist es immer noch nicht normal zu einem Schrein zu gehen. Ich bin jedes Mal genau so beeindruckt, als ob ich das erste Mal einen Schrein in meinem Leben sehe! Jeder Schrein sieht aber auch ein bisschen anders aus und mir gefallen die Orange/Rot – gefärbten Schreine am Besten! 

Wenn ihr aufgepasst habt, konntet ihr hinter dem Schrein eine Art Turm sehen. Da habe ich mein Gastschwester überredet auch noch hin zu gehen, da sie keine Lust mehr hatte. Es hat sich gelohnt diese hundert Treppenstufen hoch zu laufen. Warum müssen die Japaner auch überall Treppen bauen? 

Ich habe es auch endlich geschafft ein Bild mit meinen Gasteltern zu machen! Das war mein Ziel für den Tag 😀 Sonst werde ich immer nur mit meinen Gastgeschwistern fotografiert. Meine Gastväter sind sowieso nicht so an Fotos machen interessiert. Ich hoffe euch haben die Fotos bis jetzt gefallen! 

Auf dem Weg nach Hause haben wir noch in einer kleinen Stadt angehalten und in einem berühmten Restaurant gegessen. Das war extrem teuer! Aber ich glaube in Deutschland wäre das normal… Es hat wieder sehr gut geschmeckt ^^ Das Restaurant hatte auch noch einen kleinen Schrein und Abends waren viele kleine Lichter angeschaltet. Man hat sich wie mitten im Wald gefühlt.

Hier ist das Ende dieses Beitrags. Bis ich nach Hause fliegen muss sind es nur noch 99 Tage!! Ich weiß nicht ob ich mich freue oder traurig bin :/

YouTube-Karaoke video

Guten Abend! 

Heute wird es ganz kurz. Ich war heute in Hiroshima und Miyajima! Aber da wir (meine Gastfamilie und ich) um 6 Uhr aufgestanden sind und gerade um 23 Uhr wieder nach Hause gekommen sind, werde ich den langen Beitrag dazu später schreiben! Wir werden jetzt alle müde ins Bett fallen. 

Aber ich habe noch schnell das Video zum Karaoke von letzter Woche auf meinen YouTubekanal hochgeladen. Also wer es sich traut uns beim Singen zuzuhören kann gerne Mal vorbei schauen! Hier findet ihr den Link!

https://youtu.be/EdOveTgL5pI 

Gute Nacht (^•^)/

Probealarm | Anime&Manga Center

Hallo

Ich habe mir überlegt ich schreibe gleich heute einen Beitrag über diese Woche, denn morgen fahre ich mit meiner Gastfamilie nach Hiroshima! Da wird mein Traum erfüllt!! Ich freue mich schon so sehr darauf ^^ 

Diese Woche und nächste Woche auch, haben wir in der Schule nur bis mittags „Unterricht“. Also wir haben kaum Unterricht 😀 Anfang der Woche haben wir alle Tests wieder bekommen. Ich habe meine beiden Englisch Tests und den Mathe Test bekommen. Englisch ist wie immer gut gelaufen, in Mathe habe ich wie in Deutschland leider bei dem was ich konnte ein paar Fehler gemacht! Ich bin trotzdem Recht zufrieden, da ich wenigstens ein paar Aufgaben komplett richtig habe! 

Am Freitag hatten wir das erste Mal Probealarm. Jede wusste schon vorher um welche Uhrzeit der Probealarm kommt und so haben wir nur mit unsrem Klassenlehrer im Zimmer gewartet. Dann kam die erste Durchsage dass gleich eine Probealarm kommen wird xD Dann kam der Alarm und keiner hat sich bewegt! Nach und nach sind wir dann doch aufgestanden und haben uns nach unseren Nummern aufgereiht. Falls ich es noch nicht erwähnt hatte jeder in der Klasse bekommt eine Nummer. Ich bin die 16 weil ich später zur Klasse dazu kam, sonst ist es nach dem Alphabet geordnet. Jedenfalls haben wir dann wieder gewartet bis eine Durchsage kam, dass es ein Feuer gibt und wir warten sollen?! Nach 2 Minuten warten kam erneut eine Durchsage und zwar wo sich das Feuer befindet und wo wir hingehen sollen und welchen Ausgang wir nehmen sollen. Wir sollten uns eine Maske oder ein Tuch vor den Mund halten, was keiner beachtet hat. So sind wir in Zweier Reihe auf den Sportplatz gelaufen. Dort fände ich es aber besser als in Deutschland, denn jede Klasse stand geordnet da. Jeweils einer aus jeder Klasse hatte die Aufgabe durch zu zählen und dem Klassenlehrer bescheid zu sagen. Einer der Lehrer hat eine Durchsage gemacht und alles noch Mal erklärt wo ein Feuer ist und ob alle Klassen vollständig sind. Dann hat ein Feuerwehrmann noch etwas gesagt, was ich nicht verstanden habe. Dann sind alle wieder zum Klassenzimmer gegangen. Mein Klassenlehrer meinte auch, dass wir zu lange im Zimmer warten mussten. Ich habe dann noch von dem Feuer in meiner Schule letztes Jahr erzählt. Das war tatsächlich genau vor einem Jahr 😮 Da waren alle total schockiert 😀 

Diese Woche hatte ich Mal wieder Wochendienst mit einem Mädchen aus meiner Klasse (Yuki). Das beste ist eigentlich, dass wir uns so besser kennen gelernt haben. Wir sind meistens zusammen ein Stück nach Hause gelaufen. Yuki wohnt in der anderen Richtung also hatten wir nicht viel Zeit. Es war aber sehr lustig! Ich kann mich echt am meisten mit jemandem unterhalten, wenn wir nur zu zweit sind. Yuki hat früher auch Karate gemacht, aber nur für 2 Jahre. So hatten wir ein Thema wo wir drüber reden konnten und es ist so toll wenn jemand versteht was mit „Heian Nidan“, „Heian Yondan“ usw gemeint ist! Wir haben uns erst Mal kaputt gelacht als wir raus gefunden haben, dass wir beide das verstehen. 

Heute war ich alleine zu Hause. Meine Gasteltern sind mit meinem Gastbruder bei einem Baseball Spiel gewesen, was mein Gastbruder verloren hat :/ Sie sind schon um 6 Uhr aufgestanden und meine Gastschwester musste heute zur Schule. Ich habe bis halb zehn geschlafen und mich dann fertig gemacht. Ich bin nach Kokura gefahren, was ein Stadtteil von Kitakyushu ist und zwar der wo die ganzen Geschäfte sind. Ich wollte heute nur in ein Anime und Manga Center gehen ^^ Ich war nur ein Mal da mit meiner Freundin. Ich bin ihr da aber nur hinter her gerannt. Heute war ich alleine und konnte mir alles gemütlich angucken. So habe ich 4 Stunden dort verbracht. Es gibt so viele Manga, Anime, CDs, Fanartikel und Spielautomaten. Ich habe ein paar Videos aufgenommen und würde auch ein Mal darauf hingewiesen dass es bei den Spielautomaten verboten ist 😀 Jedenfalls werde ich dieses Video schneiden und bald hoch laden. Dann sage ich euch Bescheid ^^ Morgen wird, wenn ich es schaffe zu schneiden, das Video zum Karaoke kommen! Dann hört ihr unser schlimmes gesinge xD

Was ich heute gekauft habe seht ihr hier:

Also nicht zu viel 😀 Nur ein paar Anhänger von dem Anime Re: Zero und Yuri on ice. Dann noch zwei Manga von denen ich schon die ersten Bände habe. Ich habe schon angefangen zu lesen und werde in Japanisch auch schon schnell mit Lesen. Zu schnell! Ich will die Manga doch genießen 😀 

Heute Abend habe ich noch kurz (eine Stunde) mit meiner Schwester telefoniert! Es war so schön ^^ Letzte Woche habe ich auch mit meinen Eltern und Bruder schon telefoniert und ihm merke es gibt eine Menge zu erzählen und ich weiß nie wo ich anfangen soll! 

Na gut, dann sehen wir uns vielleicht morgen wieder! Außer es wird zu spät wenn wir von Hiroshima wieder kommen 😀

Eine der größten Buddhastatuen! | Hina-Matsuri |KARAOKE

Hallo ^^ 

Bevor wir zu der großen Buddhastatue kommen, erzähle ich noch von ein paar anderen Themen. 

Vor einer Woche hat mich meine Japanischlehrerin zu sich nach Hause eingeladen! Da sie gerade umzieht konnte ich zwei Häuser anschauen. Der Witz ist, dass die beiden Häuser nur ca. 10 Meter von einander entfernt sind 😀 Auf dem Weg zu ihr bin ich im Zug zwei Ausländern begegnet. Ich sehe hier ja so selten Ausländer, weshalb ich sie auch gleich angesprochen habe. Es waren zwei Engländer, die als Lehrer arbeiten aber sie können kein Japanisch. Wir haben uns ganz gut unterhalten, aber viel Zeit hatten wir im Zug natürlich nicht. Meine Japanischlehrerin wohnt in einer kleinen Stadt, wo man mehr die ländliche Seite von Japan sehen kann. In Japanisch habe ich dann „懐かしい“ (natsukashii) gesagt. Das Wort bräuchten wir in Deutsch auch! Man benutzt es wenn man sich an schöne Dinge erinnert, vielleicht so wie „nostalgisch“? Ich habe mich in dem Moment an meinen Heimatort erinnert. Mit meiner Japanischlehrerin habe ich einen langen Spaziergang gemacht mit ihrem Hund und wir konnten sogar schon die ersten Ansätze von Kirschblüten sehen! Wir hatten viel Zeit zum Reden und es tut gut sich richtig lange mit jemandem zu unterhalten. Kurz bevor ich nach Hause gefahren bin, hat sie mir noch etwas von dem Hina-Matsuri gezeigt. Dieses Fest ist eine Art „Mädchentag“ am 3. März. Im Gegensatz zum Jungentag ist es kein Feiertag… Jede Familie die eine Tochter hat, besitzt folgende Puppen. 

Diese sind von meiner Gastfamilie, da ich eine Gastschwester habe. An dem Ort, wo mich meine Japanischlehrerin mitgenommen hat, gab es noch mehr davon zu sehen und noch weiteres Handgefertigtes. 

Außer die Puppen angeschaut, haben wir nichts weiter gemacht. Ich habe jedoch von meinen Freunden gesehen, dass manche noch irgendwo Essen gehen oder eine Torte kaufen. 

Diese Woche war die letzte Testwoche für dieses Schuljahr! Nur noch zwei Wochen Schule und dann sind Ferien 🙂 Ich habe diese Woche wieder zwei verschiedene Englisch Tests mitgeschrieben, aber dieses Mal habe ich auch einen Mathe Test versucht! Ich habe in den letzten Wochen mehr im Unterricht verstanden und mich selbst zu Hause noch Mal hingesetzt und alles übersetzt um es zu verstehen. Dann habe ich noch die Vokabeln und Kanji (Chinesische Schriftzeichen) auswendig gelernt, damit ich die Aufgaben verstehe. Mir war von Anfang an bewusst, dass ich nicht alles kann. Ich habe in den Test das gemacht was ich verstanden habe, aber die Zeit war trotzdem knapp (60 Minuten!). Ich bin gespannt ob ich was richtig haben werde 😀 

Nun war ich gestern mit meiner Gastfamilie bei der größten Bronze-Buddhastatue auf der Welt! Ich habe meinen Gasteltern gesagt, dass ich gerne da hin wöllte und sie waren selbst auch noch nie dort! Mit dem Auto haben wir ca. 1h30 gebraucht. Da meine Gastschwester früh noch einen Klaviertest hatte, sind wir erst nachmittags losgefahren. Der Buddha ist wirklich gigantisch! Es sieht so schön aus! An den Füßen waren verschiedene Ornamente und wenn man diese berührt, wird etwas gutes passieren. Auch wenn man ein Band, welches mit dem Buddha verbunden ist wird etwas Gutes geschehen 🙂 

Nach dem wir uns den Buddha angesehen haben, wollten wir schon gehen aber dann haben wir noch einen kleinen Schrein gefunden, der einen richtig schönen Aufgang hatte! An sowas denkt man oft wenn man über Japan redet. 

So wurde mir wieder ein Wunsch erfüllt, was mich wirklich glücklich gemacht hat! 

Heute bin ich auch wieder glücklich nach Hause gegangen. Ich bin zum ersten Mal mit meinen Klassenkameraden zum KARAOKE gegangen! Ich war zuvor noch nie beim Karaoke. In Japan ist Karaoke sehr beliebt und deswegen gehen Japaner auch sehr oft. Als ich meiner Gastmutter erzählt habe was wir machen, hat sie ganz erschrocken geschaut und so habe ich erfahren dass es eigentlich verboten ist. Also es ist von vielen japanischen Schulen verboten, dass Schüler ohne Erwachsene zum Karaoke oder Game center gehen. In Deutschland würde es sowas nie geben, aber die Japaner sind eben sehr besorgte Menschen. Wie man merkt hat das meine Freunde aber nicht sehr interessiert 😀  So haben wir uns am Bahnhof getroffen und sind gemeinsam losgegangen. Ich habe zum Glück eine Freundin in der gleichen Stadt wie ich (Moji) wohnen, sodass wir gemeinsam nach Shimonoseki gefahren sind. Mit ihr verstehe ich mich am Besten! 

Bevor wir zum Karaoke gegangen sind, haben wir natürlich nicht vergessen wieder die süßen Purikura Fotos zu machen. Als wir angekommen sind haben wir einen Raum bekommen in dem wir singen konnten. Ich weiß nicht wie es in Deutschland ist, aber in Japan gibt es einen langen Gang, wovon viele Räume abgehen die man „mietet“. Wir haben Mittag bekommen und uns den Preis am Ende geteilt. Ich habe mich fast nur von Pommes ernährt xD Meine Freunde haben sofort angefangen zu singen. Ich war auch gleich als zweites dran und habe gleich mit einem japanischen Lied angefangen 😀 Es können alle richtig gut singen! Nur ich und meine Freundin aus Moji sind ein bisschen schief mit unserer Stimme, aber es hat genau deshalb auch noch Mal mehr zum Lachen gegeben. Es gibt ein deutsches Lied und zwar „99 Luftballons“ von Nena und alle waren total begeistert… 😀 Ich hoffe wir gehen noch Mal zum Karaoke! Mir hat es so viel Spaß gemacht ^^ Zum Schluss noch ein paar Fotos. 

Danke an euch, wenn ihr bis zum Ende gelesen habt ❤ 

Valentinstag ❤ | Schulalltag | Neues Video!

Hallo! 

Es tut mir leid, dass ich mich letzte Woche nicht gemeldet habe. Ich wollte mir meinen Beitrag für Dienstag aufheben, aber ich bemerke dass ich während der Schulzeit zu müde bin um abends noch etwas zu schreiben. 

Dieses Jahr habe ich nun zum ersten Mal Valentinstag in Japan erlebt. Ich fande es wirklich super! Ich bin mit dem Glauben, dass die japanischen Mädchen selbst Schokolade herstellen, nach Japan gekommen. Das war aber anders, denn sie kaufen normale Schokolade und wärmen diese nur auf und bringen sie in eine neue Form. In Japan macht fast jedes Mädchen etwas selbst gemachtes und gibt es an alle Freunde. Mit meiner Gastschwester zusammen habe ich am Sonntag Kekse gebacken. Meine Gastfamilie hatte kleine Ausstechformen da, die waren echt süß. Ich habe mich ein bisschen wie Weihnachten gefühlt 😀 Dann haben wir noch Marshmallows in Schokolade eingetaucht und dekoriert. Da war zwischendurch Mal ein ziemliches durcheinander, aber genau das hat es so lustig gemacht. 

Wir haben natürlich viel zu viel gebacken, aber so war auch noch etwas für uns übrig geblieben. Ich hatte vor allen in meiner Klasse etwas zu geben, da gab es auch tatsächlich einen jungen der keine Schokolade mag 😮 Deshalb gab es für ihn extra Kekse. Zum Glück ist meine Klasse Recht klein, sodass ich insgesamt nur circa 16 Packungen mitnehmen brauchte ^^ 

Jeder hat die Süßigkeiten in kleine tutchen verpackt und entweder waren diese schon mit Motiven bedruckt oder man hat selbst etwas drauf geschrieben. Ich habe auch einiges bekommen, weshalb ich immer noch genug süßes da habe 😀 Ich habe sogar etwas von meiner ersten Gastfamilie etwas bekommen!

Wenn man von jemanden etwas bekommen hat, kann man später etwas zurück geben. Die meisten geben aber am „White Day“ etwas zurück. Dieser Tag ist ein Monat später am 14. März. Am „White Day“ geben hauptsächlich die jungen den Mädchen Schokolade zurück, von denen sie etwas bekommen haben. 

Ich möchte nun noch Mal kurz etwas zu meinem Schulalltag sagen. Ich habe inzwischen ein paar Japanisch Unterrichtsstunden gestrichen. Also die die ich als Selbststudium hatte, denn ich wollte doch mehr mit meiner Klasse zusammen sein. Außerdem hat sich der Stundenplan meiner Japanischlehrerin geändert, da die 3. Klasse nun schon aus der Schule raus ist, denn das Schuljahr endet im März. Das heißt ich habe jetzt pro Woche 2 Stunden Selbststudium und 3 Stunden mit meiner Japanischlehrerin. Ich mache nur kein Chemie und Biologie in meiner Klasse, da ich Chemie niemals verstehen werde und in Biologie nur Kanji an der Tafel stehen. Das was meine Lehrerin in Japanisch mit mir macht fällt mir immer noch ziemlich leicht, aber Kanji (chinesische Schriftzeichen) zu lernen ist echt schwer! 

In meinem Teezeremonie Klub sind wir gerade sehr wenig, da die 3. Klässler alle wie gesagt schon weg sind. Aber ab April kommen hoffentlich neue Mitglieder ^^ Dafür könne wir aber mehr süßes essen und mehr üben wie man den grünen Tee zubereitet 😀 Über jedes Detail was man sich schon gemerkt hat, wird man gleich gelobt. Ich trinke auch bei meiner Gastfamilie jeden Tag grünen Tee! Ich liebe es! Da meine Freundin aus meiner Klasse jetzt die älteste im Klub ist, kommt sie auch fast immer. Deshalb kann ich auch zusammen mit ihr nach Hause gehen. Am Bahnhof trenne sich unsere Wege zwar, aber sie erzählt mir so viel über Teezeremonie und japanische Dinge wie zB mehr über Yukata &Kimono und deren Muster usw. Darüber bin ich richtig glücklich!

Beim Kalligraphie Klub üben wir auf einem großen Poster schreiben mit Riesen Pinseln! Die Poster machen wir um für den Klub zu werben, wenn die neuen Schüler kommen. Ich schreibe zwar nur einen Strich, aber immerhin etwas. Obwohl ich das Gefühl, dass nur die Lehrerin will das ich etwas schreibe. Meine Senpai (ältere Schüler) haben irgendwie stark betont, dass nur unsere Lehrerin gesagt hat ich soll etwas schreiben und das mit einem komischen Gesichtsausdruck. Da habe ich mich das erste Mal unwohl gefühlt… Ich hoffe das bessert sich. Ich weiß selber, dass ich mehr Aufmerksamkeit als normale Schüler bekomme und es manchen vielleicht nicht gefällt, aber ändern kann ich es auch nicht. Im Moment mag ich den Teezeremonie Club viel mehr, da dieser jede Woche stattfindet und es immer spaßig ist. Der Kalligraphie Klub ist vielleicht eins bis zwei Mal im Monat und es ist immer total still. Da redet fast keiner 😦 

Ab nächste Woche Freitag sind Tests, weshalb meine Freunde auch erst Mal keine Zeit haben um etwa zu unternehmen. Ich werde bestimmt wieder nur Englisch mitschreiben, aber in letzter Zeit verstehe ich auch mehr in Mathe! Ich Frage immer gleich meine Freunde oder meinen Gastvater wenn ich etwas nicht verstehe und sie helfen mir gerne ^^ 

Ein großes Thema zur Zeit ist die Grippe. Meine Gastschwester hat es seit Montag auch erwischt und sie musste die ganze Woche zu Hause bleiben. In meiner Schule sollen inzwischen zwei Klassen zu Hause bleiben, da sich viele angesteckt haben. Darunter jetzt auch die Klasse meiner Gastschwester. Ich habe das Gefühl in Japan kommt die Grippe viel häufiger vor als in Deutschland. 

Nun das letzte Thema für heute und zwar war ich letzte Woche Samstag endlich beim Friseur! Meine Gastmutter hat für mich einen Termin bei dem Friseur gemacht, welcher mir zum Neujahr die Haare gemacht hat. Er ist echt freundlich und hat mir auch viel erklärt was er macht, da ich mir zum ersten Mal einen schrägen Pony schneiden lassen habe. Letztendlich haben alle die da arbeiten meine Haare angefasst, da sie zum ersten Mal einen Europäer da hatten xD Dazu habe ich ein Video auf YouTube hochgeladen. Ich würde mich freuen wenn ihr da vorbei schaut! 

https://youtu.be/qlNm0KHM0gk

Bis bald eure Lea 🙂 

Setsubun-Frühlingsanfang || Teezeremonie & meine Senpai

Der wichtigste Tag diese Woche war der Freitag (3.02.). Am Freitag war in Japan Setsubun, was der Frühlingsanfang nach dem Mondkalender ist. Ein paar meiner Klassenkameraden haben in die Schule mame mitgebracht und gegessen. Mame sind soweit ich es verstanden habe, geröstete Sojabohnen. Es gibt sie auch in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Das eigentliche fände bei jedem abends zu Hause statt. Meine Gastfamilie hat auch Mame und Erdnüsse gekauft. Dazu gab es auch zwei Masken. Eine sollte die Dämonen/böse Geister (Oni) darstellen und die zweite Maske zeigt das Glück/Wohlstand (fuku)

Mein Gastvater hat die „böse“ Maske aufgesetzt und mein Gastbruder die „gute“ Maske. Wir haben dann beide mit den Erdnüssen beworfen und dabei gerufen „Oni wa soto! Fuku wa uchi“ . Soto bedeutet draußen und uchi heißt Haus. Also sollen die Dämonen sozusagen raus und das Glück herein. 

Zum Abendessen haben wir Ehomaki gegessen. Das sind Sushi Rollen wie man sie in Deutschland kennt, aber diese sind mit Zutaten gefüllt die man sonst nicht nimmt und noch ein Stück größer als gewöhnlich. Die Ehomaki soll man in eine bestimmte Richtung essen damit es Glück bringt. Dieses Jahr war diese Richtung Nord-nordwest. Dabei muss man die ganze Rolle essen ohne abzusetzen. Das ist für jemanden wie mich unmöglich 😀  

Diese Woche hatte ich zwei Mal Teezeremonie Club. Ich habe mich darüber gefreut weil es einfach Spaß macht. Am Dienstag hatte die 3. Klasse (12.Klasse) ihren letzten Schultag, deshalb kamen sie noch ein Mal alle zum Club. Es waren sogar welche da die ich vorher noch nie gesehen habe 😮 In der letzten Woche haben die Clubmitglieder kleine Briefe geschrieben für unsere  Senpai (ältere Schüler). Ich habe auch für jeden etwas geschrieben obwohl ich nicht alle kannte xD Diese Briefe haben wir für jeden auf ein Poster geklebt und dann am Dienstag überreicht. Wir haben natürlich auch wie immer grünen Tee gekocht und Süßigkeiten verteilt. Es wurden auch wieder viele Fotos gemacht. 

Seit letzter Woche kommt nun auch aus meiner Klasse das Mädchen zum Club. Da im Teezeremonie Club keine 2. Klässler sind, sondern fast nur Erstklässler der Junior high school, bin ich mit meiner Freundin die älteste. Das heißt sie ist nun Senpai. Ein Senpai ist der ältere Schüler, der den jüngeren etwas beibringt. Die jüngeren Schüler werden Kouhai genannt. Der Respekt den die jüngeren Schüler den älteren Schülern entgegen bringen ist das Gegenteil von Deutschland. Sie verwenden immer die höfliche Sprache und manchmal trauen sie sich gar nicht die älteren anzusprechen. Das habe ich auch schon selbst bemerkt aber bei mir kommt ja noch dazu, dass ich Ausländer bin. Ich habe doch schon Mal von dem Wochendienst erzählt, wo man zu zweit nach der Schule durch die Klassenräume gucken muss ob alles in Ordnung ist. Meine Freundin mit der ich das gemacht habe, hatte immer Angst in das Klassenzimmer der älteren zu gehen und war total aufgeregt! Das ist echt ungewöhnlich. Also um zum Dienstag zurück zu kommen, es war wirklich lustig und ich habe auch Mal wieder viel reden können. Nach dem Club wollten manche noch in das Einkaufszentrum am Bahnhof um Purikura auf zunehmen. Ich bin auch mitgegangen, da ich mit drei meiner Senpai so gut klar gekommen bin! Auf dem Weg haben wir uns gut unterhalten und ich hab Enoch viel über jeden erfahren wie zB über die Familie, auf welche Universität sie gehen wollen usw. Das sind ein paar der Purikura die wir gemacht haben ^^ 

Austauschjahr Halbzeit

Hallo~ ich lebe noch, tut mir leid dass ich so lange nichts geschrieben habe. Ich habe es immer vor mir her geschoben. 

Mir echt es immer noch super und wisst ihr was? Jetzt ist schon die Hälfte meines Austauschjahres vorbei! Ich bin 5 Monaten in Japan und in 5 Monaten muss ich schon auf Wiedersehen sagen. 

In den letzten 2 Wochen ist aber nicht all so viel passiert. Ich habe es endlich geschafft selbst eine Freundin zu fragen ob wir etwas machen und da sie so freudig ja gesagt hat, habe ich auch noch andere gefragt ob wir etwas nach der Schule machen wollen ^^ Also war ich ein Mal im Kino mit meiner Freundin Runa. Wir haben den Film この世界の片隅に (Kono Sekai no katasumi ni) angeschaut. 

Alles habe ich natürlich nicht verstanden, aber es war ein sehr schöner und auch trauriger Film. Mir ist nur aufgefallen dass in dem Kino viel mehr ältere Leute sind als in Deutschland 😮  An einem anderen Tag bin ich mit drei anderen Freundinnen nach der Schule in das Einkaufszentrum am Bahnhof gegangen. Da haben wir zusammen Crêpes gegessen und sind noch durch ein paar Läden geschlendert. Auf meinen Wunsch hin haben wir noch Purikura in Schuluniform aufgenommen ^^ 

Mit meiner Gastfamilie habe ich natürlich auch etwas unternommen. Meine Gastfamilie hat mich noch ein Mal mit zum Dazaifu Tenmangu mitgenommen. Über diesen Schrein hatte ich schon ein Video auf YouTube hochgeladen. Dieses Mal war es aber viel voller! Wir mussten ziemlich anstehen, denn viele haben bald Prüfungen vor sich und bei diesem Schrein gibt es ein Gott der für das Lernen verantwortlich ist (Ich hoffe das war jetzt richtig). Danach sind wir noch zu zwei anderen Schreinen gefahren. Einer der beiden hatte leider schon geschlossen. Aber den den wir angesehen haben war echt schön und außerdem war dort die berühmte japanische Popband  Arashi! Als wir die lange Treppe zu den Schrein hochgegangen sind hat auf ein Mal ein Schneesturm angefangen! Es blieb nichts liegen aber alle haben sich trotzdem darüber gefreut außer ich xD  als wir oben angekommen sind hätte man einen weiten Blick bis zum Meer! 

Die Temperaturen schwanken zur Zeit ziemlich. Mal sind es 10 Grad und manchmal 2 Grad, aber wenn es an die 0 Grad herankommt ist es gefühlt wirklich 10 Grad kälter was wohl wieder an den starken Wind liegt. Ich habe ein Mal im Internet nachgeschaut welche Windstärke wir haben und es war Windstufe 6 😮 

Diese Woche hatte ich zum ersten Mal den Wunsch zu Hause zu sein bei meiner Familie! Denn ich bin Tante geworden und kann es immer noch nicht glauben! Ich freue mich so unglaublich ^^ Jetzt gibt es noch ein Grund mehr sich wieder auf den Rückflug zu freuen! Noch Mal Glückwunsch an die tollen Eltern❤ Gestern habe ich zum ersten Mal mit meiner Mutti telefoniert ^^ Ja ich bin irgendwie anders als alle anderen Austauschschüler die wahrscheinlich schon oft mit ihrer Familie telefoniert haben. Mit meinem Papa habe ich ganz am Anfang Mal telefoniert ^^ Gestern war ich deshalb total aufgeregt und glücklich! Es gab so viel zu erzählen dass ich schon wieder nicht wusste was ich sagen soll 😀 Es hat auf jeden Fall gut getan! 

Bis zum nächsten Mal! 

Motivation ist da ^^ 

Hallöchen ^^ 

Diese Woche begann die Schule wieder und ich bin glücklicher als je zuvor. Ich kann nun noch mehr mit meinen Freunden reden! Morgens fahre ich immer mit meiner Gastschwester mit dem Zug nach Shimonoseki und von da aus mit dem Bus. An der Bushaltestelle treffe ich jetzt meistens meine Freunde und fahre mit ihnen zusammen zur Schule. Ich fühle mich nun endlich freier zu reden, da sie mich auch inzwischen viel mit in ihre Gespräche einbeziehen. Ich habe diese Woche wieder viel zu hören bekommen, wie sehr ich mich doch verbessert habe! Aber mir wurde auch gesagt dass ich am Anfang nicht viel geredet habe obwohl ich mich doch angestrengt hatte. Nun kann ich auch nach der Schule noch mit meinen Freunden etwas machen. Bei meiner ersten Gastfamilie musste ich immer in der Schule auf meinen Gastbruder warten, dass war doch ziemlich anstrengend. Plötzlich helfen mir auch die Lehrer wieder im Unterricht! Am Anfang haben sie mir natürlich auch geholfen, aber das hatte irgendwie nachgelassen. Vielleicht zeige ich auch gerade mehr Motivation den Unterricht verstehen zu wollen! Ob es daran liegt, dass ich in der ersten Reihe sitze? 😀 Ich hoffe die Sitzordnung wird bald wieder geändert. Ganz vorne ist echt nicht so mein Ding xD Ich lerne auch zu Hause wieder jeden Tag mit meinem aus Deutschland mitgebrachten Japanischbuch. Es kommt mir plötzlich so einfach vor! Weshalb ich auch innerhalb von zwei Tagen sechs Lektionen geschafft habe 😀 In meinem Japanischunterricht in der Schule hilft mir meine Lehrerin ihren Unterricht zu erklären. Das ist echt schwer, aber ich bin froh wenn ich den gleichen Text, wie meine Klassenkameraden verstehen kann! Meine Klasse ist gerade auf 13 Schüler geschrumpft 😮 Aber nur für drei Monate, denn drei Mädchen machen einen Austausch nach Neuseeland! Meine Klasse hat zum Abschied ein Buch für jeden der drei gemacht, wo alle einen Brief geschrieben haben! Ich war auch total aufgeregt mit den anderen! Mich hat es so glücklich gemacht, dass eins der Mädchen ständig gesagt sie wird mich vermissen und dass wir inzwischen so gute Freunde geworden sind! Sie ist mir auch ans Herz gewachsen, da sie mir von Anfang an viel geholfen hat 🙂 

Gestern habe ich zum ersten Mal hier Schneeflocken sehen können! Obwohl Schneeflocken auch noch übertrieben ist, es waren eher Schneekörner 😀 Der Schnee blieb natürlich nicht liegen, da es höchstens zwei Minuten geschneit hat. Es ist plötzlich kalt geworden! Gestern und heute waren um die 2-5 °C. Es hört sich nicht so kalt an, aber gefühlt ist es eisig!! Gefühlt sind es fast 10 Grad kälter. Das kommt wahrscheinlich durch diesen starken Wind, weil wir direkt am Meer sind. Ich denke auch dass es noch ein bisschen an der Luftfeuchtigkeit liegt. Meine Lehrerin meinte es fühlt sich an wie in einer Eistruhe und ich kann ihr da nur zustimmen! Trotzdem gehen fast alle noch ohne Mantel zur Schule. Ich weiß nicht wie manche es sogar noch ohne Strumpfhosen aushalten 😮 Die Retter sind Handwärmer ^^ 

Heute haben wir den Geburtstag von meiner Gastschwester Nagisa gefeiert. Ich dachte schon sie feiern Geburtstage gar nicht, aber heute kamen Abends die Großeltern zu Besuch. Meine Gastmutter hat das Essen vorbereitet. Sehr viele Essen! Es wurde nur die Hälfte gegessen. Danach, wo schon alle satt waren, gab es noch einen Geburtstagskuchen. Eher eine Eistorte! Total lecker ^^

Camping im Januar! Erstes Mal im Onsen

Hallo ^^ 

Jetzt gehen auch meine Ferien zu Ende. Ab morgen ist wieder Schule! Ich freue mich eigentlich schon wieder drauf, aber ich weiß jetzt schon dass ich wieder jeden Tag sehr müde sein werde. Es wird aber demnächst wieder zwischendurch freie Tage geben, wo ich aus schlafen kann ^^ 

Vom 6.-7. Januar bin ich mit meiner Gastfamilie campen gefahren! Ich war ehrlich gesagt auch anfangs überrascht, dass wir im Januar campen gehen 😀 Fur meine Gastfamilie war es auch das erste Mal im Winter, aber sie waren gut ausgerüstet. Wir sind auf einen Campingplatz in Ube (in der Yamaguchi-Präfektur) gefahren. Tatsächlich waren wir die einzigen xD Da wir erst nachmittags angekommen sind, haben wir gleich das Zelt aufgebaut bevor es dunkel wurde. Ich war echt überascht wie groß das Zelt ist! Da konnte sogar ich mit mein über 1,70 m drin stehen 😀 

 Da das Zelt aufbauen doch ein bisschen gedauert hat, haben wir auch gleich angefangen das Abendessen zu zubereiten. Bevor wir zu dem Campingplatz gefahren sind, waren wir noch in einem Supermarkt. Das Essen hat echt sehr lange gedauert, aber es war so lecker! 

Meine Gastschwester und mein Gastbruder sind auf einen Spielplatz gegangen. Der war echt groß! Ich habe meiner Gastmutter beim Essen geholfen und habe mir die Aussicht angeguckt^^ Wir waren etwas weiter oben auf einem Berg, sodass wir eine weite Aussicht aufs Meer hatten. Wir konnten auch Kyushu sehen ^^ Am Abend hatten wir einen wunderschönen Sonnenuntergang! Ich liebe Sonnenuntergänge so!! 

Nachdem wir gegessen haben, haben wir ein kleines Feuerwerk gemacht. Also nur das was man in der Hand anzünden kann ^^ Das habe ich sogar schon bei meiner ersten Gastfamilie gemacht. Japaner scheinen das sehr zu mögen 😀 Später saßen wir am Lagerfeuer und haben süßes gegessen und einfach Mal gequatscht. Das war echt schön. Wir sind sogar recht zeitig schlafen gegangen und meine Gastfamilie ist in null Komma nichts eingeschlafen xD Alle waren dick eingepackt, weil es so kalt war. Wir haben auf vielen Unterschichten geschlafen xD Das heißt viele Matten und Heizdecken, also von unten war es sehr warm. Meine Gastmutter hat aber nachts so gefroren, dass sie sich noch eine dicke Jacke geholt hat. Ich bin da sofort wach gewesen und obwohl ich müde war musste ich lachen weil sie zum hundertsten Mal es ist so kalt vor sich her gesagt hat 😀 Am Morgen wachten wir 9 Uhr auf, aber meine okaasan und mein Gastbruder haben schon Frühstück gemacht! Leider ist aber an dem Tag nichts weiter passiert. Ich dachte wir gucken uns was in Ube an, aber allen war so kalt dass wir in einen Onsen gefahren sind. Onsen sind die heißen Quellen. Männer und Frauen sind getrennt. Mir war es trotzdem peinlich, aber ich wollte unbedingt einmal einen Onsen besuchen. 

Wie erwartet haben mich die Japanerinnen viel angeguckt, was es für mich nicht gerade angenehm gemacht hat. Bevor man in das heiße Wasser steigt, muss man sich vorher gründlich abduschen und die Haare binden eigentlich alle hoch. Vom Personal hat man ein kleines Handtuch bekommen, was man vor sich halten kann. Wenn man in dem heißen Wasser entspannt, legen es sich alle zusammen gefaltet auf den Kopf. Richtig Japanisch 😀 Nach dem Besuch im Onsen sind wir auch schon nach Hause gefahren. Ich war so extrem müde! Meine Gastgeschwister hatten beide noch Klavierunterricht 😮 Meine Gastschwester ist an diesem Tag 13 geworden, aber Geburtstag wurde nicht wirklich gefeiert. Ich war schon Mal die erste die ihr gratuliert hat und der Rest war so wie Oh du hast ja heute Geburtstag! Ich finde es ganz lustig dass meinen Schwester und meiner Gastschwester am selben Tag Geburtstag haben! Ein Geburtstagsgeschenk wurde erst am nächsten Tag beim shoppen für meine Gastschwester ausgesucht. Gleichzeitig wurden nun auch für meine Gastgeschwister noch ein Weihnachtsgeschenk gekauft! Ich hatte nicht gedacht dass das noch was wird 😀 Übrigens wird bis jetzt immer noch, wenn man jemanden trifft, ein Frohes neues Jahr gewünscht. Für mich ist Neujahr schon wieder gefühlt lange her. 

Neujahr (お正月) im Kimono!

Mein Neujahr in Japan war zusammen gefasst wirklich wunderschön! In Japan wird das Neujahr mit der Familie verbracht. Am 31. Dezember habe ich gemeinsam mit meiner Gastfamilie nachmittags einen Spaziergang gemacht zu zwei verschiedenen Schreinen. Man konnte schon die Vorbereitungen für den 1. Januar sehen.

 Nach dem wir zu Hause alles vorbereitet haben sind wir zu den Großeltern aufs Land gefahren. Das ist aber nur eine Fahrt von 10 Minuten gewesen. Bei den Großeltern hat auch schon die Cousine mit ihren Eltern gewartet. Sie feiern jedes Jahr zusammen. Ab 18:30 Uhr haben wir angefangen mit essen. Die Japaner essen wirklich den ganzen Abend. Es gab vieles was es sonst nicht im Alltag gibt. Zum Beispiel Austern, sonstige Muscheln, Fischeier und die Erwachsenen haben sogar Seegurke gegessen 😮 Für mich war das Essen nicht so passend. Am vorigen Abend durfte ich schon Austern und Muscheln kosten und es trifft definitiv nicht meinen Geschmack. Es gab aber zum Glück auch Fleisch. Wir haben auch die typischen Toshikoshi-soba gegessen. Ich finde Soba Nudeln echt lecker!!  Irgendwann gab es einen Kuchen, wo jeder ein Stück bekommen hat und in einem Stück sollte etwas drin sein was Glück bringt für das kommende Jahr. Ich war sehr überrascht als ich plötzlich etwas hartes in meinem Kuchen entdeckt habe 😀 Dann gab es auch etwas neues für mich und zwar ist bei den Großeltern im Haus eine Art kleinen Schrein wo man an die Urgroßeltern gedenkt. Da werden zwei Reisbecher hingestellt, Kerzen und Räucherstäbchen angezündet und dann gebetet. Den Reis kann man danach essen.

Die Zeit verging ziemlich schnell. Wir haben Karuta und ein weiteres Spiel gespielt. Währenddessen wurde auch viel Fernsehen geguckt. Bei den japanischen Fernsehsendungen darf man sich nicht fragen ob das Sinn macht was die da machen . Echt verrückt was da abläuft xD Außerdem konnten wir VR (virtual reality) ausprobieren! Der Vater der Cousine hatte alles mitgebracht. Es ist echt unglaublich! Wenn man diese Brille aufsetzt fühlt man sich wirklich wie im Spiel. Ich finde es echt super! Ich wurde bestaunt wie gut ich spielen kann. Jetzt denken sie bestimmt alle deutschen sind richtig gut im spielen 😀 

Als es dann Mitternacht wurde habe ich mit meiner Gastschwester den Countdown gezählt. Dann haben sich alle ein frohes neues Jahr gewünscht. Auf Japanisch akemashite omedetou gozaimasu! Dann haben wir uns auf gemacht zu einem Tempel. Dort haben wir gebetet (ich weiß nicht ob man das so sagt?) und dann jeder an eine große Glocke mit so einem Holzstamm dran gehauen. Ich habe es zwei Mal gemacht, da ich das erste Mal zu schwach gestoßen habe 😀 

Da wurde ich sehr bestaunt als Ausländer und mir wurde sofort Süßigkeiten und Sake angeboten. Bis ich gesagt habe dass ich erst 16 bin. Dann kam ein erstauntes Gesicht 1. ich bin erst 16 und 2. ich kann Japanisch sprechen 😀 Dann habe ich Tee bekommen ^^ Nachdem alle gewartet haben bis ich meinen Tee getrunken habe (nur ich habe etwas bekommen..) sind wir zu einem kleinen Schrein in der Nähe gelaufen. Der Opa meiner Gastfamilie hat dort mit geholfen. Da wurde ich auch wieder bestaunt und für ist das eher unangenehm, aber wenn ich sehe dass meine Gastfamilie stolz ist mich vorzustellen freut mich das auch. Bei den Schrein haben wir auch wieder gebetet. Wie viel Geld man bei dem Schrein reinschmeißt ist jedem selbst überlassen. Der Wert ist die Anzahl der Verbindungen mit dem jeweiligen Gott. zB bei 10¥ hat man 10 Verbindungen mit Gott, das reicht eigentlich aus ^^ zu Neujahr werfen viele aber 100¥ und mehr rein. Nach dem wir bei dem Schrein waren sind wir auch schon nach Hause gefahren. Um Mitternacht haben wir als Kinder Otoshidama bekommen! Die Eltern und Großeltern schenken ihren Kinder zum Neujahr Geld. Ich habe auch Geld bekommen obwohl ich nur ein Gastschüler bin 😮 Ich war ziemlich überrascht darüber! 

Das können wir gerne in Deutschland einführen xD Ich war am 31. sehr aufgeregt weil ich gespannt war wie alles abläuft. Mir hat das Feuerwerk wie in Deutschland überhaupt nicht gefehlt. Ich finde das japanische Neujahr echt super! 

Am 1. Januar war ich noch aufgeregter. Denn es ging ein weiterer Wunsch von mir in Erfüllung und zwar durfte ich einen Kimono tragen!! Deshalb sind wir schon wieder kurz nach um 8 aufgestanden um zu duschen und zum Friseur zu gehen. Der Friseur war extra für Frisuren passend zum Kimono da. Dort wurde uns (meiner Gastschwester, Cousine und mir) auch gleich der Kimono von einer Frau angezogen. Unsere Frisur machte entgegen meiner Erwartung ein Mann. Ich wurde überredet eine traditionelle Frisur zu machen, wahrscheinlich hat er die Länge nicht machen können 😀 Mit den Worten du bist in Japan und trägst einen traditionellen Kimono musst du auch eine traditionelle Frisur dazu haben, fing er an meinen Kopf unter Lockenwicklern zu verstecken. Er tat mir ein bisschen leid, da diese in meinen Haaren einfach nicht halten wollten und alle 10 Sekunden wieder eins raus gefallen ist. Irgendwann war die Frisur geschafft mit hundert Haarspangen und Haarspray. Danach wurde mir der Kimono angezogen. Das hat ewig gedauert, da unter einem Kimono noch viele Schichten gehören. Manches war aus Seide was echt schön war! Der Obi (Gürtel) wurde wirklich fest geschnürt! Und Rundungen sind auch nicht willkommen. Es wurde alles passend ausgestopft damit es gleichmäßig aussieht 😀 Natürlich gab es noch die passenden Schuhe und ja es ist am Anfang schwer zu laufen. Man kann nur winzige Schritte machen und Treppen waren für mich ein großes Problem. Toll wenn man dann bei Schreinen die ganzen Treppen laufen muss. Das war ich mit meinen langen Beinen anders gewöhnt 😀 Ich war aber wirklich glücklich!! Wie lange habe ich davon geträumt einen Kimono zu tragen!! Es war so toll auch wenn ich an diesem Tag kaum etwas essen konnte! 

Wir haben ca. von 9:30 Uhr bis 13:30 Uhr bei dem Friseur verbracht bis wir zusammen zu einem Schrein gefahren sind. Der erste zu dem wir wollten war so voll, weshalb wir weiter gefahren sind. Es gab bei jedem Schrein eine lange schlange. Ihr könnt euch nicht vorstellen wie sehr man als Ausländer in Kimono bestaunt wird!! Ich kam mir fast vor als wäre ich ein Superstar oder so 😀 vor allem wenn wir Familienfotos gemacht haben standen plötzlich noch zehn weitere um uns herum die auch ein Foto gemacht haben. Die heimlichen Fotografen gab es auch noch. Dann noch die Kinder und Omas die mit dem Finger auf mich zeige. Ich kam mir vor wie an meinen ersten Schultag, denn aus jeder Ecke hörte man noch kawaii (süß) und kirei (schön)! Das war echt anstrengend aber ich war einfach glücklich! Wir haben uns dann von den Großeltern und der Cousine verabschiedet und sind zu der anderen Großmutter die mit der Urgroßmutter zusammen lebt, gefahren. Die Urgroßmutter ist schon 97 Jahre alt!! Und sieht trotzdem noch wie Ende 70 aus. 

Es gab wie man sieht reichlich zum essen, aber im Kimono kann man fast nichts essen. Mit der Großmutter sind wir zu einem kleineren Schrein gefahren, wo kaum Leute waren. Da wurde ich angesprochen von einer Frau. Die freuen sich immer so unglaublich 😀 Der Schrein war auch ganz schön ^^ wir haben omikuji gekauft. Das sind Zettel wo drauf steht wie viel Glück man hat und weiter Wahrsagungen. Wir haben alle nur geringes Glück bekommen xD diese Zettel bindet man übrigens an einen Strick wie man in dem Bild sieht. 

Dann ging die Sonne unter und nach dem wir noch viel von der Oma bekommen haben und das Auto voll war sind wir noch Mal zu den Großeltern auf dem Land gefahren. Da haben wir den Kimono ausgezogen und ich habe mit meiner Gastschwester Badminton gespielt und mein gastbruder hat Baseball geübt. Es war so lustig noch mit der Frisur zu spielen 😀 So mussten wir die ganze Zeit lachen weil es urkomisch aussah 😀 Zum Abendessen gab es Fisch. Den Fisch habe ich am Vortag noch im ganzen gesehen. Der war richtig groß und hing wie in Gruselfilmen im Abstellraum am Strick. Die Oma hat es aber so lecker zubereitet!! Hat echt super geschmeckt. Zum Neujahr werden oft  Mochi gegessen. Das sind Reiskuchen und ich finde die in geringem Maße lecker ^^ Ausgeschlafen habe ich am Dienstag aber auch wieder nicht, da ich mit meiner Gastmutter und Gastschwester shoppen gegangen bin! Sehr viele Japaner gehen zum Neujahr shoppen. Es war richtig voll! In Japan sind Klamotten aber recht teuer und vor allem kauft jeder Marken also noch Mal teurer 😀 Am 2. und 3. Januar kamen Freunde meiner Gastfamilie zu Besuch und so lernte ich noch kleine süße Kinder kennen. Auch wenn das erste Mädchen vor mir erschrocken ist xD 

Nun habe ich diese Woche noch Ferien und muss definitiv noch Hausaufgaben machen, die ich aber nicht verstehe :/ Das Neujahr heitert mich aber auf, weil es einfach sehr schön war und ich es niemals vergessen werde! 

Liebe Grüße ❤

Japanischer Fischmarkt

Hallo noch mal kurz bevor das neue Jahr anfängt 🙂 

In meinen Winterferien mache ich eigentlich nicht viel. Wir haben viele Hausaufgaben auf, sodass der Tag auch schon mehr oder weniger voll ist. Gestern hatte mein Gastvater frei und er ist mit meinen Gastgeschwistern und mir zu einem kleinen Fischmarkt gefahren. Es gab da auch noch einen Markt für Obst und Gemüse und Fleisch. Auf den Fischmarkt waren die meisten Menschen. Der Geruch war aus zuhalten bzw war der zum Glück nicht so stark. Es ist echt unglaublich was es alles gibt. Fische in jeder Größe, auch klein gemahlen. Bei manchen Verkäufern konnte man im Hintergrund sehen wie die Fische verarbeitet werden.

Es gab aber nicht nur Fische. Es gab noch viele verschiedene Krabben, Muscheln, Algen, Oktopus, Tintenfisch und sogar Wal! Ich bin verwirrt, ist es erlaubt Wal zu verkaufen? Irgendwie war das Walfangen doch mal verboten. Meine Gastfamilie hat Muscheln und Krabben gekauft. Gestern habe ich somit zum ersten Mal Krabbe gegessen. Nicht nur ein Stück, das man im Foto sieht. Es gab ja ein ganzes Kilo, aber wir haben nicht alles davon geschafft 😀 ich finde es schmeckt besser als erwartet ^^ 

Wir waren früh auf dem Fischmarkt, deshalb hatten wir danach noch viel Zeit. Wir sind dann noch zu kleinen Sporthallen gefahren, wo man verschiedene Sportarten machen konnte. Somit habe ich gestern auch zum ersten Mal Tennis und Baseball ausprobiert. Das heißt für heute Muskelkater, weil ich solange kein Sport gemacht habe. Es hat aber echt Spaß gemacht! 

Natürlich hat meine Gastfamilie wieder gesagt, dass ich das sehr gut mache. Ich war ehrlich gesagt froh, dass ich überhaupt den Ball getroffen habe 😀 

Jetzt ist schon bald 2017! Die Zeit rennt! Ich wünsche euch allen einen guten Start in das neue Jahr! ❤

Mein Weihnachten in Japan 

Hallo und eine schöne Weihnachtszeit! Weihnachten ist in Japan ganz anders als in Deutschland. Da in Japan das Christentum nicht so verbreitet ist, wird Weihnachten auch anders wahr genommen. Zu Weihnachten verbringen vorallem Paare die Zeit zusammen. Singles etwas mit ihren Freunden. Die jüngeren, wie zb meine Gastgeschwister und ich, verbringen die Zeit mit der Familie. 

Was ich zu Weihnachten gemacht habe erzähle ich jetzt. Ich fange mit dem 23. Dezember an, denn da bin ich mit meiner Familie in die Saga Präfektur nach Yoshinogari gefahren um ein Feuerwerk anzusehen. Dabei muss ich gleich erwähnen, dass Japaner spontan sind. Von einer Minute auf die andere wurde entschieden da hin zu fahren. Man braucht 1,5 Stunden bis nach Yoshinogari. Wir sind ca. 17 Uhr los gefahren, weil es hier auch inzwischen schnell dunkel wird. Das Feuerwerk gehörte zu einem Fest mit Heißluftballons, wo man Abends aber nur sehen konnte wie die Feuer angemacht wurden (geflogen sind sie nicht). Ich hatte mir gewünscht Feuerwerk in Japan zu sehen. Jeder hat mir vom Feuerwerk im Sommer erzählt, aber da bin ich nicht mehr da! Deshalb danke ich meiner Gastfamilie! Auch wenn es nicht allzu groß war, war es ein schönes Feuerwerk! 

Außerdem haben wir uns gleich noch alte Japanische Häuser angeschaut. Diese waren aus Stroh! Das war wirklich interessant! Dazu werde ich noch ein Video zeigen ^^ 

Am 24. Dezember habe ich fast nichts gemacht. Ich war auch irgendwie genau deshalb ein bisschen deprimiert. Diesen Tag war ich anders gewöhnt. Ich war sogar  die erste die 11 Uhr aufgestanden ist. Den Nachmittag habe ich damit verbracht Neujahrskarten zu schreiben. Die sind in Japan sehr wichtig und man sollte die Karten bis zum 25. zur Post bringen, damit sie rechtzeitig ankommen. Ich habe insgesamt „nur“ zehn Karten verschickt. Die Adressen wurden in der Schule schon ausgetauscht. Wie man sieht ist dieses Jahr oft ein Vogel abgebildet, denn nächstes Jahr ist in Japan das Jahr des Vogels. 

Die ganzen Adressen und Namen in Kanji zu schreiben hat wirklich bis spät Abends gedauert. Ich habe sogar Hausaufgaben gemacht! ! Jetzt sind Winterferien und Japaner bekommen Unmengen von Hausaufgaben! Meine Gastgeschwister hatten beide Abends Klavierunterricht, sodass ich mit meinem Gastvater alleine war. Er hat Essen gekocht und zwar Hähnchen. Eigentlich gehen die meisten Japaner zu KFC und essen chicken. Warum ausgerechnet KFC und nicht McDonalds, vermute ich gehört zu haben, dass KFC vor langer Zeit eine Werbung im Fernsehen gemacht hat. Anscheinend ist diese Werbung sehr Aufmerksamkeits erregend geworden. Meine Gastfamilie ist der Tradition aber nicht nachgegangen xD Das war unser Abendessen und weil ich erzählt habe, dass meine Familie in Deutschland Wiener Würstchen ist, gab es noch Wiener. 

Mein Gastvater sagte Gute Nacht. Es war nichts weihnachtliches passiert, außer dass wir uns vor dem Essen Frohe Weihnachten gewünscht haben. Doch plötzlich holten meine Gasteltern noch ein Geschenk für mich raus! Sie schenkten mir „Karuta“! Das ist das japanische Kartenspiel mit den 100 Gedichten, welches ich schon mal erwähnt habe. Ich bin so glücklich darüber, da ich mir schon überlegt habe es irgendwann zu kaufen! Dann habe ich schnell meine Geschenke hervor geholt. Für meinen Gastvater warme Hausschuhe (es war so schwer etwas zu finden!!), meiner Gastmutter ein Badeset, meiner Gastschwester etwas von Sumikko Gurashi und meinen Gastbruder einen Manga von One Piece. Sie haben sich sehr gefreut und mein Gastbruder hat gleich angefangen zulesen 😀 Meine Gasteltern haben meinen Gastgeschwistern irgendwie nichts geschenkt 😮 Ich habe noch das Geschenk meiner ersten Gastfamilie geöffnet und sie geben eindeutig zu viel Geld aus, sodass ich mich schon wieder schlecht gefühlt habe!

Pünktlich zu Weihnachten kam noch ein Paket aus Deutschland an! Das habe ich noch mit meiner Gastfamilie geöffnet und wir haben uns alle sehr gefreut. Die Räucherkerze wurde sofort ausprobiert und gestaunt. Es war letztendlich doch schon zwischen 1-2 Uhr früh. Deshalb sind wir dann schlafen gegangen. Meine erste Gastfamilie hat auch ein Weihnachtspaket von meiner Familie und sie haben sich sehr gefreut! 

Am 25. Dezember habe ich mich mehr wie Weihnachten gefühlt. Im Fernsehen haben wir eine Sendung gegeschaut wo Weihnachtsmusik im Hintergrund lief. Diese Lieder habe ich vermisst! Mit meiner Gastschwester und Gastmutter habe ich einen Kuchen gebacken. Ich habe schon vor Weihnachten überall Werbung für Weihnachtskuchen gesehen. Unser Kuchen war richtig gut geworden! 

Außerdem haben wir gemeinsame Familienfotos gemacht. Da wurde mal die große Kamera und Stativ rausgeholt. 

Am Nachmittag bzw Abend sind wir nach Shimonoseki gefahren, um einen Ballett auftritt der Cousine (11) anzuschauen. Ich fande es echt schön! Abends sind wir gemeinsam Soba (Nudeln) essen gegangen. Unser Tisch war danach voll mit Schüsseln und Tellern 😀 #typischJapan

So war nun mein Weihnachten. Das deutsche Weihnachten habe ich aber schon vermisst. Anders als erwartet hatte ich aber kein Heimweh. Jetzt freue ich mich schon auf Neujahr! 

Liebe Weihnachtsgrüße ❤

Japanische Rede!| Eislaufen

Hii
Ich sag schon mal von vorn herein, dass ich todesmüde bin und deshalb heute nicht meine Rechtschreibung kontrolliere 😀 Ich habe meinen Blogeintrag diese Woche immer vor mir her geschoben, aber nun ist schon Sonntag! Fangen wir mal mit meiner Japanischen Rede an. Diese hatte ich letzte Woche zusammen mit meiner Japanischlehrerin fertig geschrieben. Dann kam der Schock zum Montag. „Lea du hältst die Rede morgen früh beim Gottesdienst“. Waaaas?? Diese Rede war geplant für Januar!! Und als Übung noch vorher nur vor meiner Klasse, aber plötzlich am nächsten Tag?! Unmöglich! Das hieß den ganzen Tag üben… Ich war so deprimiert und hatte Angst, weil ich mich ständig versprochen habe. Um so glücklicher war ich am nächsten Tag, als ich es fast perfekt geschafft habe! Ich war von mir selbst erstaunt 😮 Natürlich wurde ich von allen mit Lob überschüttet. Ein paar meiner Freunde und mein erster Gastbruder haben mir später noch Nachrichten geschrieben ^^ In der Rede habe ich über ein paar Unterschiede zwischen meiner deutschen Schule und der japanischen Schule geredet. Ich dachte anfangs das wird nichts, aber letztendlich konnte ich volle fünf Minuten reden. Bei dem morgendlichen Gottesdienst singen wir seit dem 1. Advent immer Weihnachtslieder. Ein paar erkenne ich an der Melodie wie zb. „Stille Nacht, Heilige Nacht“ und „Joy to the world“. Die Lieder auf japanisch zu singen macht echt Spaß 😀 Diese Woche hatte ich mit einem Mädchen aus meiner Klasse „Shuuban“. Das heißt wir mussten vor den Eingängen der Kapelle stehen und gucken ob alle ordentlich angezogen sind (es wird sowieso niemand bemängelt). Nach dem Unterricht noch durch die Klassenzimmer gehen und gucken ob alle Fenster zu sind, Licht aus usw…

Samstag Abend war Weihnachtsgottesdienst in meiner Schule. Das war unglaublich schön! Ich dachte es wird langweilig und es redet nur jemand, aber das ganze Programm wurde von Schülern gemacht! Es wurden sehr viele Lieder gesungen und ein kleines Schauspiel gezeigt. Das singen kann man sich nicht wie in Deutschland vorstellen. Die Schüler an meiner Schule sind alle so gut! Nichts im Vergleich zu meiner deutschen Schule! Ich frage mich warum es überhaupt noch einen Chor Klub gibt xD Vielleicht liegt es daran, dass meine Schule sowieso mehr musikalisch orientiert ist. Ich war jedenfalls sehr beeindruckt!! Nach dem Programm habe ich mich kurz meine erste Gastmutter getroffen. Sie hat mir meine Sommeruniform gegeben, da die in der Reinigung war und Geschenke für Weihnachten 😮 ich hatte zum Glück auch was, aber nur was ganz kleines… Reden konnten wir nicht viel nur wie geht’s dir und ich habe dich vermisst.

Heute habe ich endlich mal wieder etwas mit meinen Freunden unternommen. Wir waren zusammen Eislaufen! Es hat so Spaß gemacht!! Es wie in Deutschland manche können schon fahren, manche brauchen nur eine eingewöhnungs zeit und andere laufen nur am Rand 😀 Das ist aber das schöne wenn man sich gegenseitig dann hilft und zusammen fährt und quatscht ^^ Ich hoffe ich gehe nicht mal mit jemanden Eislaufen. Zur Zeit kennt ja auch jeder den Anime „Yuri!!! on Ice“ und auch ich würde davon angespornt Eislaufen zu gehen 😀

So da habt ihr noch ein paar Bilder gesehen. Die Eisbahn an sich ist genau wie in Deutschland und man kann sich auch schon ausleihen ^^ Die japanischen Schüler mögen alle die Kamerapp „Snow“, womit man eben süß aussieht. Es gibt hundert verschiedene Varianten von süßen Tieren usw. 

Liebe Grüße und eine gute Nacht von mir^^

 

Mein Austauschjahr in Japan auf YouTube 

Hallöchen ^^ 

Ich wollte heute mal erzählen, dass ich auch auf YouTube aktiv bin. In der Zeit bei meiner ersten Gastfamilie konnte ich nicht viele Videos hochladen, da ich kein wlan zur Verfügung hatte. Nun bin ich seit fast einer Woche bei meiner zweiten Gastfamilie und darf auch das wlan benutzen. Meine Gastfamilie hat sich gestern schon meinen Blog und meine Videos auf YouTube angeschaut 😀 Süß wie sie sich gefreut haben! Mir macht es Spaß diese Videos zusammen zu schneiden ❤ Ich finde Videos zeigen schöne Erinnerungen, die man auch später wieder anschauen kann und sich in die Lage versetzen kann. Ich bin jetzt noch dabei Videos hochzuladen, welche schon länger her sind. Wenn ich diese hochgeladen habe werden aktuellere Videos kommen ^^ 

Heute habe ich ein Video zu dem Aquarium in Shimonoseki hochgeladen: https://youtu.be/cIZ2BfTiPyg

Das Video davor zeigt den Dazaifu Tenmangu, worüber ich auch mal einen Beitrag geschrieben hatte: https://youtu.be/4gvFrscoOys 

Liebe Grüße von mir 😊 

Mein erster Gastfamilienwechsel 

Am Sonntag Nachmittag war es schon so weit, ich wechselte das erste mal meine Gastfamilien. Ich wechsel die Gastfamilie aber aus einem anderen Grund als viele andere Austauschschüler. Meine Gastschule sucht für mich die Gastfamilien aus. Das ist der Grund warum auch immer jemand aus meiner Familie mit zur Schule geht. Ich werde drei Gastfamilien in meinem Austauschjahr haben. Das heißt bei jeder bleibe ich für ca. 3 Monate. Da meine ersten 3 Monate schon rum sind, musste ich wechseln. Ehrlich gesagt wollte ich gar nicht wechseln, weil ich mich so wohl gefühlt habe. Am Sonntag Vormittag war ich noch mit meiner Gastfamilie im Kindergarten meiner Gastschwester und haben Mochi (Reiskuchen) gemacht und gegessen. 

Um 14 Uhr hat mich meine Gastmutter, mein Gastbruder und meine Gastschwester nach  Moji gefahren, wo meine neue Gastfamilie wohnt. Meinem Gastvater habe ich schon zu Hause Tschüss gesagt. In Moji angekommen, warteten meine neue Gastmutter und Gastschwester Nagisa schon auf mich. Es tut mir leid, dass sie den Abschied mit ansehen mussten. Ich konnte nicht aufhören zu weinen. Es kam mir fast vor wie mein erster Abschied in Deutschland. Sie sind mir so ans Herz gewachsen. Ich habe erst in dem Moment realisiert wie gut wir klar gekommen sind. Meine Gastmutter hatte auch geweint 😦 Ich hatte auch ein bisschen Angst vor dem Leben in der neuen Gastfamilie, da keiner von ihnen Englisch kann. Diese Angst wurde mir gleich am Sonntag noch genommen. Ich habe mich bis zum Abend mit meiner Gastfamilie unterhalten. Ich bin selber total überrascht wie viel ich schon verstehen und sprechen kann! Meine neue Gastfamilie besteht aus Gastmutter, Gastvater, Gastschwester Nagisa (12) und Gastbruder Takuma (9). Ich wurde schnell freundlich aufgenommen und auch mein kleiner Gastbruder ist total offen und versucht mich mit einzuspannen, zb heute beim Mini-weihnachtsbaum aufbauen. Ich wohne jetzt in einem Apartment im 12. Stock und vom Esszimmer aus einen weiten Blick aufs Meer und Shimonoseki ^^ Fast hätte ich den Hund vergessen! Der heißt Safu und ist ein 16-jähriger Dackel. Meine Gastfamilie hat ihn schon sein ganzes Leben lang bei sich. Nun hat er Krebs und seit letzten Jahr nur noch ein Auge, mit dem er aber auch kaum etwas sieht. Er bleibt nur drinnen, da er nicht weit laufen kann und er trägt Windeln! Ich fande es erst sehr seltsam aber er ist wirklich nicht mehr richtig zumutbar. Es ist manchmal ganz putzig wie er überall dagegen läuft, aber manchmal fällt er einfach zur Seite um 😮 

Ja ich habe den Hund jetzt länger als meine Gastfamilie vorgestellt xD ich habe wieder ein eigenes Zimmer,worüber ich sehr froh bin. Es ist das meiner Gastschwester und ich habe aber wesentlich weniger Platz als vorher. Deshalb sind meine Koffer eigentlich auch noch voll, da ich wirklich nur das nötigste rausgenommen habe. Ich fühle mich zur Zeit noch recht alleine und vermisse tatsächlich meine erste Gastfamilie! Es fühlt sich fast an wie Heimweh. Ich hoffe ich lebe mich hier bald schön ein. Zur Schule brauche ich mit dem Zug nur noch eine Station fahren und dann wie gewohnt mit dem Bus. Das heißt ich kann auch später aufstehen! Anstatt 5:50 Uhr stehe ich jetzt 6:30 Uhr auf! Das ist doch mal was schönes. Außerdem esse ich Frühstück mehr oder weniger gemeinsam mit der Familie zu Hause. Ich bin übrigens überrascht wie wenig die Töchter helfen. Ich dachte immer die helfen total viel ihrer Mutter, aber meine Gastschwester macht fast nichts. Ich fühle mich schon sofort schlecht wenn meine Gastmutter spät nach Hause kommt und dann noch Abwäscht, Wäsche machte usw. Ich hoffe sie lassen mich in nächster Zeit mehr helfen ^^ 

Gut dass war es erst ein mal an Neuigkeiten. Ich kämpfe zur Zeit mit meiner Erkältung bzw mit Husten…  Ich hoffe dass bessert sich auch noch. 

Bis bald eure Lea ^^ 

100 Tage in Japan mit komischen Fragen

Ich bin 100 Tage in Japan!! Das heißt es ist schon ein Drittel meines Austauschjahres vergangen 😮 Das klingt so unglaublich! Ich bin sehr glücklich und ein wenig stolz, dass ich schon so lange hier bin und bis jetzt alles gut gemeistert habe. Jeden Monat muss ich für meine Organisation in Japan etwas ausfüllen, wo ich beschreibe was ich gemacht habe und wie ich mit dem Leben zurecht komme. Für den Monat November war eine Frage dabei, wo ich auflisten soll was ich an Japan mag und was nicht. Ich bin erstaunt, dass es mir so schwer viel etwas zu finden was mir nicht gefällt! Ich fühle mich einfach sehr wohl hier 🙂 

In den 100 Tagen in den ich hier bin, wurden mir natürlich auch viele Fragen von meiner Gastfamilie und Lehrern und Freunden gestellt. Manche fragen waren aber etwas komisch, wo ich mir ein Lachen verkneifen musste. Fangen wir am besten damit an, was die Lehrer gefragt haben. Sie fragten, ob wir in Deutschland Smartphones haben, später noch ob wir Computer haben. Nein natürlich gibt es das nur im fortschrittlichen Japan xD Ein Lehrer fragte mich ob es auch japanische Autos in Deutschland gibt. Als ich erzählte, dass meine Familie mal ein Toyota gefahren ist, war er sehr überrascht!! Meine Japanischlehrerin, (ich dachte sie wüsste mehr, da sie in Deutschland war) hat mich gefragt ob es Reis gibt… Dabei habe ich ihr schon mal erzählt, dass ich froh bin jetzt mehr Reis als in Deutschland zu essen 😀 Als ich mit meine  Freunden aus meiner Klasse über die Mittagspause geredet habe, erzählte ich dass in Deutschland die Lunchbox ein bisschen anders ist und man aber auch etwas kaufen kann. Daraufhin fragte ein Mädchen, ob die Lehrer für die Schüler das Essen kochen hahah 😀 Da konnte ich nicht anders als lachen! In meiner Gastfamilie hat mir fast nur mein Gastbruder seltsame Fragen gestellt. Mein Gastvater hat nur anfangs gefragt, ob wir Eiscreme in Deutschland haben xD Mein Gastbruder fragte mich, ob es Kinos gibt, Kaugummi, Rolltreppen und Fahrstühle 😀 Dazu muss ich sagen, dass meine Gastfamilie echt jedes mal die Rolltreppe benutzt auch wenn es nur 6 Stufen wären. Ja solche kurzen Rolltreppen gibt es hier auch. Der Fahrstuhl wird auch benutzt sobald einer in Sichtweite ist. Ich habe seit gestern eine Erkältung und da wurde ich von meinem 16-jährigen (!!) Gastbruder gefragt ob man in Deutschland auch krank wird… Die beste Frage habe ich auf dem Sportfest in meiner Stadt bekommen. Eine unbekannte Person hat mich gefragt, ob in Deutschland Englisch gesprochen wird! Sowieso denken alle, dass in Deutschland jeder Englisch sprechen kann. 

Das waren erst mal die verrückten Fragen, die ich mir notiert habe. Da waren sicherlich noch welche die ich nicht sofort aufgeschrieben habe 😀 Aber so habe ich auch ziemlich oft etwas zum lachen. Mal sehen ob in meiner nächsten Gastfamilie auch solche Fragen gestellt werden. Heute war der letzte Tag mit meiner Gastfamilie, aber wir haben nichts erwähnenswertes gemacht. Ich habe heute nur das erste mal ein paar Minuten mit meinem Gastvater geredet ^^ Er hatte sonst nie Zeit und ich habe ihn auch nicht oft gesehen. Morgen werde ich ihnen als Dank einen Brief mit Schokolade und einem kleinen Blümchen schenken ^^ Den Brief habe ich vor einer Woche angefangen und meine Japanischlehrerin hat mal drüber geschaut, sodass nicht so viele Fehler drin sind. So dann werde ich jetzt noch Koffer fertig packen und schlafen ^^ 

Und noch mal Testwoche 

Seit Dienstag ist wieder eine Testwoche an meiner Schule. Ich schreibe wieder nur Englisch mit, aber zwei verschiedene Englisch Tests. Heute habe ich den ersten geschrieben und das war wohl der einfachere. Mein Englisch Lehrer (aus England) hat mir nach der Schule schon gesagt, dass ich gut war. Er hat meinen Test schon kontrolliert 😀 Er hat sich total gefreut dass ich seinen Test mitschreibe! Für mich war es was neues den Hörteil zu hören. Die CD hat er selbst mit einer anderen Lehrerin aufgenommen! Anfang habe ich mich gewundert warum die Stimme so ähnlich wie von meinem Lehrer klingt haha 😀 Morgen ist dann der zweite Englisch Test und der wird für mich schwerer, da alle Aufgaben auf Japanisch sind. Aber wird schon irgendwie. Nun die Frage was ich am Dienstag und Mittwoch gemacht habe. Am Dienstag bin ich frühs mit zur Schule und habe auch den morgendlichen Gottesdienst mit gemacht. Dann bin ich alleine in Shimonoseki 3 Schreine angucken gegangen. Ich habe sogar zufällig noch einen buddhistischen Tempel gefunden. Eine Ausländerin in Schuluniform alleine wird sehr viel angestarrt… Aber ich konnte mich auch mit ein paar Japanern gut unterhalten. Bei dem ersten Schrein haben gleich welche daneben gewohnt! Der Mann und die Frau sind einfach davon ausgegangen, dass ich Japanisch sprechen, was mich echt gefreut hat! Sonst versucht es keiner oder manche auf Englisch. Bei dem zweiten Schrein, welcher bekannter ist, kam hinter mir eine große Reisegruppe :/ Eine Frau hat mich auf Englisch angesprochen, aber ich habe nur auf japanischen geantwortet ^^ Die Touristen kamen aus Shizuoka, also dort wo der Mt. Fuji 🗻 ist. Wenn ich durch die Straßen gelaufen bin und mir ältere Frauen begegnet sind, habe ich sie begrüßt und sie mich auch immer ^^ Ihr lächeln ist dann so süß!  Eine ältere Frau hat sich auch total gefreut, als sie meine Haare anfassen durfte xD Natürlich habe ich von den Schreiben Fotos gemacht: 

In der Testwoche werden pro Tag meistens 3 Tests geschrieben und es ist eher Schluss.  Deshalb bin ich mit meinem Gastbruder zusammen nach hause gefahren. Wir haben auf dem Bahnsteig Mittag gegessen. Da wollte ich schon immer mal essen. Leider habe ich vergessen ein Foto zu machen 😦 Mein Gastbruder hat zu Hause dann gleich bis 19 Uhr geschlafen, um Nachts zu lernen. Mein Gastbruder lernt „nur“ bis um 1 Uhr. Seine Freunde bis nachts um 3!! Meine Gastfamilie hat mir erzählt sie hat früher die ganze Nacht gelernt, dann Tests geschrieben, geschlafen und wieder gelernt. Da zeigt sich, dass Japaner tatsächlich viel lernen und trotzdem jammert jeder wie in Deutschland nach dem Test rum, dass er nichts wusste 😀 Ehrlich gesagt bin ich doch ganz froh nicht so viel Japanisch zu können, so muss ich nicht nachts lernen. Gestern war ich zu hause geblockt und bin aber um 8 Uhr aufgestanden. Ich habe angefangen meine Koffer zu packen, da ich schon Sonntag meine Gastfamilie wechsel 😮 Die Zeit verfliegt!! Ich will überholt nicht wechseln, da jetzt schon alles perfekt ist. Aber heute habe ich erfahren, dass meine nächste Gastfamilie einen Hund hat! Das freut mich so, da ich meine Hunde in Deutschland vermisse! Ich hoffe der mag mich :$ Dann kam gestern noch ein Anruf von meiner Japanischen Organisation. Warum haben Sie angerufen? Das frage ich mich auch… Es kamen nur fragen wie es mir geht und ob ich weiß dass ich meine Gastfamilie wechseln muss 😀 Es war ein Gespräch von 1 Minute. Sie hat noch gefragt ob ich eine Erkältung bekommen habe und ich habe nein gesagt. Und es kommt wie es kommen musste. Heute habe ich Schmerzen im Rachen 😦 Meine Gastfamilie wollte mir gleich Medikamente geben. Zum Glück habe ich eigene aus Deutschland mit, aber die nehme ich doch jetzt noch nicht 😮 in den letzten Wochen konnte ich schon sehen wie alle aus meiner Familie sich mit Medikamenten zu schütten sobald sie ein mal husten… Das brauche ich nicht unbedingt. Gerade habe ich noch Kopfschmerzen bekommen und zum Essen war mir schlecht. Meine Familie stopft mich immer noch zu. Ich habe gestern schon die Hälfte übrig gelassen und heute musste ich leider auch etwas übrig lassen. Es ging mir wirklich nicht gut nach so viel Essen. Ich weiß nicht wie ich morgen noch eine Runde mit meinem Gastbruder in einem bekannten Restaurant verkraften soll. Mir schmeckt alles, aber es ist einfach zu viel. 

Katsudon und Udon

3 Städte an einem Tag in Oita & Käsekuchen

Gestern (23.11.) war ein Feiertag in Japan. Ich habe aber diesmal nicht ausgeschlafen, da meine Gastmutter mir Oita zeigen wollte. Die Präfektur Oita liegt auch auf Kyushu und grenzt an meine Präfektur Fukuoka, sodass es zum Glück nicht sehr weit war. Dieses mal kam noch mein Gastbruder mit, aber mein Gastvater blieb zu Hause. Ich weiß nicht warum er nie irgendwo mit hingeht. Zuerst sind wir, weil Okaasan die falsche Ausfahrt genommen hat, nach Usa gefahren. Ich habe anfangs echt immer u.s.a. gelesen, also war ich jetzt auch mal in usa nur in Japan 😉 Da haben wir uns einen bekannten Schrein angeschaut. Ich liebe es wenn die Schreine so orange bzw rot sind! Das sieht dann noch schöner aus! Es war leider sehr kalt, aber um sowas zu sehen friere ich meinetwegen mal. Jetzt sieht man auch überall die Herbstfärbung. In Japan werden die Blätter einfach richtig knallrot! Das sieht wunderschönen aus vor allem mit dem Schrein zusammen. 

Dann ging es schon auf in die nächste Stadt um ein Schloss anzusehen. Die Stadt heißt Nakatsu. Das Schloss sah auch echt toll aus! Es ist relativ klein aber wir hatten trotzdem eine schöne Aussicht, sogar bis zum Meer. Eintritt mussten wir auch bezahlen, aber zum Glück nicht zu viel. Es war auch ganz gut von Touristen besucht, nur Japaner xD Europäer sehe ich echt nie.

Meine Gastfamilie macht gerne von mir Fotos wie ich Fotos mache o.O Ist ja ganz lustig, aber irgendwann wirds auch zu viel 😀 

In Nakatsu wollte meine Gastmutter unbedingt „Karaage“ zum Mittag kaufen. Ich mag es und Oita ist bekannt für Karaage. Leider wurde ich dann genervt und gelangweilt, da wir ewig durch die Stadt gerannt sind und keine Gastfamilie keine Orientierung hatte. Selbst 4 Leute fragen und Google maps haben nicht geholfen. Letztendlich ist sie in irgendeinen Laden gegangen und hat es gekauft. Es war super lecker! Während wir durch die Gegend gelaufen sind, haben wir ein Mini-fest gesehen. Das war echt süß. Ich musste seltsamerweise Tränen unterdrücken. Ich war nicht traurig. Ich denke es war, weil ich meine Freude mit niemanden teilen konnte, da alle nur noch auf Essen aus waren und davon gelaufen sind. Ich war einfach so glücklich etwas live zu sehen, was ich davor jahrelang nur aus der Ferne sehen konnte. 

Als letztes sind wir noch nach Yufuin gefahren, was eigentlich das Hauptziel von dem Tag war. Wir sind ziemlich lange gefahren, denn Yufuin liegt mehr in den Bergen. Es wurde sogar schnell dunkel. Diese Stadt war voller Touristen! Die meisten aus Korea und China, dann noch ein paar aus Japan. So viel gab es aber auch nicht zu sehen. Wir haben einen großen See angeschaut, wo wieder viele rotgefärbte Blätter zu betrachten waren. Und viele Japaner die auf der Suche nach dem schönsten Foto mit Profikameras gerne mal schubsen xD Später sind wir noch eine Straße entlang gelaufen, wo viele Geschäfte waren. Meine Gastfamilie war schon wieder nur auf Essen fixiert, sodass ich schon sehr voll war. Die Läden an sich waren echt schön und die Häuser waren ein bisschen älter. 

Was mich wieder positiv gestimmt hat, war etwas Deutsches in Japan. Ich habe einen Laden mit dem Namen „Milch“ gefunden. Es gab Käsekuchen und Rollen Kuchen zu kaufen. Es war sehr lustig zu versuchen meiner Gastfamilie das Wort „Käsekuchen“ beizubringen. Es hat irgendwie nicht wirklich geklappt mit der Aussprache. „Rollen Kuchen“ war noch schwerer. Nach japanischer Aussprache wird Kuchen „Kuhen“ ausgesprochen 😀 schlussendlich haben alle ein Stück Käsekuchen gegessen und es war echt unglaublich gut! 

Der Tag ging schnell vorbei und leider saßen wir zum größten Teil im Auto, aber ich genieße meine restliche Zeit mit meiner ersten Gastfamilie jetzt noch mal richtig! 

Nagasaki – Erinnerungen an 1945

​Heute wurde ein Wunsch von mir erfüllt! Meine Gastmutter und meine Gastschwester sind mit mir nach Nagasaki gefahren!! Ich hatte erzählt, dass ich in Deutschland bei meiner komplexen Leistung über Hiroshima und Nagasaki geschrieben habe und da meinte meine Gastmutter plötzlich „lass uns hin fahren!“. Juhuu! 

Mit dem Auto braucht man 2,5 bis 3 Stunden. Auf der Hinfahrt habe ich Kanji gelernt, da ich bis morgen 11 lernen soll. Das Problem ich kann bis jetzt nur drei :/ Als wir in Nagasaki angekommen sind, war ich unglaublich glücklich! Es ist unglaublich spannend in dieser Stadt zu sein! Ich erinnerte mich an die traurige Vergangenheit und an die Bilder die ich in Deutschland im Internet gefunden habe. Jetzt sehe ich diese Bilder live vor mir! 

Zuerst sind wir in das Atombomben Museum gegangen, von dem ich in Deutschland auch erzählt hatte. In dem Museum war alles in verschiedenen Sprachen erklärt, aber für mich war nur Englisch zu verstehen. Ich habe viel mehr erfahren. Ich habe heute auch mehr Ausländer gesehen. Heute kam es mir aber seltsam vor. Es ist für mich schon ungewohnt Ausländer zu sehen, ich bin nur noch Japaner gewöhnt 😀 Zurück zum Thema. Die Atombombe sollte ja erst über Kokura abgeworfen werden. Kokura ist in Kitakyushu und ich wechsel jeden Tag meinen Zug zur Schule in Kokura. Wie jeder weiß, wurde das Ziel wegen schlechtem Wetter (also viel Rauch) geändert. Meine Gastmutter hat mir erzählt, dass die Firma meines Gastvaters damals vieles verbrannt haben, als sie von Hiroshima erfahren haben. Sie wussten, dass sie die nächsten sein könnten und haben deshalb viel Rauch gemacht. Das wurde meinen Gasteltern von einem alten Mann der Firma erzählt. Dafür gibt es aber keine Beweise. Ich finde es so interessant, was man noch alles erfährt! In dem Museum waren viele Fundstücke ausgestellt und die Atombombe wurde nachgestellt. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt! Meine kleine Gastschwester hat Angst bekommen in dem Museum. Verständlich, da viele Fotos und Filme gezeigt wurden, wo man die ganzen Auswirkungen der Atombombe sehen konnte.

Danach sind wir zum Friedenspark gelaufen. In diesem gibt es viele Statuen, die an die Opfer gedenken sollen. Die Friedensstatue ist ca. 10 Meter hoch und am 9. August findet da auch immer eine Veranstaltung statt, wegen dem Atombombenabwurf. Ich fande diese Statue beeindruckend! Endlich stand ich davor und gucke sie nicht nur im Internet an.

Bis zu diesem Ort haben wir zwischendurch Origami Kraniche gesehen. Ich weiß nicht wer von euch die Geschichte von dem Mädchen mit den 1000 Kranichen kennt, deshalb verlinke ich hier mal die Geschichte. 
Nachdem wir durch den Friedenspark gelaufen sind, fuhren wir mit dem Auto genau ans andere Ende der Stadt. Ich habe mir vom Fenster aus die Stadt angesehen. Man sieht keine Spuren mehr von dem Atombombenabwurf. Es ist echt alles wieder neu errichtet und es gibt auch viele neue Gebäude. Es sieht eben aus wie überall in Japan.  Also meine Gastmutter wollte mir noch etwas zeigen, wo viele Japaner hinfahren, meinte sie. Wir haben uns die Häuser von berühmten Briten angeschaut, die da gelebt haben. Der Ort heißt „Glover Garten„. Der Mann der da gelebt hat hieß Thomas Blake Glover und er hat seine Firma in Japan gegründet. Er ließ das erste Haus in westlichen Stil in Japan bauen. Ich vermute, dass noch weitere Briten dort gewohnt haben, da es verschiedene Häuser gab. Mir wurde nach dem ersten Haus leider schnell langweilig. Westliche alte Häuser sind vielleicht für Japaner interessanter. Meine Gastmutter wollte sich noch drei weitere Häuser anschauen. Ich fande die Häuser von außen schön. Zum Glück hatte man von den Häusern aus eine schöne Sicht auf Nagasaki. 

Als es dunkel wurde sind wir Abendessen essen gegangen. In Nagasaki gibt es ein berühmtes Chinesisches Restaurant. Das sieht auch echt sehr beeindruckend aus! Von innen hat man eine schöne Sicht auf Nagasaki, aber leider saßen wir nicht in Fensternähe. Das Essen war richtig lecker! Wir haben „Chanpon“ gegessen. Das kommt ursprünglich aus China und ist in Nagasaki sehr bekannt. Dazu noch Gyoza, das ist definitiv eins meiner Lieblingsessen! 

Zu Hause angekommen sind wir halb 10. Jeder ist total müde und vorallem meine Gastmutter da sie die ganze Strecke hin und zurück fahren musste. Ich bin aber sehr glücklich, dass sie mir meinen Wunsch Nagasaki anzusehen erfüllt hat!! Mir bleiben übrigens nur noch zwei wichen mit ihnen. Dann komme ich in meine nächste Gastfamilie 😮 Die Zeit vergeht wirklich immer schneller! 

スペースワールド☆★☆Nachtlichter

Bevor ich nach Japan gekommen bin, habe ich mich auch gefragt ob es denn Freizeitparks gibt (außer Disneyland). Heute war ich in einem! Dieser heißt Spaceworld bzw auf Japanisch スペースワールド. Mit meiner Gastmutter und meiner Gastschwester bin ich heute Vormittag hingefahren und mein Gastbruder kam später nach. Zum Glück ist der Freizeitpark nicht weit weg und liegt mitten in der Stadt. Es dreht sich alles ums Weltall und deshalb gleich mal ein paar Eindrücke hier.

Viele Attraktionen haben wir leider nicht geschafft, aber ich will sowieso noch mal mit meinen Freunden hier hin gehen! Achterbahn bin ich mit meiner Gastmutter gefahren und natürlich in der ersten Reihe, macht ja sonst kein Spaß 😀 Mein Gastbruder ist ein Angsthase. Er traut sich keine Achterbahn zu fahren, dabei war die echt nicht schlimm. Mit meiner kleinen Gastschwester bin ich auch noch so kleine Atraktionen für Kinder mitgefahren. Das war süß ^^ Ich finde Spaceworld besser als Belantis in Deutschland! Zusammen sind wir noch eine Achterbahn im dunklen gefahren. Das war richtig toll gemacht! Gegessen haben wir bei KFC. Ich hätte nie gedacht, dass ich das erste mal in Japan bei KFC essen gehe. Das hat mich gleich an meine Freundin, die in Kentucky für 10 Monate ist, erinnert ❤

Abends sind wir nochmal zu Spaceworld gefahren um uns Lichter und eine Show anzusehen! Mit den ganzen Lichterketten und der Weihnachtsmusik, die überall läuft, fühle ich mich echt schon wie Weihnachten. Die Lichterketten waren echt wunderschön! Ich wäre am liebsten stundenlang da durch gegangen. 

Ich habe ganz viele Fotos gemacht! Da ich eine Jahreskarte bekommen habe, kann ich jetzt jeder Zeit noch mal hingehen. Das werde ich nutzen! Die Show, die wir uns angesehen haben war eine, wer hätte es gedacht, Weihnachtsshow xD es waren sowieso alle, die im Spaceworld arbeiten, als Weihnachtsmänner verkleidet 😀 Die Show war aber echt gut! Meine Gastfamilie war total müde, aber ich glaube Ihnen hat es auch gefallen. Also ich war heute wieder richtig glücklich! 

Danach hat meine Gastmutter uns sogar noch auf einen hohen Berg Sarakura hier gefahren. Sie hatte mir mal versprochen mit mir da hoch zu fahren und heute war es so weit. Alle mussten mit einer Bahn auf den Berg fahren (Ich habe vergessen wie diese Bahn auf deutsch heißt).  Die Aussicht war unglaublich schön! Ich wäre die ganze Nacht da oben geblieben!! Man könnte von dem Berg Sarakura bis nach Shimonoseki, wo meine Schule ist, gucken! Das war echt unglaublich! 

Wie die ganzen Lichter geflimmert haben und die hohen Berge und dann noch das Meer. Das alles sieht so schön aus! Dazu war heute noch Vollmond, aber es ist so schon sehr hell. Man konnte richtig die typische schmutzige Stadtluft sehen 😀 Ich habe nur noch drei Wochen mit meiner ersten Gastfamilie. Ich bin richtig glücklich, dass sie mit mir so viel unternehmen! 

Ein Tag für Pocky? 

Hallo meine Lieben ♥ 

Angefangen hat der Tag mit einem kurzen Musikvortrag von jedem über sein Lieblingslied. Das habe ich auch auf Japanisch geschafft ^^ Ich habe mal ein Lied von „Cro“ vorgestellt, damit alle mal etwas Deutsches hören 😀 

Nun gleich mal zum Titel. Heute ist in Japan ポッキーの日 (Pocky-Tag). Pocky kennt man in Deutschland unter dem Namen Mikado. Die kennt ihr doch alle oder? In Japan gibt es davon aber viele verschiedene Sorten, wie zb. Erdbeere, Matcha usw. Ich habe mal schnell ein Foto rausgesucht. 

Warum ist heute dieser Tag für Pocky?? Das ist recht simpel und jaa sehr einfallsreich von den Japanern. Heute ist der 11.11 und da die Einsen so aussehen wie die Pocky Stäbchen, ist heute dieser Tag 😀 

Deshalb haben heute alle verschiedene Pocky mit zur Schule gebracht. Ich habe davon natürlich erst in der Schule erfahren 😀 Die Pocky haben sie in der Pause in sich reingestopft und ausgetauscht. 11:11 Uhr wurde der Lehrer gebettelt dass wir Pocky essen können, aber wurde abgelehnt :/ In meiner Japanisch Stunde hat mich meine Japanischlehrerin einfach mal mit dem Auto mitgenommen und was haben wir gemacht? Pocky gekauft!! Sie für ihre Klasse und mir hat sie noch zwei Packungen für meine Klasse gegeben 😀 insgesamt hat sie elf Packungen Pocky gekauft xD Danach ist sie sogar noch zu Starbucks gefahren und wollte mir unbedingt auch noch da etwas mit holen. Sie ist zu nett! Der beste Satz von ihr heute: „Wir brechen gerade Unmengen von Schulregeln“. Super 😀 Mit ihr komme ich wirklich sehr gut klar! Ich weiß gar nicht wie ich ihr danken soll, so viel wie sie mir hilft! 

Das nach Hause fahren hat heute länger gedauert. Der Zug ist ewig nicht nach Kyushu losgefahren, da dort wahrscheinlich Stromausfall wegen starken Wind war. Da mein Gastbruder und ich später angekommen sind, bin ich gleich mit meiner ganzen Gastfamilie Okonomiyaki essen gegangen! Das ist so lecker! Ich glaube es ist mein Lieblingsessen geworden. Das brät man auf einer heißen Platte die in den Tisch eingelassen ist.

Endlich war mein Gastvater auch mal dabei. Deshalb habe ich auch gleich gefragt ob ich Fotos machen kann 😀 Also hier etwas von meiner Gastfamilie und mir. 

Ich bin wirklich sehr satt geworden! Jeder der nach Japan kommt muss das unbedingt ausprobieren!! 

Nun noch etwas zu gestern. Ich hatte das erste mal Kalligraphieklub! Endlich nach dem es zwei mal verlegt wurde. Wie immer waren alle einfach richtig nett! Meine Senpai (ältere Schüler) haben mir geholfen. Anfangs haben alle Bücher angeschaut und sich Kanji rausgesucht. Ich wollte mit einem einfachen anfangen und zwar 花 (Blume). Das war sogar noch schwere als ich dachte. Angefangen habe ich mit einfachen Strichen ziehen. Da gibt’s schon viel zu beachten, wie man den Pinsel hält und bewegt. Ich wurde in den Himmel hoch gelobt, obwohl es nicht so toll geworden ist. Das ist mir immer peinlich 😀 alle anderen sehen schon so perfekt aus und meins wie in der Grundschule haha 😀 Ja ich werde mal noch viel üben ^^ Ich habe an jeden noch eine kleine Haribo Tüte aus Deutschland gegeben, worüber sie sich sehr gefreut haben! Mit zwei von dem Mädchen komme ich gut klar und deshalb haben wir auch noch Fotos zusammen gemacht ^^ 

In der Schule kochen? 

Jap wir haben in der Schule tatsächlich gekocht! Ich habe doch mal von dem Unterricht erzählt, wo wir genäht haben und jetzt ist Kochen dran! Es ist echt lustig 😀 Jeder musste eine Schürze tragen, die haben wir in den Stunden davor genäht. Dann darf man natürlich nicht die Maske vergessen, die zur Zeit jeder zweite Japaner wegen einer Erkältung trägt. Zuletzt noch so ein süßes Kopftuch, was für mich auch neu war. Ich habe es schon oft bei den Köchen in Restaurants gesehen. Ich musste anfangs lachen, weil es einfach so typisch Japanisch aussah! Ich habe zum ersten Mal diese Maske getragen, was mit Brille aber echt nervig ist. Also falls ich krank werde und die Maske tragen muss, würde ich versuchen ohne Brille durch die Welt zu laufen. Was haben wir gekocht?  Für den Anfang war es etwas einfaches. Eine Suppe mit Mais aus der Dose und dann nur noch Ei rein getan. Dann noch からあげ (Karaage). Das ist frittiertes Fleisch und es ist absolut eins von meinem Lieblingsessen. Die Klasse wurde in Grüppchen eingeteilt, sodass wir zu viert gekocht haben. Das Rezept stand an der Tafel. Es hat sehr gut geschmeckt! Mein Klassenlehrer ist extra gekommen um zu kosten xD Meine Gruppe war zuletzt fertig, deshalb mussten wir noch den ganzen Raum durch wischen :/ In zwei Wochen wird das nächste Gericht gekocht. Ich freue mich schon drauf ^^ 

In meiner Schule wird der Sitzplan jeden Monat geändert. Heute war es wieder so weit. Es wird ausgelost, wo wer sitzt. Ich saß bis jetzt zum Glück nur in den letzten zwei Reihen. Für mich würde es auch kein Sinn machen weit vorn zu sitzen, da ich dann auch nicht mehr verstehe. Ich finde es lustig wie jeder dann mit seinem Tisch durch den Raum zu seinem neuen Sitzplatz geht. Ja jeder behält seinen Tisch und Stuhl 😀 Japaner mögen es die Tische und Stühle über den Boden zu ziehen und niemand hebt diese einen Millimeter an. Das heißt es ist manchmal sehr laut, wenn jeder losgeht. Heute sollten wir Gemüse mit zur Schule bringen!? Ich verstehe es immer noch nicht. Ich denke es hat etwas mit dem Christentum zu tun, da früh in der Kapelle alles schön aufgestellt wurde. Außerdem hatten wir nur 5 Stunden! Juhuu! Endlich mal zeitiger zu Hause (16 Uhr). Das hieß Zeit zum Schlafen, aber ich habs irgendwie verpasst. Zwar lag ich im Bett aber wenn man einmal das Handy in der Hand hat vergisst man die Zeit und dann waren Hausaufgaben an der Reihe. 

Während mir schon Fotos mit Schnee aus Deutschland geschickt werden, sind hier noch über 10 Grad. Es fühlt sich aber bereits schon sehr kalt an, vorallem wegen der Nähe zum Meer wie hier alle betonen. Gerade hat mir meine Gastfamilie gesagt, dass ich doch den Airconditioner benutzen kann. In Japan haben sie keine Heizung, sondern nur die Anlagen, die immer Sommer kühlen und im Winter kommt warme Luft raus 😀 Da ich in meinem Zimmer nur schlafe und sonst nichts, habe ich das so erklärt. Sie waren total erschrocken, da sie Nachts die ganze Zeit in ihrem Zimmer heizen! Und ich mache immer das Fenster auf haha 😀 Wie halten Sie das aus? Ich würde nicht schlafen können wenn es dann so warm ist 😮 

Die US-Wahlen haben sogar viele in meiner Klasse interessiert. Wir mir gesagt wurde mag kein Japaner Trump, aber man kann dass ja nie auf die Allgemeinheit beziehen 😀 Auch hier sind alle gespannt wie es weiter läuft. 

Halloween | Chihayafuru | Japanische Freundin besuchen ^^ 

Meine Müdigkeit besiegte diese Woche meine Motivation Beiträge zu schreiben… Aber heute gibt es mal wieder etwas zu lesen. Angefangen hat die Woche mit Halloween! Während ihr in Deutschland alle einen Feiertag hattet, musste ich trotzdem zur Schule gehen. Damit ich mich ein bisschen mehr wie Halloween fühle, bin ich zur „Halloween Party“ vom Englischklub gegangen. Ich dachte man macht in Japan mehr an Halloween, aber meine Gastfamilie hat auch nur im TV angeschaut, wie in Tokyo gefeiert wurde. Da wäre ich gerne gewesen, aber der Englischklub war auch lustig. Wir haben verschiedene Spiele gemacht und Snacks gegessen. Ich war in einer schüchternen Gruppe gelandet, wo leider nur meine Freundin mit mir geredet hat. Ich habe versucht die anderen etwas zu fragen, aber sie haben so leise geredet.. unmöglich etwas zu verstehen. 

Mittwoch hatte ich Teezeremonie Club, da am Donnerstag ein Feiertag war 😀 Diesmal hatten wir keinen Tee getrunken, sondern alte Sachen von dem Club rausgesucht, aussortiert und sauber gemacht. So eine Abwechslung tat auch mal gut. Ich dachte ich habe 2-3 Freundinnen in dem Club gefunden, aber sie sind schon lange nicht mehr gekommen. Wahrscheinlich weil sie im letzten Jahr sind und lernen müssen :/ Dann wollte ich heute eigentlich noch vom Kalligraphieklub erzählen, aber der wurde von Freitag auf morgen verlegt, also werde ich später noch davon erzählen. An meinem freien Tag habe ich natürlich ausgeschlafen. Der Tag war nichts besonderes. Ich habe nur Hausaufgaben angefangen und TV geguckt. Meine Gastfamilie hat mich einen meiner Lieblingsanime gucken lassen! Wer Anime mag sollte sich „Chihayafuru“ mal ansehen. Dabei geht es um Karuta, was ein japanisches Kartenspiel mit 100 Gedichten ist. Manchmal kann ich es mit ein paar aus meiner Klasse in der Mittagspause spielen. Während alle über 20 Karten haben, habe ich bis jetzt höchstens drei bekommen aber es macht Spaß 😀 

Samstag Abend hat mich meine Gastfamilie mit zu einem Fest genommen. Es gab zwei Bühnen auf denen Karaoke gesungen wurde oder getanzt wurde. Dann gab es viele Spielstände und Essensstände. Ok eigentlich fast nur etwas zu essen xD Und da sollte man sich noch entscheiden können. Ein Glücksspiel mit Losen ziehen hat mir gezeigt wie wenig Glück ich immer habe. Ich habe zwei mal den niedrigsten Preis gewonnen und dabei habe ich gehofft das kleine Mädchen vor mir zu übertrumpfen 😀 

Mein Gastvater kommt irgendwie nie irgendwo mit. Mit ihm habe ich auch nicht viel zu tun, da er entweder arbeitet oder schläft, aber wenn ich mit ihm Rede ist er echt gut drauf. 

Die Zeit vergeht schon wieder viel zu schnell, deshalb kommen wir schnell zu heute. Heute habe ich zwei Freundinnen in Shimonoseki getroffen. Wir sind erst mal, wie das Mädchen machen, shoppen gegangen und haben wieder Purikura gemacht! Ich hoffe ich kann mich ganz viele machen ^^ Meine Freundin Shio hat uns zu sich nach hause eingeladen. Das ist in Japan ziemlich selten! Selbst mein Gastbruder hat noch nie seine Freunde besucht. Sie treffen sich nur außerhalb. Shio’s Mutter hat sogar Mittag gekocht für uns! Ihre Familie hat einen Chihuahua. Wirklich süß, aber Shio meinte wir dürfen sie nicht anfassen, da sie sonst beißt 😮 Auf ihrem riesigen Fernseher haben wir Horrorfilme geschaut. Ich bin nicht gerade begeistert von Horrorfilmen… Aber die zwei wollten die unbedingt gucken und haben sich mehr gefürchtet als ich 😀 und ja Japaner haben übrigens sehr große Fernseher. Deutsche Fernseher würden sofort als klein bezeichnet werden. 

Tut mir leid, dass ich gerade nicht mehr so kreativ und wortgewandt bin. Ich bin schon wieder müde. Die Zeitumstellung in Deutschland ist echt unglaublich. Wenn ich zur Schule aufstehe ist es bei euch erst 22 Uhr. Also es sind jetzt 8 Stunden Unterschied 😮 

Ich sag mal schnell gute Nacht ❤ 

Fertig von der Woche 

Hallo ^^ 

Heute habe ich wirklich mal richtig schön tief und lange geschlafen. Das liegt daran, dass diese Woche einfach sehr anstrengend war. Gestern war der Contest der englischen Debatte, hatte ich schon mal erwähnt zwischendurch. Mit mir waren wir sechs Schüler und drei Englisch Lehrer haben uns geholfen, zwei davon Muttersprachler. Erst Mitte letzter Woche haben wir angefangen die Debatte vorzubereiten. Das Problem war diese Woche waren drei Schüler in Tokyo, sodass wir nur mit der Hälfte üben konnten. Das Thema war auch nicht gerade leicht: „Die japanische Regierung sollte ein Sozialversicherungssystem einführen, bei dem jeder Japanischer Bürger ein Grundeinkommen bekommt.“ Wenn man da lange drüber nachdenkt und viele Argumente für und gegen sucht wird es immer komplizierter. Das dann noch auf Englisch. Jeder meinte in seiner eigenen Sprache wäre das auch schwer. Wir haben uns jeden Tag nach der Schule getroffen. Also bin ich immer erst spät nach Hause gekommen. Am Freitag sogar erst 21 Uhr 😮 Sowas gibt es in Deutschland ja überhaupt nicht 😀 Ich bin aber tatsächlich schwankend ins Bett gefallen und das lag nicht daran dass ich zu wenig getrunken habe. Es war zwar anstrengend aber es hat auch Spaß gemacht! Ich war genauso aufgeregt als würde ich zu einem Karate Wettkampf gehen. Gestern bin ich dann schon 5:30 Uhr aufgestanden um mit dem Zug bis Shimonoseki zu fahren. Da hat zum Glück ein Mädchen mit dem Spitzname Baha (Bach auf japanisch) auf mich gewartet und wir sind weiter Zug gefahren. Dann hat uns noch der Vater von einem anderen Mädchen (Azuki) mitgenommen bis zum Seminapaku, wo der Contest stattfand. Ich habe insgesamt zwei einhalb Stunden gebraucht. Wir haben zwei Debatten gemacht und beide verloren 😀 Das liegt unter anderem daran, wie ich gestern erfahren habe, dass alle anderen schon seit Juli über den Contest Bescheid wussten und wir nur zwei Wochen vorher!! Waaas? 😀 Also drei Monate und wir zwei Wochen Vorbereitung… Passt schon xD Die „Richter“ waren Amerikaner oder Briten. Unsere zwei englisch Lehrer haben sich über das englisch von machen Japanern lustig gemacht. Ich konnte bei meiner Debatte erst mal nicht lachen, denn die Rede von dem anderen Team war nicht zu verstehen… Für die Rede waren 4 Minuten Zeit und man hat gemerkt, dass die Rede von einem Lehrer geschrieben wurde. Die Aussprache echt seltsam und unglaublich kompliziert plus schnell, sodass nicht mal unsere Lehrer (Muttersprachler!) etwas verstanden haben. Dann war es schlecht eine Angriffsrede zu machen :/ Ich habe einfach irgendwas erzählt was wir vorher schon mal geübt haben ohne auf ihre Rede einzugehen 😀 Aber immerhin hat unser Team einfach als einziges viel gelacht. Wir hatten einfach Spaß und alle anderen total ernst. Mit Baha und Azuki habe ich mich ganz gut angefreundet in der Woche. Sie sind im letzten Jahr der High School und bewerben sich jetzt bei Unis. 

Heute habe ich nur entspannt. Ich fühle mich so ausgelaugt. Ich bräuchte den deutschen Feiertag morgen bitte. 

Ich habe heute noch ein Video hochgeladen. Ich kann ohne Wlan nur kurze Videos hochladen, aber ich habe schon mehr fertig. 

https://youtu.be/1_WzIpv7-1k 
Bis bald! 

Yamaguchi Universität 山口大学

Diese Woche ist keine normale Schulwoche. Es gibt an manchen Tagen Tests, aber die sind keine normalen Tests. Zum Beispiel haben wir am Montag einen Englisch Test geschrieben, der in der ganzen Welt gemacht werden kann. Für mich war es ziemlich einfach und nächste Woche Montag gibt es dazu noch einen mündlichen Test, wo es Fragen gibt wie zb woher man kommt, was man für Hobbys hat 😀 

Heute bin ich mit meiner Klasse nach Yamaguchi in die Universität gefahren. Yamaguchi ist die Hauptstadt von der Präfektur Yamaguchi und wir haben mit dem Bus 1,5 Stunden gebraucht. Die Klasse von meinem Gastbruder ist zu der Universität in Hiroshima gefahren! Sie bleiben da bis Morgen, weil es weiter weg ist. Ich will auch nach Hiroshima! Hoffentlich komme ich da noch hin ^^ Also die Uni in Yamaguchi nimmt echt ein großes Gelände ein. Es gibt so viele Gebäude, da würde ich mich nie zurecht finden 😮 Wir haben zwei Präsentationen angehört und es war sicher auch interessant, aber ich habe nichts verstanden. Bei der zweiten Präsentation musste ich mit meiner Müdigkeit kämpfen. Es war zu warm in dem Raum und ich bin ab und zu eingenickt, was mir ehrlich gesagt leid tut für die die vorne stehen, aber es war echt schwer wach zu bleiben… Ich hoffe ich habe wenigstens ein was richtig verstanden, anhand der Bilder, wie viel Ausländer auf die Uni gehen und im Moment ist darunter ein Deutscher. Wir haben viel Infomaterial bekommen mit süßen Stickern und ein Bonbon ^^ 

Fotos konnte ich leider keine machen, da alle ihre Handys abgeben mussten. Ich habe nur das Mittagessen mit dem ipad fotografiert, dass durften wir benutzen. Mittag haben wir uns an der Uni gekauft. Es war sooo lecker! Und es gab so viel Auswahl 😮 Ich habe folgendes gegessen 

Das heißt omunraisu und ich kann es nur empfehlen! Unter dem Ei befindet sich übrigens Reis 😀 sehr sehr lecker und das für 400¥ (3,50€). So viel war es nicht und trotzdem haben meine Freunde schon nach der Hälfte rum gejammert es sei zu viel 😀 Oh gut ich habe vergessen etwas zu erwähnen. Vielleicht waren sie satt von den Süßigkeiten im Bus. Mir wurde noch ein Tag vorher gesagt ich soll Süßigkeiten mitbringen für die Busfahrt. Kaum ging es los haben alle ihre Süßigkeiten rausgesucht und gegessen und getauscht xD Das war ganz lustig 😀 Wir mussten in Schuluniform fahren und mit unserer Schultasche, weshalb mir jetzt meine Schulter weh tut. Auf der Uni gab es viele süße Japaner ^^ In meiner Schule gibt es nämlich keine :/ Da mein Gastbruder in Hiroshima ist bin ich alleine zurück gefahren. Zum Glück ist eine aus meiner Klasse noch ein Stück mitgekommen, da war es nicht ganz so langweilig. Die Stationen kenne ich langsam auswendig, weshalb es kein Problem für mich ist 😀 Aber alleine in Schuluniform als Ausländer wird man sehr komisch angeschaut. Das ist mir dann manchmal ziemlich unangenehm.

Morgen brauche ich eigentlich nicht zur Schule fahren, wegen den Tests, aber ich muss immer noch helfen diese englische Debatte vorzubereiten. Ich habe das Gefühl dass wird nichts. Ich verstehe fast nichts, auch wenn es englisch ist. Es ist einfach zu kompliziert 😦 Ich würde es wahrscheinlich nicht mal auf Deutsch verstehen. Der Wettbewerb ist am Samstag und weit weg, weshalb ich noch eher als zur Schulzeit aufstehen muss! Warum muss das nur so weit weg sein :/ 

Ich vermisse mein Bett, deshalb sag ich hier mal gute Nacht! 😉

Yamaguchi Universität 山口大学

Diese Woche ist keine normale Schulwoche. Es gibt an manchen Tagen Tests, aber die sind keine normalen Tests. Zum Beispiel haben wir am Montag einen Englisch Test geschrieben, der in der ganzen Welt gemacht werden kann. Für mich war es ziemlich einfach und nächste Woche Montag gibt es dazu noch einen mündlichen Test, wo es Fragen gibt wie zb woher man kommt, was man für Hobbys hat 😀 

Heute bin ich mit meiner Klasse nach Yamaguchi in die Universität gefahren. Yamaguchi ist die Hauptstadt von der Präfektur Yamaguchi und wir haben mit dem Bus 1,5 Stunden gebraucht. Die Klasse von meinem Gastbruder ist zu der Universität in Hiroshima gefahren! Sie bleiben da bis Morgen, weil es weiter weg ist. Ich will auch nach Hiroshima! Hoffentlich komme ich da noch hin ^^ Also die Uni in Yamaguchi nimmt echt ein großes Gelände ein. Es gibt so viele Gebäude, da würde ich mich nie zurecht finden 😮 Wir haben zwei Präsentationen angehört und es war sicher auch interessant, aber ich habe nichts verstanden. Bei der zweiten Präsentation musste ich mit meiner Müdigkeit kämpfen. Es war zu warm in dem Raum und ich bin ab und zu eingenickt, was mir ehrlich gesagt leid tut für die die vorne stehen, aber es war echt schwer wach zu bleiben… Ich hoffe ich habe wenigstens ein was richtig verstanden, anhand der Bilder, wie viel Ausländer auf die Uni gehen und im Moment ist darunter ein Deutscher. Wir haben viel Infomaterial bekommen mit süßen Stickern und ein Bonbon ^^ 

Fotos konnte ich leider keine machen, da alle ihre Handys abgeben mussten. Ich habe nur das Mittagessen mit dem ipad fotografiert, dass durften wir benutzen. Mittag haben wir uns an der Uni gekauft. Es war sooo lecker! Und es gab so viel Auswahl 😮 Ich habe folgendes gegessen 

Das heißt omunraisu und ich kann es nur empfehlen! Unter dem Ei befindet sich übrigens Reis 😀 sehr sehr lecker und das für 400¥ (3,50€). So viel war es nicht und trotzdem haben meine Freunde schon nach der Hälfte rum gejammert es sei zu viel 😀 Oh gut ich habe vergessen etwas zu erwähnen. Vielleicht waren sie satt von den Süßigkeiten im Bus. Mir wurde noch ein Tag vorher gesagt ich soll Süßigkeiten mitbringen für die Busfahrt. Kaum ging es los haben alle ihre Süßigkeiten rausgesucht und gegessen und getauscht xD Das war ganz lustig 😀 Wir mussten in Schuluniform fahren und mit unserer Schultasche, weshalb mir jetzt meine Schulter weh tut. Auf der Uni gab es viele süße Japaner ^^ In meiner Schule gibt es nämlich keine :/ Da mein Gastbruder in Hiroshima ist bin ich alleine zurück gefahren. Zum Glück ist eine aus meiner Klasse noch ein Stück mitgekommen, da war es nicht ganz so langweilig. Die Stationen kenne ich langsam auswendig, weshalb es kein Problem für mich ist 😀 Aber alleine in Schuluniform als Ausländer wird man sehr komisch angeschaut. Das ist mir dann manchmal ziemlich unangenehm.

Morgen brauche ich eigentlich nicht zur Schule fahren, wegen den Tests, aber ich muss immer noch helfen diese englische Debatte vorzubereiten. Ich habe das Gefühl dass wird nichts. Ich verstehe fast nichts, auch wenn es englisch ist. Es ist einfach zu kompliziert 😦 Ich würde es wahrscheinlich nicht mal auf Deutsch verstehen. Der Wettbewerb ist am Samstag und weit weg, weshalb ich noch eher als zur Schulzeit aufstehen muss! Warum muss das nur so weit weg sein :/ 

Ich vermisse mein Bett, deshalb sag ich hier mal gute Nacht! 😉

Kaikyokan mit meinen Freunden!! 

Endlich sind die Tests vorbei und meine Freunde aus meiner Klasse haben wieder Zeit. Deshalb sind wir heute zusammen in das Aquarium von Shimonoseki (Kaikyokan) gegangen! Ich bin erst mal froh gewesen, dass ich endlich alleine nach Shimonoseki fahren konnte und mich mit meinen Freunden treffen konnte. Meine Gastfamilie war nämlich beschäftigt und ich habe mich einfach gut gefühlt selbstständig etwas zu erleben. Die Überforsorge ist ein bisschen einengend gewesen. Ich hatte heute auf jeden Fall sehr viel Spaß! Inzwischen kann ich auch mehr reden, auch wenn es immer noch wenig ist. Am Bahnhof hat eine Freundin schon gewartet und zusammen haben wir noch auf eine weitere Freundin gewartet. Die vier anderen haben schon in dem Restaurant gewartet, wo wir dann zusammen Soba gegessen haben. Ich habe leider vergessen ein Foto vom Essen zu machen 😦 Es war sehr lecker! Den Eintritt für das Aquarium haben wir günstiger als Schüler bekommen ^^ Im inneren war es echt sehr schön gemacht! Es war alles ziemlich dunkel aber es sah schön aus. 

Ich habe viele Fische gesehen, die ich vorher noch nicht so genau betrachten konnte. Zum Beispiel den Kugelfisch, der in Shimonoseki eine Spezialität ist. Es gibt so viele verschiedene Arten. Sehr lustig wenn man gerade erstaunt die Fische betrachtet und meine Freunde dann sagen „oishii„, also der schmeckt gut! 😀 Wir konnten sogar eine Vorstellung von Delphinen anschauen! Das war im Preis inbehalten, was ich echt super fand! Ich bin zwar nicht so ein Freund von den kleinen Schwimmbecken wo die Tiere drin Leben, aber einmal muss ich sowas auch anschauen ^^ typisch Japaner war aber, dass meine Freunde fast nur durch gerannt sind und Fotos gemacht haben. Ich kam selbst mit dem Fotos machen kaum hinter her xD Nach dem wir durch waren und alles gesehen haben (oder vielleicht auch nicht :D), sind wir ein Eis essen gegangen und danach in einen Mini Freizeitpark. Der ist eher für sehr kleine Kinder, aber wir konnten Militär cosplays anprobieren! Das war auch ziemlich lustig 😀 

Ich bin mit 3 Freunden auch noch ein Kettenkraussell gefahren. Da fühlt man sich so frei hahah 😀 Dann war der Tag auch schon fast zu ende. Wir haben nur noch alle zusammen Purikura aufgenommen, wie das letzte mal. Ich finde purikura echt toll! Ich fange an es zu lieben ♥  Auch wenn ich einfach zu blöd war und in die falsche Kamera geguckt habe, bis es mir jemand gesagt hat 😀 

Der Tag ist jetzt schon vorbei und es ist gerade Montag geworden. Das heißt ich muss schlafen. Ich liebe schlafen hier genauso sehr wie in Deutschland xD 

Gottesdienst | Uniform-Kontrolle | Erdbeben 

Hallo! Es gibt mal wieder etwas zu erzählen.

Mir ist aufgefallen, dass ich noch nichts vom täglichen Gottesdienst erzählt habe. Ich muss tatsächlich jeden Tag mit allen anderen Schülern in die Kapelle, die gleich an meiner Schule angebaut ist, zum Gottesdienst. Wir singen immer das gleiche Lied zum Anfang und dann noch ein weiteres Lied. Dann macht ein Lehrer den Gottesdienst, wobei ich inzwischen auch meinen dritten Gastvater gesehen habe, da er Priester ist. Der Gottesdienst geht von kurz nach halb 9 bis um 9 Uhr und da bin ich immer noch extrem müde. Die Hälfte von den Schülern schläft dann auch in der Kapelle 😀 Aber ich glaube nicht, dass ich mir das als Austauschschüler leisten darf, auch wenn ich doch ab und zu kurz einnicke. Danach beginnt der normale Unterricht, also noch später als normal.

Am Dienstag fand in der Kapelle ein kleines Konzert statt, sodass wir die 5.-7. Stunde kein Unterricht hatten! Soweit ich das verstanden habe, war das Konzert von einer Organisation, die sich für Armut in Afrika einsetzt, engagiert. Wir müssen glaube ich jeden Monat 100 Yen in eine kleine Kasse geben für Afrika.

Gestern war die letzte Stunde kein Unterricht, denn da wurde die gesamte 1. Klasse der Senior High School in ein Zimmer gerufen. Immer 5-6 Schüler müssten sich dann in einer Reihe aufstellen und würden begutachtet ob die Schuluniform richtig ist. Viele Mädchen kürzen ihren Rock oder manche ziehen andere Socken an und es gibt auch irgendwelche Regeln für die Haare. Bei denen, wo etwas nicht gepasst hat, wurde es in ein Buch eingeschrieben. Meine Gastmutter hat mir gesagt, dass die Universitäten dann auch danach die Schüler auswählen. Also lieber ordentlich angezogen bleiben 😀 

Diese Woche wurde ich von meinem Englischlehrer gefragt, ob ich ihnen bei etwas englischem helfen kann. Natürlich sagt man da ja. Ich soll mit 5 weiteren Schülern, die in der 2. Und 3. Klasse sind zu einem Wettbewerb gehen. Wir sollen eine Debatte auf Englisch führen. Das Thema ist einfach richtig schwer und ehrlich gesagt verstehe ich fast gar nichts. Uns helfen zwei Englisch Lehrer (Amerikaner und Brite) damit ein gutes englisch bei raus kommt. Das Thema heißt in etwa „Die japanische Regierung sollte ein Sozialversicherungs System einführen, welches ein Grundeinkommen für alle Japaner sichert“. Das versteht doch kein Mensch..Erst recht keine Schüler und dann noch eine Debatte. Ich glaube kaum, dass das was wird. Ich bin total durcheinander mit Japanisch, Englisch und dazu noch ins Deutsche übersetzen. Aber wie heißt es in Japan? Wir geben unser Bestes! Sie wollten sich sogar noch Samstag und Sonntag treffen, aber nun ist es nur Sonntag. Was? Sonntag zur Schule? Ja wirklich ungewöhnlich. Ich brauche zum Glück nicht kommen, da ich sowieso die ganze nächste Woche immer nach der Schule Zeit habe und wir da bis um 7 Uhr arbeiten können.. 

Kommen wir nun zu heute. Heute war ein Erdbeben und das habe ich erst gemerkt als es mir jemand gesagt hat. Ich bin die einzige in meiner Schule gewesen, die es nicht mitbekommen hat. Was ist bei mir los?? Es war Stufe 2, aber in einer anderen Gegend ging es bis Stufe 6! Das war mein erstes Erdbeben und ich finde es nicht so toll dass ich nichts davon mit bekommen habe 😦 Es ist ein komisches Gefühl, wenn meine Klasse in Deutschland etwas über Erdbeben lernt und ich es dann real erlebe. Ich hoffe, da wo das Erdbeben stärker war ist nicht zu viel schlimmes passiert und das nicht bald ein größeres kommt.

Ich bin wie immer sehr müde und es ist inzwischen schon Samstag bei mir. Also Gute Nacht ^^ 

Viele freie Tage zum Shoppen & Lernen 

Jetzt ist schon wieder Sonntag und morgen geht’s wieder zur Schule. Da ich die letzten Tage nicht zur Schule gehen brauchte, konnte ich immer ausschlafen. Warum bin ich eigentlich trotzdem immer müde? Meine Gastfamilie hat mich deshalb manchmal nachmittags noch schlafen lassen. Ausschlafen ist hier aber nicht das selbe wie in Deutschland. Ich kann hier nur bis höchstens 9 Uhr schlafen und dann bin ich einfach wach und es geht nicht mehr weiter zu schlafen. 

Am Donnerstag war ich nun wie geplant mit der Arbeitskollegin meiner Gastmutter shoppen. Sie ist erst 24 und sieht noch jünger aus. Vom Aussehen schätzt man sie auf 18 😀 dazu ist sie noch kleiner als meine Gastmutter! Wie das wohl aus sah als wir zusammen durch die Läden gelaufen sind xD Ich war erstaunt wie gut ich mit ihr reden konnte. Also mein Japanisch macht wirklich Fortschritte! Wir waren aber nur 3 Stunden unterwegs und haben Mittag gegessen. Gekauft habe ich fast nichts.. So viel zum Thema shoppen 😀 Aber das habe ich am Freitag nach geholt. Ich war den ganzen Tag alleine, deshalb bin ich zum Bahnhof Kurosaki gelaufen, wo mein Gastbruder und ich immer von der Schule kommen. Man braucht nur 20 Minuten bis da hin und laufen tat mir echt gut. Ich mache inzwischen fast jeden Tag ein Spaziergang. Es gibt da ein Einkaufszentrum, voll mit alten Menschen. Die Geschäfte waren an alte Menschen angepasst, sodass ich nur einen Shop mit schönen Sachen finden konnte. Glücklicherweise gibt es auch einen großen Buchladen mit Schreibsachen und allem drum und dran. Ich habe mir meinen zweiten und dritten Manga gekauft. Japanisch lesen kann ich ganz gut, wie in den anderen Sprachen macht mir Lesen am meisten Spaß. Dann habe ich mir noch so ein kleines Handtuch gekauft. Ich weiß nicht ob es einen speziellen Namen hat. Jeder Japaner hat immer eins dabei und es ist ziemlich nützlich. Ich habe auch endlich mal wieder etwas Deutsches gefunden. Eine Tasche mit diesem Aufdruck: 

Passt ja gut zu mir 😀 Ich habe noch einen Laden gefunden, wo es etwas typisch japanisches gab. Ich weiß nicht wie man es nennt, aber es ist extrem teuer. 

In einer Etage gab es zwischen den ganzen Klamotten Läden eine Art Markt 😀 Es wurde essen aus Hokkaido (nördliche Insel) angeboten. Man konnte etwas kosten und dann kaufen. Ich habe nur ein was probiert, da es so voll war! Aber es hat sehr gut geschmeckt ^^ Am Samstag war ich gleich noch mal in diesem Einkaufszentrum. Meine Gastschwester hatte dort Klavierstunden und danach gleich noch Ballett. Die Ballettstunde konnte man ansehen,  da der Raum durch große Fensterscheiben abgetrennt war. Die kleinen waren echt süß ^^ Die Trainerin hat danach mit mir geredet, da sie aus Polen kommt! Sie lebt hier schon über 20 Jahre und hat einen Sohn. Ich habe in ihrem Japanisch aber einen Akzent gehört. Ich frage mich ob ich auch mit Akzent spreche. 

Seit gestern schreibe ich jetzt Tagebuch auf Japanisch. Das hat meine Organisation empfohlen. Ich fande es erst blöd, da ich nichts auf japanisch wusste, aber gestern war ich erstaunt wie schnell ich eine Seite von meinem kleinen Notizbuch voll hatte. Mein Gastbruder hat meine Fehler korrigiert. Ich hoffe dadurch verbessere ich mich auch noch mehr ^^ 

Gute Nacht!

Kaho Theater | Chofu 

Gestern (12.10.2016)  brauchte ich wegen den Tests nicht zur Schule gehen. Meine Japnischlehrerin hatte mir rausgesucht was ich mir hier in der Gegend angucken kann, da ich noch nicht viel gesehen habe. Sie hat mir die Stadt Chofu empfohlen, welche gleich in der Nähe von Shimonoseki liegt. Ich wollte eigentlich alleine hinfahren, aber meine Gastmutter hat sich einfach frei genommen 😮 Das war dann auch ganz praktisch weil wir mit dem Auto fahren konnten und nicht viel laufen brauchten. 

Der Tag begann mit einem typisch japanischen Frühstück in einem kleinen Restaurant. Okaasan erzählte mir, dass jetzt fast alle Japaner Brot essen, da man nichts kochen muss und es gut schmeckt 😀 Ich habe als Frühstück Reis (wie immer), Miso Suppe und Lachs gegessen. Dazu natürlich noch grüner Tee. 

Dann wollte sie mir erst mal die Ito Residenz in Shin-iizuka zeigen, aber sie hatten genau Mittwoch geschlossen 😦 Sah schon von außen beeindruckend aus! Deshalb hat sie mir das Kaho Theater 🎭 gezeigt. Das wurde 1823 erbaut und es wird immer noch darin gespielt. Es ist alles aus Holz und echt groß 😮 Die waren da ganz erfreut über einen Ausländer, weshalb ich gleich ein Kostüm anziehen sollte. 

Nach dem wir das Theater angesehen haben sind wir nach Chofu gefahren. Wir sind auch durch viel Land gefahren. Ich finde die Reisfelder und die hohen Berge so schön! Auf dem Weg nach Chofu sind wir über die bekannte Brücke, die Kyushu mit der Hauptinsel Honshu verbindet gefahren. 

In Chofu haben wir zuerst den Japanischen Garten angeschaut. Das ist so wunderschön! Und da ist mir erst richtig aufgefallen wie viele Bäume und Pflanzen anders sind als in Deutschland. Meine Gastmutter hat mir dann erstmal gesagt, dass sie auch noch nie in Chofu war obwohl sie hier schon lange wohnt 😀 Keiner meiner Familie wusste dass es da so schöne Orte gibt. In dem Garten war alles sehr gepflegt und es gab viele kleine Wege ^^ 

Nach dem wir einen Plan von der Stadt bekommen haben und meine Gastmutter nach dem Weg gefragt hat, sind wir immer noch hoffnungslos herum geirrt eh wir etwas gefunden haben 😀 Wir haben einen buddhistischen Tempel angesehen. Ich kann den Unterschied zwischen einem Tempel und Schrein immer noch nicht erklären. Es war aber wieder echt schön und ich finde diese geschwungen Dächer echt unglaublich! 

Von dem Tempel aus sind wir zu dem Haus von Mouri -san,  wenn ich jetzt nicht falsch liege, gelaufen. Ich merke mir Namen immer noch nicht. Am Eingang sollte man die Schuhe ausziehen, wie sehr oft in Japan. Ich finde das echt gut so dann wird nichts dreckig. Ich würde mir echt wünschen in so einem Haus zu wohnen! Es ist alles aus Holz und mit Tatami matten ausgelegt. Ringsherum ist ein schöner Garten angelegt und die Schiebetüren sind einfach so typisch Japan ^^ Es gab sogar ziemlich viele Räume. In diesem Haus hat sogar mal der Meji Kaiser übernachtet! Das Haus ist sehr alt und ich kann mir vorstellen dass es im Sommer viel zu heiß und im Winter zu kalt war, aber schön ist es auf alle Fälle. 

Zuletzt sind wir nur noch eine Straße lang gelaufen, wo man alte Häuser sehen konnte. In diesen Häusern haben mal Samurai gewohnt und jetzt sind sie immer noch bewohnt. Es gab noch mehr in Chofu zu sehen, aber es war schon spät geworden. Ich werde auf jeden Fall noch einmal da hinfahren um alles an zusehen. Meine dritte Gastfamilie wohnt in Shimonoseki sodass es nicht weit ist und im Frühling ist es bestimmt auch sehr schön! 

Heute gehe ich mit einer Arbeitskollegin meiner Gastmutter in ein großes Einkaufszentrum. Ich wollte eigentlich mal etwas alleine machen, aber das wird mir leider nicht zu getraut. Ich denke es wird trotzdem lustig 🙂 

Schon wieder Undoukai? 

Ich habe das Gefühl, dass Japaner gerne Sportfeste machen. Heute war das Undoukai (Sportfest) von meinem Stadtteil. Ich hoffe das habe ich so richtig verstanden 😀 Es ist inzwischen mein drittes Sportfest hier in Japan, aber wahrscheinlich war es auch das letzte. Mir wurde erzählt, dass es diese Sportfeste früher in jeder Stadt gab, aber in den letzten Jahren haben viele aufgehört. Es kamen wirklich viele Leute und alle kannten sich untereinander. So eine freundliche Nachbarschaft sieht man doch gerne ^^ Es waren vorallem viele ältere Menschen da. Meine Gastmutter sagte zu mir, die kommen nur weil sie dann etwas kostenlos bekommen 😀 Ja bei jeder Aktivität, an der man teilnimmt, bekommt man zum Schluss etwas. Diese Geschenke sehen folgendermaßen aus. 

Größtenteils Mülltüten xD Das Brot (Melonpan -> mein Lieblingsbrot) musstem wir mit dem Mund von einem Strick abreißen ohne Hände. Das war ziemlich lustig 😀 (aber das Melonpan vom Bäcker schmeckt besser). Ich war sehr beschäftigt.. Ich habe viel mitgemacht bei den Aktivitäten. Ich wurde vielen Leuten vorgestellt. Ich hatte manchmal das Gefühl, dass meine Gastfamilie mit mir angeben wollte xD Viele haben mich auch angesprochen. Es gab viele erstaunte Gesichter, welche die mir zugewunken haben und welche die seltsame Fragen gestellt haben. Zu den seltsamen Fragen kommt später ein Beitrag 😀 Außerdem wurde ich von dem Fotograf verfolgt, jedenfalls stand der immer in meiner Nähe und hat Fotos von mir gemacht. 

Bei dem Bild was ihr seht, musste man zu zweit sein. Einer hat den Ballon aufgeblasen und der andere, in dem Fall ich, musste sich drauf setzen damit er platzt. Das war schon ganz lustig. Dann gab es auch etwas für die Kinder und wie immer für alle Tauziehen. 

Ich habe ganz vergessen zu erwähnen, dass heute ein Feiertag ist. Es ist der Tag des Sports, der Grund für diese Sportfest 😀 Was habe ich von diesem Tag mitgenommen? Japaner sind unglaublich. Egal wie jung oder alt, sie geben immer ihr Bestes auch wenn es eigentlich nicht so wichtig ist. Ich habe leider auch Sonnenbrand mitgenommen. Der Sonnenbrand des Jahres 😦 Ich habe Sonnencreme aus Deutschland, aber ich habe nicht damit gerechnet den ganzen Tag in der Sonne zu stehen. 

Ab morgen bis Freitag schreiben alle in meiner Schule Tests. Ich schreibe nur morgen einen Englisch Test mit, den Rest habe ich frei bekommen. Dank meiner Japnischlehrerin. Meinen Klassenlehrer konnte sie wahrscheinlich erst mit dem Argument, dass ich Japanisch zu Hause lerne, überreden. Was soll ich auch groß in der Schule rumhocken. Zu Hause bleibe ich aber auch nicht ganz. Ich unternehme natürlich etwas, aber das werdet ihr später sehen bzw lesen. 

Bis bald 🙂 

Akama Jingu | Vulkanausbruch 

Ich muss wirklich sagen, dass meine Lehrer sehr nett sind. Meine Japanisch Lehrerin hat mich am Donnerstag (06.10.) nach der Schule mit zu einem Schrein in Shimonoseki genommen. Ich durfte mich in der Schule umziehen, damit ich da nicht in Schuluniform hingehen muss. Zuerst ist sie mit mir in ein italienisches Restaurant essen gegangen. Davon gibt es hier echt viele. Wir haben Pizza und Doria gegessen. Doria ist echt lecker! Das ist Reis mit Käse überbacken und gibt es in jedem italienischen Restaurant hier. Gibt es das auch in Italien? 

Dann sind wir zu dem SchreinAkama Jingu“ gelaufen. Wenn es dunkel ist, wird der Schrein so schön angeleuchtet! 

Das Design von diesem Schrein ist auch etwas anders. Ich finde es echt toll! Ich will noch mal am Tag da hingehen. Von halb 7 bis um 8 Uhr haben wir uns die Vorstellung angeschaut. Es waren weniger Leute da als ich dachte. Anfangs sollten alle zusammen die japanische Nationalhymne singen. Wieso haben alle Japaner so schöne Stimmen? 😮 Die Vorstellung hat mit traditionellen japanischen Musikinstrumenten begonnen. Das war echt schön, aber ich kann mir vorstellen wenn man es lange hört bekommt man Kopfschmerzen. Es waren, wenn ich richtig liege, sieben verschiedene Instrumente. 

Nach dem sie fertig waren mit spielen, hat eine Japanerin in traditionellen Sachen einen traditionellen Tanz gezeigt. Das ist echt interessant anzusehen! Nach ihr hat noch ein Japaner, der irgendwie den Feind darstellen sollte, getanzt. Unter tanzen darf man sich jetzt nicht das normale Tanzen vorstellen, sondern dass waren sehr langsame Bewegungen. Es ist wirklich schwer zu erklären. Die Stimmung war aber sehr schön, da im Hintergrund noch die traditionelle Musik gespielt wurde und der Schrein sehr schön war. Links und rechts von der Bühne war Wasser eingelassen und ein kleines Feuer wie eine Fackel. 

Meine Lehrerin hat mir viel dazu erklärt, aber ich habe nicht alles verstanden, auch wenn es in englisch war. Auf jeden Fall ist vieles aus China übernommen wurden. Sie hat sogar nach gefragt ob ich noch Fotos mit Ihnen machen kann. Ich bin so glücklich dass sie mich mitgenommen hat! Die kleine Tasche hat sie mir geliehen, damit ich nicht meine Schultasche mitnehmen muss 😀

Heute gibt es viele Bilder zu sehen 😀 also noch eins  wo man das mit dem Feuer sieht. 

Leider habe ich kein Bild mit meiner Lehrerin. Ich bin sicher, dass ich aber während ich hier bin eins mit ihr machen werde 😀 Sie hätte mich sogar bis nach hause gefahren, aber das wollte meine Gastmutter nicht von ihr verlangen und ist deshalb nach Shimonoseki gekommen, um mich abzuholen und meinen Gastbruder auch von der Schule mit zunehmen. Auf der Rückfahrt müssen wir so oder so durch Moji fahren und da wohnt meine zweite Gastfamilie. Okaasan hat mir gezeigt wo ich vielleicht wohnen werde. Das wird ziemlich nah am Meer sein und ein Apartment. Ich bin gespannt. Es standen übrigens schon von Anfang an meine drei Gastfamilien fest 😮 Also meine dritte Gastfamilie wohnt in der Präfektur Yamaguchi. Ich kenne jetzt schon meine Gastschwester von meiner zweiten Familie und den Gastvater meiner dritten Familie habe ich auch schon gesehen. 

Von Japan hört man oft dass es Erdbeben gibt, aber ich habe noch keins erlebt. In meiner Gegend hier gibt es wahrscheinlich auch weniger als in Richtung Tokyo. Vielleicht werde ich bald ein Erdbeben erleben, da in Kumamoto der Vulkan Aso ausgebrochen ist. Okaasan hat gesagt, dass es dann meistens Erdbeben gibt. Ich hoffe der Ascheregen kommt nicht bis hier hin. Wenn ihr euch dafür interessiert braucht ihr nur bei Google in den news bei Japan schauen ^^ Meine Japanisch Lehrerin hat mir noch erzählt, dass es in Japan alle 300 Jahre ein großes Erdbeben gibt und dass es bald kommt! Das macht mir doch ein bisschen Angst 😦 Ich hoffe es passiert nichts! Bis jetzt ist noch alles gut! 

Heute Vormittag war ich fast alleine, mein Gastvater hat geschlafen da er im Moment Nachts arbeitet. Ich musste meine Gastmutter überreden, dass ich es alleine schaffe mir beim Bäcker Frühstück zu kaufen, da sie nicht da war. Echt schwer etwas alleine zu machen. Sie sind sehr fürsorglich, aber das kann auch anstrengend werden. Ich bin wieder durch meinen Stadtteil gelaufen und bin bei einem Schrein vorbei gelaufen. Bei dem war ich schon mal, aber ich hatte das Glück heute eine Samurai Zeremonie zu sehen! Ich hätte sowas gar nicht erwartet 😀 

 

Ich bin sogar noch bis zu einem Bahnhof gelaufen und habe da ein Einkaufszentrum gefunden. Leider ist das sehr teuer. Ich hatte einen wunderschönen Rock gefunden, aber der kostet über 60€ :/ Ok ich beende jetzt meinen Beitrag für heute, ist lang geworden. 

Danke dass ihr immer meinen Blog lest! Ich entschuldige mich für die ganzen Fehler!! Ich schreibe auf meinem Handy, sodass die Autokorrektur oft falsch korrigiert xD 

Schönen Tag euch ^^ 

32℃ und nächster Taifun 

Wie man schon im Titel erkennen kann, wollte ich heute mal mehr auf das Wetter eingehen. Als ich in Japan angekommen bin, aus dem Flugzeug die ersten Schritte gemacht habe, dachte ich „wo ist die Luft??“.  Es hat sich angefühlt als könnte man gar nicht atmen, so hoch war die Luftfeuchtigkeit. In den ersten Tagen in Tokyo habe ich mich aber erstaunlich schnell an dieses Klima gewöhnt. Während alle schwitzen fande ich es schon in Ordnung 😀 

Hier in Kitakyushu bzw in Shimonoseki ist es jetzt noch sehr heiß. Heute haben wir wieder die 30℃ Marke übertreten. Letzte Woche hat mir meine Okaasan schon eine dicke Decke gegeben,  da es sich in der Nacht auf 23℃ runter „gekühlt“ hat xD Die Decke wurde von mir noch nicht benutzt… Sehr fürsorglich ^^ Mein Gastvater hatte mich auch schon gefragt, ob ich denn meine Wintersachen mitgebrachten habe, weil es hier sehr sehr kalt wird. „Hier werden bis zu 4℃“ meinte er. Nun könnt ihr euch vorstellen, wie er geguckt als ich mal von Deutschland erzählt habe 😀 

Trotz dass es hier so heiß ist, sollte man immer eine Cardigan oder ähnliches dabei haben. In allen Shops, Zügen, Bussen usw ist es richtig kühl! In der Schule habe ich immer meine Cardigan an, weil es einfach zu runter gekühlt ist. Ich bin froh, dass ich noch nicht krank geworden bin.

Da jetzt Herbst ist kommen, wie ihr schon gelesen habt, öfter Taifune. Also mittwochs soll der bei uns ankommen. So sieht es übrigens aus wenn es im Fernsehen oder ich habe es so auf Twitter gelesen, zu sehen ist.

Ich hoffe ihr wisst noch wo ich derzeit lebe 😀 Da wo die südliche Insel (Kyushu) an die Hauptinsel (Honshu) grenzt. Ich bin gespannt ob wir dieses mal mehr abbekommen, aber ich hoffe es passiert nichts. 
Ich versuche nun mal bei der Hitze zu schlafen und im Hintergrund das zirpen von den Zikaden zu ertragen ^^ 

Spaziergang ums Haus :D

Gestern (01.10) habe ich mich dazu entschlossen einen Spaziergang zu machen  um meine Gegend hier kennen zu lernen. Ich war überrascht, dass meine Gastmutter einfach „ja mach das“ gesagt hat. Sie ist sonst so besorgt wenn ich etwas alleine mache 😀 

Es hatte endlich nach 3 Tagen aufgehört zu regnen. Also es hat wirklich ohne Unterbrechung geregnet… Zum Glück kam auch dir Sonne raus. Ich habe gleich Sonnenbrand bekommen, wie ich am Abend feststellen musste. Ich war eine Stunde unterwegs und bin trotzdem überhaupt nicht weit gekommen. Das heißt ich will demnächst noch ein paar mal hier rum laufen und schräg angeguckt werden. Ja hier wird man echt seltsam angeguckt. Vielleicht weil man so weit von Sehenswürdigkeiten keine Ausländer vermutet. Also nun mal zu meiner Wohngegend. Es ist wirklich schön hier, also mir gefällt es ^^ gleich neben unserem Haus ist der Kindergarten, wo auch meine kleine Gastschwester hingeht und nicht weit von hier gibt es auch eine Poststelle und einen 7eleven (24/7 Shop). Sehr praktisch für ein Austauschjahr. Obwohl ich in einer Großstadt wohne ist es hier Nachts sehr still. Bis zum nächsten Bahnhof läuft man rund 20 Minuten, aber ich bin noch nie hingelaufen. Das wird sich sicher bald ändern. Nun mal Fotos von meiner Wohngegend: 

Es ist hier, wie man sieht ziemlich bergig, aber das macht es gerade so schön. Man braucht nur mal kurz ein Stückchen hoch laufen und schon hat man eine kleine Aussicht ^^ und diese Getränke Automaten gibt es übrigens in ganz Japan, an jeder Straße 10 Mal 😀 

Heute war ich übrigens mit meiner Gastfamilie bei einem Art Klavier Vorspiel. Mein Gastbruder und meine Gastschwester spielen beide Klavier und das sehr gut! Heute haben alle Kinder die von der selben Lehrerin unterrichtet werden vorgespielt. Wie können so kleine Kinder schon so gut spielen!! Das ist irgendwie typisch Japan. Wenn Sie etwas lernen, dann perfekt. Mein Gastbruder hat auch den Wunsch später Pianist zu werden. Zum Schluss hat noch die Lehrerin selbst gespielt. Das waren mindestens 6 Minuten lang. Echt unglaublich schön und alle waren sehr hübsch gemacht heute ^^ 

So ich sag mal wieder gute Nacht 🙂

Japanischer Unterricht (^-^)/

So langsam lebe ich mich hier richtig gut ein, aber ich habe mich ja eigentlich von Anfang an wohlgefühlt. Jeder Schultag startet bei mir um 5:50 Uhr, dass ist sogar später als ich in Deutschland aufstehen musste. Mein Schulweg fängt wie in einem Film an. Mein Gastbruder und ich steigen ins Auto ein wo mein Gastvater schon wartet und meine Gastmutter steht vor der Tür und winkt zum Abschied! Manchmal noch mit meiner kleinen Gastschwester im Arm. Ich freue mich jedesmal aufs neue 😀 

Warum schreibe ich eigentlich heute etwas über Schule? Naja Heute hatte ich ein kleines Erfolgserlebnis (erwartet jetzt lieber gar nichts!). Ich habe heute endlich etwas in Mathe verstanden!! Das hat meinen ganzen Tag verbessert 😀 ich habe bisher nichts verstanden, aber plötzlich machen wir etwas, dass ich schon kannte. Sonst habe ich immer japanisch gelernt, da es nichts gebracht hat, dass von der Tafel abzuschreiben und sowieso nichts verstehen. In meinen Stundenplan sind ein paar Japanisch Stunden eingebaut. In den Stunden bekomme ich Japanisch Unterricht von einer Lehrerin, die auch gut englisch kann. Das hilft mir wirklich gut! Sie ist so offen und erzählt viel. Sie war sogar mal in Deutschland 😮 Die sinnvollsten Fächer, die ich in meiner Klasse habe sind für mich Englisch und Japanisch(sowie Deutsch Unterricht bei uns). In den Fächer lerne ich einfach am meisten Vokabeln bzw Kanji Lesungen und Bedeutungen. Am meisten Spaß macht, wer hätte es gedacht, Sport. Im Moment spielen wir Volleyball. Ein großen Unterschied zu Deutschland gibt es. Wir ziehen uns im Klassenzimmer um, denn in der Sporthalle gibt es keine Umkleiden. Die Jungs gehen natürlich zu der Zeit raus xD 

Ich habe übrigens herausgefunden, wie viele Schüler in meine Schule gehen: 384. Ja eine wirklich kleine Schule. Das ist in Japan ja eigentlich nicht so üblich, aber ich bin froh darüber ^^ Mein Klassenzimmer ist aber recht groß. Es würden eigentlich mehr als 16 Schüler reinpassen. Das Foto ist von meinem Sitzplatz aus fotografiert. 

Und ja es gibt nur Einzeltische, aber ich soll meinen meistens mit meiner Nachbarin zusammen schieben, weil die Lehrer oft vergessen Kopien aus den Büchern zu machen. Ich bin froh, dass ich nicht die ganzen Schulbücher kaufen muss. In der Mittagspause schieben wir sie Tische auch zusammen, also in Grüppchen und essen unser Obento. Die Namen meiner Klassenkameraden kann ich mir inzwischen ganz gut merken und ein paar aus dem Teezeremonie Club. Anders sieht es bei den Lehrern aus. Ich habe mir bis jetzt nur vier Namen gemerkt, aber drei davon sind japanische 😀 In meiner Schule sind vier oder fünf native speaker (wie heißt das auf deutsch??). Sie kommen aus Großbritannien und den USA. Mir fällt gerade auf es sind nur Männer 😮 Ach auf deutsch heißt es Muttersprachler oder? 😀 

Nach der Schule mache ich Hausarbeit, nur Englisch und lerne Japanisch. Dann höre bzw sehe ich meinem Gastbruder beim Klavier üben zu. Er kann so gut spielen! Ich liebe Klavier ^^ wenn ich mit ihm nach hause fahre, heißt das natürlich mit anderen Jungs. Aber das ist nicht mal so ein Nachteil, denn heute wollte ich mir ein Eis kaufen und plötzlich wollte einer der Jungs es mir bezahlen 😀 wenn mein Gastbruder lange übt verlassen wir est 19 Uhr die Schule und sind mach 20 Uhr zu Hause. Das ist auch der Grund warum ich immer erst spät schlafen gehe. Ich bin schon wieder so müde… 
Ich wollte eigentlich wieder ein Video auf YouTube hochladen, aber meine Gastfamilie hat kein Wi-Fi für mich, weil sie irgendwie das Passwort nicht finden :/ Ich will diesen Monat nicht wieder mein ganzes Datenvolumen verbrauchen. Hoffentlich finde ich irgendwo freies Wi-Fi für längere Zeit.

1 Monat in Japan! 

Heute ist der 25. September und am 25. August bin ich in Japan gelandet. Das heißt ich bin heute exakt einen Monat in Japan! Ich kann mir einerseits gar nicht vorstellen, dass ich schon einen von zehn Monaten hier lebe, aber andererseits fühle ich mich als würde ich hier schon ewig sein. Es kommt mir schon alles so alltäglich vor und ich habe mich von Anfang an bei meiner Gastfamilie wie zu Hause gefühlt. Ich bin so froh, dass mein erster Monat so toll war! Ich habe schon so viel gesehen! Meine Gastfamilie hat mir so viel gezeigt und dafür bin ich Ihnen echt dankbar! Inzwischen habe ich viel gelernt. Wie Japaner handeln und wie sie sich ausdrücken. Es ist trotzdem noch schwer heraus zu hören ob man einen Fehler gemacht hat, da außer meiner Gastmutter das niemand direkt sagt. Mein japanisch verbessert sich auch. Ich glaube so viele Wörter habe ich noch nie in einem Monat gelernt, nur selber Sätze bilden fällt mir noch schwer. Da Verstehen wird auch besser, aber manchmal ist es von der Person abhängig. Manche wiederholen immer das gleiche obwohl ich sage, dass ich das Wort nicht verstehe. Manche geben schon nach dem ersten Satz auf, wenn ich den nicht verstehe. Manche versuchen es bzw quälen sich nur auf Englisch obwohl ich doch Japanisch lernen will 😀 Dann gibt es meine Gastfamilie, einige Lehrer und ein paar aus meiner Klasse, die wissen wie sie es mir sagen können. Ich verstehe sie meistens sofort 😀 sogar meine Gastschwester, sie ist erst 5, kann mir Dinge super gut erklären und wiederholt langsam ihren Satz. Echt süß mit ihr kann ich eigentlich super reden 🙂

Dankbar bin ich aber auch allen in Deutschland! Ich habe mir das Abschiedsbuch inzwischen mehrmals angeschaut und bin jedes mal total glücklich. Danke an alle die etwas in dieses Buch geschrieben haben. Danke an meine Trainer und Freunde von Karate! Danke an meine Klasse und meinem Lehrer ^^ Meine Freundin Lea hat sich so viel Mühe gegeben das Buch an weitere Personen zu geben, deshalb auch ein Dankeschön an dich❤ Ohne sie würde ich außerdem gar nicht hier auf meinem Bett in Japan sitzen! Zum Schluss noch Danke an die wichtigsten Personen, die mir das Austauschjahr hier ermöglichen. Meine Familie❤ Danke danke danke! Ich hatte bis jetzt noch kein Heimweh trotzdem denke ich oft an euch ^^ Heutzutage kann man zum Glück auch immer Kontakt halten und ich kann diesen Blog schreiben, sodass ihr immer etwas von mir hört. Ich hoffe euch geht es auch allen gut!

Liebe Grüße von mir❤

太宰府天満宮 – Dazaifu Tenmangu 

Ich war mal wieder in Fukuoka 😀 Da bin ich ja in letzter Zeit oft gewesen. Heute hat mir meine Okaasan und meine Gastschwester einen bekannten Schrein in Fukuoka gezeigt. Der heißt, wie man schon lesen konnte, Dazaifu Tenmangu (太宰府天満宮). Und wow! Der ist so schön!! Wir haben aber mit dem Auto 1,5 Stunden hin gebraucht 😮 Ich bin so froh, dass meine Gastfamilie mir so viel zeigt. Ich zeige gleich mal ein paar Fotos ^^ 

Alles drum herum ist auch sehr schön! Meistens sind in den Teichen/Seen auch Koi Karpfen, so auch hier. Die sind so groß! Ich finde es auch toll, dass hier einfach Schildkröten in der freien Natur Leben 😀 

Allerdings waren wir, bevor wir zum Schrein gegangen sind, eine Art Einkaufsstraße die zu dem Schrein führt lang gelaufen. Da gab es viele Geschäfte um Souvenirs zu kaufen  aber auch Läden wie zb nur für Essstäbchen. Da sieht man erst mal was es für schöne Stäbchen gibt! Es gab auch niedliche Läden wie zb einen Totoro – Laden. Aus dem Ghibli Film „Mein Nachbar Totoro“. Dann hat meine Gastmutter gesagt, dass hier viele Ausländer sind. Ich schaue mich um und sehe eigentlich nur Japaner, bis sie noch hinzufügte, dass es größtenteils Chinesen und Koreaner sind… Ja ok die Unterschiede bemerkt man erst wenn sie reden 😀 Europäer oder Amerikaner habe ich keine gesehen. Jetzt endlich mal zum Schrein, also der war wirklich groß und sehr schön. 

Okaasan hat mir erklärt, wenn man viel Geld bezahlt, kann man mit der Frau im Kimono beten. Das Angebot wird auch echt genutzt ich glaube so fünf Leute saßen links von ihr. 
Wir sind noch zu einem kleinen Schrein gegangen, da gleich um den großen Schrein noch weitere kleine sind. Der kleine hat mir auch sehr gut gefallen und es war nicht so viel los. Die Menschenmassen waren echt unglaublich nervig. Da merkt man das auch Japaner drängeln können und nicht immer so umsichtig sind. 

Auf dem Rückweg hatte ich endlich mal die Chance, Fotos von den Bergen hier zu machen. Die sind einfach so anders als in Deutschland. Sieht aus als wären sie einfach aus dem Boden geschossen. Das sieht manchmal echt fehl am Platz aus, so zwischen der Stadt ein Berg 😀 Aber es sieht einfach schön aus!

Ich werde wohl ein Video zu diesem Tag machen, da es so viele schöne Dinge zu sehen gab! Im Video sieht man das einfach besser ^^

Feiertage, Undoukai

Diese Woche hatte ich zwei Feiertage. Einen Montag und einen heute. Am Dienstag war keine Schule wegen einem Taifun, deshalb habe ich nur zwei Tage Schule diese Woche 😀 

Am Montag konnte meine Familie mich schön auslachen, da ich nicht wusste das Feiertag ist, bin ich wie immer zur Schulzeit aufgestanden und habe mir fertig gemacht. Ich habe mich bereits gewundert, warum es so ruhig im Haus ist. Dann bin ich aus meinem zimmer rausgegangen und alles dunkel, niemand zu sehen… Ich dachte so: verschläft gerade meine ganze Gastfamilie?? Bis ich auf die Idee gekommen bin, Google zu benutzen um raus zufinden, dass ein Feiertag ist. Ja wir haben dann schön gelacht 😀 Am Montag Abend, bei mir war es schön 23 Uhr, habe ich das erste Mal seit ich hier bin mit meinem Papa telefoniert! Ich habe mich so gefreut endlich zu reden ^^ leider hatten wir nur 20 Minuten Zeit 😦 Ich war trotzdem sehr sehr glücklich! 

Dienstag war frei wegen dem Taifun. Ich frage mich ob überhaupt etwas nach Deutschland durch dringt, aber der war auch ziemlich heftig, nur kam glücklicherweise wieder nichts bei uns an. Nur viel Regen, aber das wars auch schon. Da sah es bei anderen schlecht aus.. Überschwemmungen, Erdrutsche usw. Hier nur mal ein kurzer Artikel den ich in deutsch gefunden habe.

Heute war nun noch mal frei und wir sind zu dem Sportfest meiner kleinen Gastschwester gegangen. Das Sportfest nennt sich „Undoukai~うんどうかい“ und wird im Kindergarten gemacht.

 Die Japaner machen echt einen großen Aufwand für Sportfeste! Alles sehr gut organisiert, sodass man sich auch nie langweilt. Die Kinder haben getanzt und Hindernislauf gemacht, aber auch Musik gemacht. 

Ich finde das echt so toll und dann sehen Sie alle so süß aus! Ich bin mit meiner Kamera nicht aufgefallen… Jede Familie hatte eine Kamera, egal ob Video Kamera, kleine Kameras oder Kameras mit Riesen Objektiven 😀 meine Gastfamilie hatte zwei Kameras und noch mit dem Handy gefilmt/fotografiert. Ja das ist sehr wichtig 😀 hier noch ein Foto meiner süßen Gastschwester ^^

Noch etwas unglaubliches: meine Gastmutter ist schon halb 4 aufgestanden um Obento/Essen für alle zu machen! Sie gibt echt alles! Es war aber auch richtig lecker! Wir haben aber zu Hause gegessen, weil es anfing zu regnen. Nach dem Essen hat meine Gastfamilie einfach auf dem Boden geschlafen. Also ich schlafe lieber in meinem Bett haha 😀 

Alleine nach Fukuoka 

Die Organisation in Japan (WYS) hatte mich gefragt, ob ich nach Fukuoka kommen kann um mit anderen Austauschschülern zu reden. Natürlich habe ich ja gesagt. Meine Okaasan hat mir extra in einem Heftchen bzw Fahrplan alle möglichen Buslinien markiert, die ich nehmen kann. Sie hilft mir wichtig viel! Sie hat mich dann heute morgen noch zur Haltestelle gebracht, Tickets gekauft und mit einer Umarmung verabschiedet. Ich glaube sie war echt besorgt um mich. Damit es leichter ist bin ich mit dem Bus bis zur Endstation gefahren. Da hat mich eine Mitarbeiterin von WYS abgeholt und wir sind zu den anderen zwei Ats gegangen. Die zwei kannte ich schon, eine aus Frankreich und eine aus Schweden. Dann war noch ein Japaner dabei, der mal in den USA war. Ihn kannte ich auch schon von Tokyo. Wir haben Mittag in einem Soba Restaurants gegessen. Also mein erstes mal Soba. Das sind einfache Nudeln, die aber braun/grau sind. Wir haben diese kalt serviert bekommen, was für mich erstmal gewöhnungsbedürftig ist. Trotzdem hat es ganz gut geschmeckt. Wir haben uns englisch-japanisch unterhalten und durften dann shoppen gehen. Ich kenne mich in Fukuoka nicht aus, deshalb bin ich den anderen einfach hinter gelaufen. Wir sind unter anderem in einen großen Anime store gegangen.

Aber ich habe heute nur mein erstes Kleidungsstück gekauft, eine Bluse. (nichts besonderes :D). Mit viel verlaufen und 15 min später sind wir zum Treffpunkt zurück und sollten andere Japaner treffen, die ins Ausland wollen. Leider waren irgendwie kaum welche da 😀 
Dann habe ich auf meinen Bus gewartet. Der hatte ganze 17 min Verspätung. Sehr ungewöhnlich für Japan… Daran kann nur ein Taifun Schuld sein. 

Ja es kommt schon wieder einer, weshalb ich wohl Dienstag wieder Schulfrei haben werde. Der Regen ist echt heftig. Ich bin immer noch darüber erstaunt 😀 

Karate und Teezeremonie🎌

Heute melde ich mal wieder ^^ Heute hatte ich das erste mal Karate in Japan! Es war aber ganz anders wie von mir erwartet. Ich bin erst mal meiner Gastmutter dankbar, dass sie sich so darum gekümmert hat und etwas gefunden hat hier in der Nähe. Meine Gastfamilie wusste anfangs nicht, dass es verschiedene Arten von Karate gibt und sie dachten man findet ganz schnell etwas. Ich mache Shotokan Karate, falls das jemand kennt ^^ Liebe grüße an alle in meinem Dojo in Deutschland!  Also das Training heute war in einem Einkaufszentrum xD Ja ich war tatsächlich anfangs verwirrt warum wir da rein gehen und ich da drin Karate machen soll? Aber es gab extra Räume für das Training und noch weitere für Musiker. Ich habe mir anfangs sorgen gemacht, ob ich mich denn dort umziehen kann, denn meine Trainerin (Jana :D) hatte mir erzählt, als sie in Japan war gab es keine Umkleiden. Zum Glück aber bei mir 😉 Ich hatte Einzeltraining, damit wir uns kennen lernen. Ich sollte meine zuletzt gelernte Kata (Ablauf von Techniken) zeigen und dann hat er mich gefragt welche ich lerne möchte. Mir ist einfach in dem Moment nur eine eingefallen: Bassai Dai. Die kannte ich schon ein bisschen und habe mich nicht so blamiert 😀 Ich habe das Gefühl ein paar Unterschiede gab es zu dem was ich in Deutschland gelernt hatte. Anders als erwartet war das Training total entspannt und nicht so hart wie man gehört hat. Gut für mich, weil ich schon vorher das Gefühl hatte ich halte nicht lange durch bei diesem Wetter. Es ist immer noch extrem schwül warm! Ich denke ich werde das Training weiter machen. Für zwei Monate erst mal, da ich dann meine Gastfamilie wechsel. 

So jetzt mal zu dem anderen Thema und zwar dem Teezeremonie Club. Dem bin ich nun beigetreten und es ist super! Ich hatte am Donnerstag das erste mal Club. Anfangs haben sie mich da total überrascht nur angeguckt, aber dann los geplappert und Fotos gemacht und auf Line (Messenger) geaddet 😀 Der Club findet in einem Raum mit Tatami Matten statt. Wir haben Süßigkeiten gegessen und 3 Mädchen haben den Tee traditionell zubereitet bzw es gelernt. Das ist echt interessant, was es alles zu beachten gibt. Mir wurde gezeigt wie man so ein kleines Tuch faltet und wie man den Tee trinkt. Ja da gibt es viele Regel mit Verbeugungen und Teetasse drehen und etwas japanisches sagen (Ich habe es nicht verstanden).  Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht 🙂 Am Ende wurde ich gefragt, ob ich noch die Namen von jedem weiß… Tja das ist mein größtes Problem hier xD ich kann mir keine Namen merken..peinlich peinlich 😀 

Hakozakiguu = 筥崎宮

Der Name der so kompliziert aussieht gehört einem Schrein. Der befindet sich in Fukuoka und heute hat mich mein Gastbruder mit da hingenommen. Ich bin so froh, dass meine Gastfamilie mir so viel zeigt! Der Schrein ist wirklich unglaublich schön und groß. Ich bin jedes mal fasziniert wie ruhig es an diesen Orten, auch in großen Städten, ist. Wir konnten uns heute eine Einweihungszeremonie des Schreins anschauen. Alles haben wir nicht angeschaut, da immer dasselbe wiederholt wurde. Männer und eine Frau schön eingekleidet in Kimonos haben sich viele Male verbeugt und Geschenke in das Innere des Schreins getragen. Dazu hat man Musik von traditionellen japanischen Musikinstrumenten gehört. Das klang ab und zu ganz schön schief 😀 trotzdem war es schön! Sonst hat man nur das leise Getuschel der Japaner gehört und das Klatschen wenn sie gebetet haben. (Wenn ihr euch erinnert: Geld reinwerfen, zwei mal verbeugen, zwei mal Klatschen und beten.) 

Eigentlich war an dem Ort bis heute ein Fest, aber das heutige Problem war: es hat geregnet und wie! Zwischendurch ear auch mal Gewitter zu hören.. In Deutschland gibt es nicht so starken Regen 😦 Deshalb konnten wir nur einmal schnell an den Essbuden vorbei rennen. Mein Regenschirm hat es nicht überlebt… Da kam der Regen letztendlich durch getropft. 

Ich muss jetzt auch mal ein bisschen die Natur erwähnen. Die Bäume und Pflanzen sind hier so anders, aber schön! Es gibt sogar Palmen ^^ (Ich liebe Palmen!!). Jeder hier ist erstaunt, wenn ich sage, dass die Bäume so schön sind 😀 In dem Schrein war sogar eine Art Ausstellung für Blumen und Pflanzen 🙂 

Heute habe ich auch mal mehr Ausländer gesehen. Ja hier sieht man echt total wenig… Während in Deutschland alles bunt ist, gibt es hier nur Japaner und den ein oder anderen Englischlehrer an der Schule, sonst sieht man keinen. Vor allem als wir Abends essen gegangen sind, in ein Ramen-Restaurant, habe ich viele gesehen! Ich fande es überraschend ^^ Ramen ist übrigens total lecker! Es war eine Riesen Schüssel Suppe voll mit Nudeln, Fleisch und vielen japanischen Gemüse. (schwer zu beschreiben) Auf dem Bild sieht es klein aus, aber es war echt sehr viel! 

Wir haben im Bahnhof gegessen und da es gleichzeitig auch ein Einkaufszentrum ist, noch ein wenig durch geschlendert. Dann trifft man auf Dinge, die es nur in Japan einfach mal so zwischen durch zu sehen gibt: Roboter!  Echt niedlich ^^ 

Morgen geht die Schule weiter also Gute Nacht 🙂 

Bestes Sportfest!!

Da bin ich mal wieder ^^ Heute erzähle ich vom Sportfest meiner Schule. Das war erst Gestern (Samstag 10.09.16). Es hat so viel Spaß gemacht! Auf jeden Fall besser als in Deutschland bei meiner Schule!! Da auf meiner Schule Junior High school und Senior High School, aus deutscher Sicht 7.-10. Klasse, zusammen sind, war auch mehr zu sehen. Es fing frühs an und erst ca. 16 Uhr war es zu Ende. 

Ich finde die Erwärmung immer total lustig. Die haben wir sogar teilweise in Tokyo bei der Orientierung gemacht. Wahrscheinlich macht man das in ganz Japan gleich um frühs wach zu werden 😀 

Es gab 3 verschiedene Teams. Ich war im Team 赤(aka) = Rot, dann gab es noch 青(ao) = Blau und 白(shiro) = Weiß.  Jeder musste so ein Band um den Kopf tragen  dass bei allen Japanern gut aussah und bei mir…. Es war viel zu heiß und ich habe trotz Sonnencreme Sonnenbrand bekommen :/ Ich habe wieder viele neue Leute kennen gelernt! Manche Klassen haben auch einen Tanz vorgeführt, was ich echt super fand und dann gab es die Wettkämpfe. Ich werde wohl ein Video verlinken, damit ihr es euch anschauen könnt. 

Ich habe vergessen zu sagen, dass schon zu Beginn der Woche Vorbereitungen statt fanden. Am Donnerstag und Freitag war keine Schule, denn alle haben aufgebaut und geprobt! Das ist echt unglaublich wie viel Mühe sich jeder gibt. Am Ende des Sportfests haben auch alle Schüler wieder mit abgebaut und aufgeräumt. Es kamen viele Eltern zum Zuschauen und Mittag habe ich auch mit meiner Gastfamilie zusammen gegessen. Ich finde es so toll wie jeder zusammen sitzt und viel Spaß hat! 

Da das Sportfest an einem Samstag war, haben wir am Montag frei ^^ Ich bin auch immer noch total müde, obwohl ich gestern zeitig schlafen gegangen bin. Mein Problem war, dass ich mitten in der Nacht aufgewacht bin, weil ich zu viele Moskitosstiche hatte die gekrabbelt haben. Ich habe 31 gezählt… Die habe ich am Freitag bekommen, da mir mein Gastbruder 3 verschiedene Schreine gezeigt hat und einer davon lag mehr im Wald. Das die so weh tun hätte ich nicht erwartet 😦 Danke an meine Mama, die mir Fenistil mit gegeben hat! Aber es hat sich gelohnt, denn die Schreine sind alle unglaublich schön!! 

Bilder mit meiner Gastfamilie!

Guten Abend ^^ 

Heute werde ich mal ein paar Bilder von meiner Gastfamilie (und mir) zeigen. Dadurch dass Japaner Fotos lieben werden auch haufenweise gemacht, damit nichts vergessen wird. Okaasan ist wirklich nett! Sie hat letzte Woche immer mein Obento fotografiert, da man in der Schule das Handy nicht benutzen darf. Sie steht extra eher auf um für jeden ein Bento zu machen. Vielen Dank! Hier ein Beispiel:

Es ist immer total lecker! Natürlich immer eine Büchse voll mit Reis und etwas kleines drauf und dann noch verschiedene Dinge in einer anderen Box. Es ist eben wie eine Lunchbox 😀 Und hier mal ein Größenvergleich zu dem Obento von meinem Gastbruder und Otoosan (Gastvater):

Auch wenn es klein aussieht, ich werde trotzdem satt 😀 

Und hier Fotos, wenn ich mit meiner Okaasan koche: (Nein ich bin nicht groß, die Japaner sind nur zu klein xD)

Jaa und das wird dann natürlich auch noch gegessen ^^ 

Meine beiden Gastgeschwister sind auch total nett. Meine kleine Gastschwester ist sehr aufgeweckt und mein Gastbruder sehr hilfsbereit 🙂 Am ersten Schultag wurde von meinem Gastbruder und mir gleich ein Foto vor der Schule gemacht. 

Ein Bild mit meiner Gastschwester habe ich natürlich auch ^^ 

Das soll’s erstmal an Fotos gewesen sein! Gute Nacht 🙂

Taifun?? | Schreinbesuch ^-^ 

Heute war ein Tag an dem ich gemerkt habe, dass ich wirklich in Japan bin. Heute wäre eigentlich Schule gewesen, aber wegen einem Taifun war heute frei. Vielleicht ist es nicht bis Deutschland durch gedrungen, aber der Taifun war Anschein sehr heftig. Ich habe davon aber (glücklicherweise) nichts mitbekommen, da der Taifun an Kitakyushu vorbei gezogen ist. Wenn man googelt findet man schnell die Auswirkungen von dem Taifun 😦 Meine Gastfamilie erzählte mir, wenn ein Taifun ist können Sie nachts nicht schlafen da der Wind und Regen so laut sind. Schon grußelig 😮 

Was habe ich heute gemacht? Japanisch gelernt und mit Okaasan (Gastmutter) Abendessen gekocht. Ich finde es super, dass sie mir Kochen zeigt! Gestern war aber interessanter, da meine Gastschwester, Okaasan und ich zu einem Schrein gegangen sind, während mein Gastbruder Klavierunterricht hatte. Er spielt so gut!! Ich liebe es ihm zu zusehen! Also den Schrein kannte Okaasan auch noch nicht. Es war echt schön! Ich liebe diese Schreine hier! Meine Okaasan hat mir erklärt und gezeigt wie man betet. Eine Münze in so ein Kästchen werfen, zweimal klatschen, zweimal verbeugen, einmal klatschen und Beten. Ich hoffe ich habe nichts vergessen 😀 Achja und die Glocke kurz läuten! Dann kann man noch so eine Art Glückslos kaufen. Da steht drin wie viel Glück man hat und was gut läuft usw.. Wie bei unserem Horoskop. Den Zettel hängt man dann fest. Das seht ihr in den Bildern ^^ Ich freue mich schon auf die nächsten Besuche zu einem Schrein!

Bis bald ^^

2016年09月03日

Heute ist Samstag und ich bin eine von den glücklichen, die Samstags keine Schule haben. Meine Freunde haben mich gefragt ob wir nichts zusammen etwas machen wollen und da habe ich natürlich Ja gesagt! Es war ein wunderschöner Tag! Wir haben uns in Kokura getroffen. Mein Gastbruder ist mitgekommen als einziger Junge. Ich wäre nicht mit den Zügen zurecht gekommen, er ist echt lieb! Wir waren erst mal Mittag essen und zwar Sandwiches! Das war total lecker 😉 Danach waren wir shoppen und ich habe auch ein paar kleine Dinge gekauft. Und Fotos dürfen nicht fehlen 😀 In Japan sind Purikura beliebt. Die macht man in Fotoautomaten und kann die Fotos danach noch dekorieren. Die sind total süß ^^ 

In Kokura gibt es ein schönes Schloss, dass ich anschauen wollte. Also sind sie mit mir dahin gegangen! Es ist so unglaublich toll! Einfach so anders als in Deutschland. Ich liebe es! 

Wir haben den ganzen Nachmittag zusammen verbracht. Ich hatte so viel Spaß! Ich verstehe zwar immer noch kaum etwas aber meine Freunde wissen inzwischen welche Wörter ich kenne und dadurch geht es einfacher ^^ Sie geben sich auch Mühe mir etwas zu erklären. Ich wurde heute sogar von drei japanischen Mädchen, die ich nicht kannte angesprochen und gefragt ob sie ein Foto mit mir machen können 😀 Sie haben meine langen Beine bewundert hahah 😀 Achja und das hier habe ich heute gekauft (nicht viel):

Ich muss ihnen wirklich für diesen tollen Tag danken! Ich hätte nie gedacht, dass ich schon in der 1. Woche so viel erlebe! Liebe Grüße von mir❤

1. Schulwoche in Japan🌸

So und schon ist die erste Schulwoche vorbei. Die Zeit vergeht echt schnell, aber ich fühle mich als würde ich schon länger hier sein 😀 Ich bemerke immer mehr Unterschiede zwischen Japan und Deutschland, die kann man gar nicht alle aufzählen. In meiner Schule sind zum Glück alle ganz locker und total freundlich! Auch der Unterricht ist bei den meisten Lehrern sehr lustig und nicht so dass der Lehrer nur vorne steht und redet. Ich verstehe leider fast nichts im Unterricht, deshalb bin ich eine Woche in meiner Klasse 1A (=10.Klasse) und dann eine Woche in der 7. Klasse. Dann stelle ich mit meinen Lehrern einen Stundenplan zusammen und wir mixen das irgendwie durch 😀 In Mathe verstehe ich nähmlich gar nichts, da wäre ein anderes Fach einfach besser. Japanisch Unterricht habe ich immer zwischen durch und das ist echt super! Jeder Schüler darf mit einem iPad im Unterricht arbeiten bzw soll man das. Ich habe auch eins bekommen! Die leihen mir echt alles mögliche 🙂 Meine Schule ist eine christliche Schule, aber es ist nicht jeder Christ 😀 Wir gehen jeden Morgen in die Kapelle, die gleich an der Schule dran ist und da wird gesungen und etwas vorgelesen. Vielleicht aus der Bibel?.. 

Heute wollte ich in einer Mathe Stunde lieber Japanisch Unterricht haben, deshalb habe ich meine Lehrerin gefragt, aber es kam sogar besser. Von den USA aus Pittsburg sind ca. 5 Schüler gekommen mit ein paar Erwachsenen! Es gab eine kleine Willkommenszeremonie für sie und ich sollte mit dabei sein. So konnte ich Englisch reden und der Englischclub war auch dabei. Es wurden Geschenke überreicht und überraschenderweise bekam ich auch eins von meiner Schule und von den Schülern aus Pittsburg! Ich hätte damit gar nicht gerechnet! Auf jedenfall ein großes Dankeschön! 

Im Moment bin ich auf der Suche nach einem Klub, dem ich beitreten kann. Ich habe mir die verschiedenen Sportclubs angeschaut, aber es ist immer noch so schwül heiß, dass es mir unmöglich vorkommt Sport zu machen 😀 Heute habe ich mit den Amerikanern den Kalligraphie club und den Teezeremonie club angeschaut. Es war toll! Aber ich kann mich nicht entscheiden… Da gibt es ja auch noch den Englischklub.. Und och wollte doch auch Basketball spielen…  Ach ich weiß es nicht :/ und wechseln ist nicht gut in Japan. Naja gut für irgendetwas muss ich mich entscheiden. 

Das ist übrigens mein Klassenzimmer und der Blick auf Shimonoseki von meinem Klassenzimmer aus!

1. Japanischer Schultag! 

So ich schreibe gleich zwei Beiträge obwohl ich schon wieder müde bin. Mir geht es allgemein sehr gut! Ich weiß es kommen schlechtere Zeiten deshalb genieße ich es!  6 Uhr sind wir heute aufgestanden. (aah es gewittert gerade heftig!) Okaasan hat mich zusammen mit meinen Gastbruder zur Schule gefahren. Wirklich nett! Ist ja sehr weit entfernt. Ich musste mich dem Schulleiter vorstellen und dann allen Lehrern im Lehrerzimmer. Danach habe ich die Schuluniform anprobiert und sie passt! Das heißt ich brauche sie nicht kaufen. Das wäre teuer geworden. Das beste kam noch, denn ich musste mich vor vielen Schülern (Wahrscheinlichkeit alle :D) vorstellen! Ich war so aufgeregt! Aber es hat gut geklappt nur ein paar mal versprochen. Wenn ich mit einem Lehrer durch die Gänge lief  hörte man überall „kawaii!“ (かわいい). Das heißt so viel wie süß 😀 mir wurde schon gesagt das in dem ersten Monat so ist, aber es ist unglaublich dass so zu hören! Meiner Klasse musste ich mich auch noch mal vorstellen. Für Japan ist es eine kleine Klasse. Mit mir nur 16 😮 sonst sind es immer über 30! Mein Klassenlehrer ist auch sehr nett. Eigentlich wirklich jeder! Wir haben eine Vorstellungsrunde gemacht und dann saß ich oft im Lehrerzimmer und sollte Japanisch üben. Aber ich hatte noch zwei Englischstunden mit meiner Klasse mit unterschiedlichen Lehrern. Das war ziemlich einfaches englisch 😀 zur Mittagspause hat mir Okaasan eine Bento Box gemacht. Das ist wie eine Brotbüchse, aber mit Reis, Ei, Fleisch,Gemüse usw.. Dafür danke ich ihr sehr! Manche machen das ja gar nicht. In Japan schieben Freunde ihre Tische zusammen. Ich durfte zum Glück auch meinen mit bei anderen dazustellen. Jeder hat einen Einzeltisch in Japan und die Japaner schieben Stühle und Tische immer richtig über den Boden 😀 Mein Gastbruder geht auf die selbe schule aber in eine andere Klasse. Ich bin in der 1 A, also in deutsch 10. Klasse. Allgemein war der Tag super und och bin glücklich, auch wenn ich kaum etwas verstehe 😀 viele Lehrer sprechen englisch und es gibt einen Briten und einen Amerikaner ^^ 

PS: jeder hat sogar ein ipad. Ich habe heute auch einfach so eins bekommen 😮 

Bilder werden vielleicht folgen, aber ich frage lieber erstmal nach ob ich es hoch laden darf. Wer will lang auf meiner Schulseite schauen da gibt’s mich schon zu sehen 😀 

Japanische Gastfamilie!

Gestern bin ich zum Glück noch bei meiner Gastfamilie angekommen! Zum Glück? Ja das muss so gesagt werden. Mein Flug nach Kitakyushu wurde wegen einem Taifun gestrichen… Alle die mit dem Flugzeug wegfliegen sind mit zwei Japanern (ehemalige Austauschschüler) zum Flughafen gefahren. Da haben wir jeden nacheinander zum Flug gebracht. Ich war zu Letzt übrig 😀 das war eine hin und her.. Anderer Flug oder Shinkansen (die schnellen Züge) und welche Uhrzeit? 

Letztendlich bin ih nach Fukuoka geflogen, wo ich so ein Glück habe dass meine Gastfamilie mich trotzdem noch abgeholt hat! Man fährt 2-3 Stunden von Ihnen bis dahin. Meine Gastmutter (ich sage Okaasan zu ihr) und meine Gastschwester haben mich abgeholt. Die sind so süß! Ein großes Aufatmen als Okaasan englisch gesprochen hat! Juhuu 😀 ja ich werde trotzdem so viel wie möglich Japanisch versuchen zu sprechen. Während der Fahrt durfte ich schlafen. Ich war so müde ich hatte schon im Flugzeug geschlafen, das Flugzeug war übrigens kein bisschen voll ich saß alleine auf meiner Reihe… 

Sie haben mir ihr Haus gezeigt und dann sind wir losgefahren, da ich noch ein Adapter brauchte (falschen mit gehabt) und sie hat meinen Gastbruder abgeholt. Meinen Gastvater (Otousan) habe ich auch noch kennen gelernt. Sie sind alle sehr freundlich! 

Ich kann es noch nicht begreifen dass ich in Japan bin!!

Verzeiht mir Rechtschreibfehler, ich schreibe nur über mein Handy 🙂

Orientierung in Tokyo 

Heute ist Samstag, ach nein schon Sonntag.. Wir haben während der Orientierung Hausaufgaben bekommen und die habe etwas lange gedauert. Aber jetzt ist die Orientierung vorbei. Wir haben die ganzen Regeln gelernt und ein bisschen von der japanischen Kultur. Hier gab es auch nur ein öffentliches Bad, da muss man sich auch erstmal dran gewöhnen. Am Freitag habe ich endlich Celin getroffen. Sie ist schon seit 5 Monaten in Japan und wir haben immer Kontakt gehalten. Ich habe mich so gefreut sie endlich zu sehen! 

Donnerstag, Freitag und Samstag morgen waren wir in einem Raum und da wurde uns alles erklärt und wir wurden auf das Jahr vorbereitet. Es waren japanische Schüler da, die schon mal im Ausland waren und sie haben uns geholfen. Wir haben zb. eine kurze Vorstellung für die Schule geschrieben. 

Heute sind wir zum Glück noch nach Harajuku (Stadtteil von Tokyo) gegangen. Erst wollten sie uns nicht gehen lassen, weil es so geregnet hat. Da wir gleich vom Klassenraum aus losgegangen sind, habe ich meine Kamera nicht mit gehabt 😦 auf meinem Handy sieht es leider nicht so toll aus. Zuerst waren wir an einem Schrein und sind dann kurz durch die Stadt gelaufen, aber hatten viel zu wenig Zeit :/ 

Ich bin gerade aufgestanden (Sonntag) und ich werde mit ein paar anderen Austauschschülern zum Flughafen gehen. Ich fliege zu meiner Gastfamilie und ich freue mich auf sie aber irgendwie habe ich auch Angst, weil ich kaum etwas sagen 😦

In Tokyo angekommen🗼

Heute morgen, also in Deutschland war es Nachts, bin ich mit einer Stunde Verspätung endlich gelandet. Die 11 Stunden Flug haben wirklich lange gedauert. Eigentlich wollte ich viel schlafen aber neben mir saß ein Japaner der mich wach gehalten hat 😀 er konnte ein bisschen englisch und da hat er mir viele Fragen gestellt und viel erzählt als er gehört hat, dass ich in eine Stadt komme wo er in der Nähe aufgewachsen ist. Da habe ich schon Bekanntschaft mit den über höflichen Japanern gemacht. Fast alle schlafen im Flugzeug und er geht oben an die Gepäckklappe und holt eine Kamera und einen Notizblock raus. Ich dachte er muss etwas wichtiges arbeiten aber nein er hat mir Fotos von Japan gezeigt und mir aufgeschrieben was ich unbedingt ausprobieren muss xD Sehr sehr nett! Aber er hat vorher 4 von den kleinen Flaschen Wein getrunken und allgemein hat jeder Japaner Wein im Flugzeug getrunken 😀

Nach meiner Landung musste ich durch die Immigration (-s Kontrolle?), da ging es auch ein bisschen durcheinander zu… nächster verwirrter Moment am Gepäckband: keine Koffer drauf und ein Japaner und eine Japanerin kommen auf mich zu gelaufen und geplabbert 😀 Anscheinend war ich die letzte.. Aber meine zwei Koffer wurden von dem netten Japaner beaufsichtigt ^^ Ich habe schon so lange gebraucht und doch war ich die erste bei dem jungen Japaner mit dem Schild „WYS“ (jp. Organisation) Nach endlosen warten (ca. 4 Stunden) ging es in den Bus det uns quer durch Tokyo gefahren hat. Wir sind nun am Ort für die Orientation hier. Es gibt hunderte Regeln 😦 

Da alle todmüde sind war schon 19 Uhr Schluss 😀 Gute Nacht! 

Berlin ✈ Zürich 

Mein erster Flug ging heute um 09:30 Uhr los. Meine Eltern haben mich mit zum Flughafen in Berlin gebracht und wir haben uns verabschiedet 😦 

Jetzt stehe ich im Flughafen in Zürich. Der Flug war problemlos gelaufen. In Zürich angekommen habe ich auf der Abflugtafel mein Gate für Japan gesucht. Da ich noch nicht so oft geflogen bin bin ich auch das erste Mal durch die Passkontrolle gegangen. Dann wollte ich zum Gate E, aber kam irgendwie nicht zurecht. Dann hab ich mir gedacht immer den Japanern hinter her 😀 Zum Glück habe ich dann gesehen das ein Zug zu den Gates fährt. Das war auch mal eine neue Erfahrung 😀 Plötzlich stand kein Gate mehr für Tokyo dran, sondern dass es „Technische Wartungen“ gibt… Letztendlich stehe ich hier und der Abflug verzögert sich immer weiter :/

Gastfamilie 3 Tage vor Abflug!

Hallo hier bin ich mal wieder 🙂 Mein Countdown zählt nun nur noch 3 Tage bis zu meinem Abflug! Ich bin schon sehr sehr aufgeregt 😀 Endlich habe ich meine Gastfamilie bekommen! Ich habe mir die letzten Tage schon Sorgen gemacht, ob es noch klappt. Jetzt bin ich endlich beruhigt. Meine Gastfamilie wohnt in Kitakyushu City also auf der Insel Kyushu. Das heißt ich fahre jeden Tag von Kyushu auf die Hauptinsel Honshu zur Schule 😀 Ich bin wirklich dankbar, dass mich die Familie aufnimmt, denn ich werde eine kleine Gastschwester haben und einen Gastbruder in meinem Alter. Bei der Familie werde ich bis Ende November bleiben und dann werde ich wohl eine zweite Gastfamilie bekommen. Ich denke die Zeit mit meiner Gastfamilie wird sehr schön! 

In den letzten Wochen ist das Certificate of Eligibility angekommen, welches man für das Visum braucht. Am 03. August bin ich dann mit meinen Eltern in Berlin bei der japanischen Botschaft gewesen um mein Visum zu beantragen. Überraschenderweise kam es schon drei Tage später mit der Post bei uns an.

Endlich ist alles erledigt und es kann losgehen! 

Meine Gastschule / My host school ^.^

Endlich ist es soweit! Ich kenne nun meine Schule und damit auch in welcher Gegend ich 10 Monate verbringen werde! Meine Schule befindet sich in Shimonoseki. Das liegt in der Yamaguchi Präfektur und ist die südwestlichste Stadt auf der Hauptinsel Honshu. Ich freue mich so sehr darüber! Es hieß anfangs immer im Großraum Tokyo aber ich bin positiv überrascht, dass ich in den Südwesten komme ^^

Mein Abflug wird am 24. August in Berlin sein. Ich fliege über Zürich und komme nach über 11 Stunden Flug am 25. August in Tokyo an. Nun warte ich noch auf meine Gastfamilie und hoffe, dass sie nicht so weit weg von der Schule wohnen. Die Schüler in Japan haben oft lange Schulwege. Die Schule sieht echt schön aus und es gibt anscheinend eine Kapelle. Also ist es wohl eine eher christliche Schule.

Wie es zu einer japanischen Schule gehört gibt es natürlich Schuluniformen ^^ Meine Uniform wird so aussehen:

Die Linke ist für den Sommer und die Rechte ist für den Winter. Ich freue mich jetzt schon die Uniform anzuziehen! In der Schule gibt es verschiedene Clubs, z.B. Sportclubs: Basketball, Tennis, Handball usw. und kulturelle Clubs: Teezeremonie, Chor, Drama, Kalligraphie uvm. Ich kann mich gar nicht entscheiden, in welchen ich eintreten will 😀 Ich finde Teezeremonie und Kalligraphie, aber auch Basketball sehr interessant!!

Das soll’s erst Mal gewesen sein an Neuigkeiten ^^

Bis bald 🙂

#english

Hey guys! I got to know my hostschool. It’s in Shimonoseki, that’s the southwestern city on the main Island Honshu. You can see photos of the location, the school and the school uniform above. I’m pretty happy about this school! They have a lot interesting clubs and I can’t decide which one I wanna join because I like a lot!

See you!

VBT in Berlin

Am Wochenende (07. – 08. Mai) bin ich nach Berlin zum Vorbereitungstreffen von GYG gegangen. Ich habe wieder so nette Leute kennen gelernt! Aber ich fange erst mal von vorne an zu erzählen.
Also am Samstag hat mich mein Vater nach Berlin gefahren und das schon sehr früh! Wir sind schon um fünf Uhr aufgestanden 😦 So kamen wir aber rechtzeitig bei der Jugendherberge an. Ich wurde gleich von anderen Austauschschülern begrüßt, was mich sehr gefreut hat. Auch alle anderen waren sehr offen und nett! In einer gemütlichen Vorstellungsrunde mit einer ehemaligen Austauschschülerin lernten wir uns alle besser kennen. Wie zu erwarten war, gehen die meisten in die USA 😀 Aber viele gehen auch nach England, Irland oder Spanien. Ich und zwei weitere Ats waren einzeln. Sie möchten nach Kanda und nach Norwegen. Mit den Beiden habe ich mich auf Anhieb verstanden und wir haben auch in einem Zimmer geschlafen. Jeder hat dann noch kurz sein Gastland vorgestellt und parallel dazu haben die „Amerikaner“ alles für ihr Visum besprochen.
Im Laufe des Tages haben wir noch viele Informationen bekommen und konnten unsere Fragen endlich loswerden. Ich fand es besonders schön, dass wir ein Brief an uns selber geschrieben haben. Diesen können wir dann nach dem Auslandsjahr wieder lesen. Für mich war es toll sich mit anderen Ats zu unterhalten, weil ich denke dass ich meine Familie manchmal schon damit nerve.
Es war zum Glück schönes Wetter, sodass wir auch raus gehen konnten und gegrillt haben. Für die Vegetarier gab es natürlich auch was xD Als Abschluss des Tages fuhren wir Austauschschüler mit den Betreuern zum Bowling spielen. Die Fahrt mit der S-Bahn wurde, durch ein paar Schwierigkeiten mit den Fahrkarten, nicht langweilig 😀 Die ersten drei Stationen hatte eine Austauschschülerin einen Automaten zum abpiepsen der Fahrkarten gesucht, sodass der Zugführer immer Durchsagen wegen der Weiterfahrt machte. Das war schon lustig ^^
Da die meisten Abends schon ziemlich müde waren hätte eine Runde gereicht, aber es wurde noch eine zweite Runde Bowling gespielt. Abends sind wir müde ins Bett gefallen.

Der Sonntag begann mit einem leckeren Frühstück und es wurden noch alle Regeln für das Auslandsjahr geklärt. Mit den anwesenden Eltern führten wir noch ein kurzes Rollenspiel durch und zum Mittag war schon wieder Abreise.
Die Zeit verging echt schnell! Ich hatte wirklich viel Spaß mit allen und war sehr glücklich an diesem Wochenende 😀 Es war jeder zu jedem sehr nett und Gruppen haben sich nur teilweise gebildet, sodass man mit jedem lachen konnte 🙂

Ich hoffe der Beitrag war ein wenig interessant 🙂
(Von der Partnerorganistation in Japan gibt es leider noch nichts Neues)

ATS-Treffen in Leipzig

Am Samstag war ein Austauschschüler-Treffen in Leipzig und es war echt toll! Wir waren Austauschschüler aus Sachsen und sogar von weiter weg.

Meine Freundin Lea und ich sind in Dresden mit dem Bus abgefahren. Schon da lernten wir zwei weitere Ats kennen. In Leipzig haben wir uns, nachdem wir uns vor einer Straßenbahn retten mussten xD, im Hauptbahnhof mit allen getroffen. Es waren alle gut drauf und wir haben schon anfangs viel gelacht 😀
Als wir alle zusammen waren, sind wir ins Cafe „100 Wasser“ Mittag essen gegangen. Das war wirklich lecker *.* Später sind wir noch auf den Uni-Riesen gegangen. Von da hat man eine wunderschöne Aussicht! Fotos wurden natürlich nicht vergessen ^^

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Unsere Gruppe hat sich dann geteilt und wir haben die Stadt noch ein bisschen unsicher gemacht xD
Im Bus nach Hause war ich richtig froh, dass wir zu dem Treffen gefahren sind. Ich war glücklich mich mit anderen Ats auszutauschen und ich lernte so viele neue Leute kennen. Die meisten wollen ein Jahr in die USA gehen, aber es gab auch Ats die sich nach Costa Rica, Irland und Malaysia trauen. Leider war keiner dabei, der auch nach Japan geht. Wir träumten von unserem Auslandsjahr, sprachen über unsere Gastländer, Gastfamilien, Ängste usw. Es war so spaßig, man musste einfach lachen 😀

Wenn ihr die Möglichkeit habt zu so einem Treffen zu gehen macht es unbedingt! Ich bin sicher, dass ihr nicht enttäuscht werdet ^^

Angenommen!Accepted! 😊

Hallo~
Ich wurde heute von der japanischen Organisation angenommen! Juhuu! Das heißt es steht nun endgültig fest, Japan kann kommen!
Nachdem ich gestern ein Skype Interview mit einer freundlichen Japanerin geführt habe, hatte ich eigentlich ein gemischtes Gefühl. Es freut mich umso mehr  dass doch alles geklappt hat ^^ Das Interview fand früh um 8 Uhr statt, wegen der Zeitverschiebung. Ich war sehr aufgeregt und habe einmal mehr Japanisch gelernt 😀 Ich habe mich dann auf japanisch vorgestellt und die weiteren Fragen haben wir auf englisch geführt.
Ich kann es noch immer nicht glauben, dass mein Traum wirklich wahr wird! Nochmal vielen Dank an alle die mich dabei unterstützen 🙂

Hello!
Today, I was accepted by the Japanese Organization! Yay! I really look forward to Japan!
After I had a Skype interview with a friendly Japanese yesterday, I actually had a mixed feeling. I’m happy that it worked well^^ the interview started 8 o’clock in the morning , because of the time difference. I was very excited and learned even more Japanese 😀 I introduced myself in Japanese but than we talked in English.
I still can’t believe that my dream comes true! Again thank you to all who support me 🙂

Brieffreunde finden?

Stundenlang saß ich vor dem PC, abends im Bett noch aufs Handy gestarrt. Meine Suche nach einer seriösen Seite um Brieffreundschaften in Japan aufzubauen hat sehr lange gedauert. Vielleicht ist einer von euch auch gerade auf der Suche und deshalb schreibe ich diesen Blogeintrag.
Ich habe wirklich viele verschiedene Internetseiten gefunden, aber manchmal musste man eine Mitgliedschaft bezahlen oder einige Seiten waren auch nur für Erwachsene. Durch eine Youtuberin,  welche ein Auslandsjahr nach Japan machte, habe ich eine passende Seite gefunden. Diese findet ihr hier (Japan-guide.com).
Sie ist zwar auf englisch aber das sollte kein Problem sein. Mit eurer E-mail Adresse anmelden, bestätigen und fertig. Man kann eine eigene Anzeige erstellen oder man sucht einfach selbst nach Anzeigen anderer. Nach Nationalität, Alter, Sprache, Interessen usw. könnt ihr genau die richtigen Brieffreunde finden. Es sind Menschen aus der ganzen Welt zu finden! Ich selbst habe sogar einige Japaner kennen gelernt, die Deutsch lernen. Es ist sehr interessant und oft lustig über die verschiedensten Themen zu schreiben. Ich schreibe meist auf Englisch da mein Japanisch noch so schlecht ist, aber bei Fragen zu Japanischer Grammatik oder Aussprache wird gern geholfen. Durch diesen Kontakt lernt man viele Dinge über den japanischen Alltag, der Kultur, dem Sport, der Geschichte uvm kennen. Mit einem meiner Brieffreunde hab ich schon öfters Briefe und kleine Päckchen hin und her gesendet 😀 Dadurch konnte ich mich schon über einige Japanische Dinge freuen♥

Bewerbungsunterlagen für Japan

Hallo
ich habe heute endlich meine Bewerbungsunterlagen für die Partnerorganisation WYS abgeschickt! Puh, es war echt ziemlich anstrengend alles auszufüllen. Ich würde euch empfehlen früh genug anzufangen, so habt ihr nicht so einen Zeitdruck. Meinem Arzt und meinen Lehrern habe ich auch ca. 2 Wochen Zeit gelassen und danach hatte ich noch 1-2 Wochen Zeit. Meinen Gastfamilienbief habe ich versucht so gut wie möglich auf Japanisch zu schreiben. Mit meinen Japanisch Kenntnissen ist das gar nicht so leicht. Ich hoffe ich habe nicht so viele Fehler gemacht  😀
Also die Unterlagen sind jetzt zu meiner Organisation in Deutschland unterwegs, die es hoffentlich bald nach Japan schicken 🙂

JuBi

Today I went to an exhibition of exchange programmes. In Germany it’s called „JuBi“ from the word „Jugendbildungsmesse“ (Youth education fair). There are some organisations, who organize for example an exchange year or an Au-pair. I have already an organisation but it still was really interesting! I went there with a friend (she will doing an exchange year to the USA). We talked to the people of the organizations and asked some questions. They were all friendly and polite persons. There werw also a lot of people who made already an exchange year and they explained their experiences. I searched organisations for Japan but there were only 3 or 4 who organize that. I think for whose who want to do an exchange year, it’s advisable and you will get a lot informations. 

Finanzierung

Bei vielen scheitert das Auslandsjahr an den Kosten. Das ist wohl das größte Problem. Als ich das erste mal gelesen habe wie viel ein Auslandsjahr kostet, war ich schon ein bisschen erschrocken. Die Reaktion meiner Eltern war auch nicht anders, weshalb ich einige Zeit gebraucht habe meine Eltern zu überreden. Ich habe es mit Argumenten wie „Es gibt Stipendien!“ versucht, aber leider gibt es für Japan nicht viele. Irgendwie waren sie letztendlich einverstanden, worüber ich sehr glücklich war. Meine Eltern werden mir vorerst das Auslandsjahr bezahlen. Da ich Geschwister habe wäre es aber unfair, dass sie für mich soviel Geld ausgeben, deshalb werde ich das Geld zurück zahlen sobald ich welches verdiene. Ich werde mich um ein Stipendium bewerben, auch wenn es bei GYG nicht so viel ist.  Zur Zeit spare ich aber trotzdem so viel ich kann, denn dieses Geld will ich für die Kosten während des Aufenthalts nehmen. Im letzten Jahr bin ich 2 Wochen in den Sommerferien arbeiten gegangen und habe damit schon ein bisschen verdient. Zusätzlich bin ich Zeitung austragen gegangen, leider gab es bei der Firma Probleme, deshalb kann ich im Moment keine Zeitung austragen. Ich schaue aber immer in den Zeitungen ob ein Austräger gesucht wird. Von meinem Taschengeld lege ich jeden Monat etwas beiseite, dadurch kommt schon was zusammen. Zum Geburtstag und zu Weihnachten bekomme ich auch Geld geschenkt. Keiner mag es einfach Bargeld so zu verschenken, deshalb habe ich zB. für meine Großeltern einen Brief geschrieben, wo das „warum?“ beschrieben ist. Ich freue mich, dass meine Familie mich so unterstützt 🙂

Information

Mal eine kurze Information. Da ich sehr viele Aufrufe aus anderen Ländern habe, möchte ich ab und zu ein Beitrag in englisch schreiben. Ich habe vor allem sehr viele Besucher aus Japan. Die können vielleicht nicht alle Englisch aber ich möchte trotzdem das ein paar mehr Leute etwas verstehen 😀 Außerdem würden sich ein paar meiner Brieffreunde darüber freuen.

A short information. I have many visitors on my Blog from other countries. Especially from Japan, so sometimes I will write an article in English. I hope you will enjoy it and I hope you understand my English 😀

3 Wochen in FR schon vorbei

Hallo an alle 🙂
Ich bin nun schon wieder in Deutschland. Am Sonntag bin ich von Bordeaux über Amsterdam nach Berlin geflogen.
In meiner letzten Woche hatte ich mit meiner Gastfamilie am meisten Spaß gehabt. Vielleicht liegt es daran, dass ich ein wenig mehr verstanden habe. Wir haben zusammen Kartenspiele gespielt, sind nach Bordeaux gefahren und haben am Strand die Sonne genossen. Ein Erlebnis bleibt mir noch stark in Erinnerung und das war Wasserski. Meine Gastmutter hatte Marie, ihre Freundin und mich zu einem See mitgenommen. Da haben wir einen Anfänger Kurs im Wasserski (ski nautique) bekommen. Die Anweisungen auf Französisch habe ich zum Glück mehr oder weniger verstanden 😀 Es hat sehr viel Spaß gemacht und auch meiner Gastschwester und ihrer Freundin hatte es super gefallen! Très bien ! Hier ist nochmal ein Foto von meiner Gastschwester zu sehen

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Zu den ganzen 3 Wochen kann ich sagen, dass es sich wirklich gelohnt hat. Ich bin mit meiner Gastfamilie super klar gekommen. Auch in der kurzen Zeit habe ich die Familie ein wenig lieb gewonnen 🙂
Die französische Kultur ist auch ein wenig zu mir durch gedrungen. Ein paar Klischees haben sich tatsächlich bestätigt. Die Franzosen achten wirklich auf ihr Aussehen, kaum habe ich jemanden mit Jogginghose auf der Straße gesehen. Gegessen wird auch ausgiebig, selbst das Dessert hat nie gefehlt. Jedoch das Klischee, dass Franzosen kein Auto fahren können, muss ich aus meiner Sicht verteidigen. Eingebeuelte Autos habe ich sehr wenig gesehen und sonst fahren alle ordentlich. Außer mit dem Blinker haben so manche ihre Probleme.

So ein Kurzaufenthalt kann ich jedem empfehlen und ich würde es auch wieder machen 🙂

Meine 2. Woche in Carbon Blanc

Jetzt ist die 2. Woche auch schon rum. Die Wochen vergehen schneller als ich dachte.
In der 2. Woche war ich zweimal am Meer. Von dem einen mal habe ich ja schon erzählt. Am Sonntag war ich noch einmal mit meinen Gasteltern am Strand. Leider ist das Wetter in den letzten Tagen etwas schlechter geworden. Es ist windig, aber die Sonne kommt auch ab und zu mal hervor. Ausgerechnet am Sonntag als wir am Strand waren hat es angefangen zu regnen, aber der Rest der Woche war angenehm. Am Dienstag waren Marie, ihre Freundin und ich im „Aqua Park“. Da gibt es viele verschiedene Rutschen. Es war echt lustig mit den Beiden 😀
Ich habe die Woche auch ein bisschen kaufen können, da wir durch Bordeaux geschlendert sind. Ich habe ein paar Souvenirs und zwei Manga gekauft. Ich wollte unbedingt mal einen Manga auf Französisch haben ^^

Nun werde ich die letzte Woche nochmal richtig genießen 😉

23.Juli – Donnerstag

Hallo!
Heute möchte ich mal von Gestern erzählen, da mir der Tag sehr gefallen hat.
Circa um 9 Uhr holte der Großvater meiner Gastfamilie meine zwei Gastschwestern (Marie, Héloise) und mich ab. Wir sind zuerst nochmal bei ihm zu Hause vorbei gefahren, denn die Großmutter hatte noch einiges vorbereitet. Nach den Vorbereitungen sind wir alle los gefahren und zwar nach Soulac. Soulac ist eine schöne Stadt am Atlantik. Wir fuhren ungefähr 1,5 Stunden, aber die Zeit verging schnell. In Soulac schauten wir uns eine Kirche an. Soviel ich verstanden habe war diese mal von der Erde bedeckt und wurde erst später ausgegraben. Danach sind wir durch eine Einkaufsstraße geschlendert. Es war ein wenig voll aber die vielen Läden waren schön. Außerdem gab es eine Markthalle. Ich war noch nie so richtig auf einem Markt, deshalb war es für mich sehr interessant dies mal zu sehen. Zur Mittagszeit haben wir das vorbereitete Picknick gegessen. Dazu gehörten sogar Chips, was ich bei mir zu Hause nie zum Mittag essen würde 😀 Nach dem leckeren Picknick sind wir endlich ans Meer gegangen. Dieser Sandstrand war wirklich wunderschön! Der Großvater hat mir erklärt, dass der Strand 25km lang ist! Leider war es sehr windig, aber wir sind trotzdem Baden gegangen. Die Wellen waren richtig hoch, weshalb wir nicht weit ins Meer rein konnten, aber es war echt super! ^^ Nachdem wir uns noch schön gesonnt haben, natürlich mit viel Sonnencreme xD, sind wir wieder nach Hause gefahren. Ich bin Abends total müde ins Bett gefallen.
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Französische Sprache

In den ersten Tagen habe ich immer nur ein paar Wörter verstanden, aber mit der Zeit verstehe ich immer mehr. Meine Gastfamilie probiert mir auch zu helfen, wenn ich nicht das richtige Wort finde oder ein Verb falsch beuge. Sobald ich etwas nicht verstehe, erklärt mir meine Gastfamilie ein bestimmtes Wort genauer oder sucht ähnliche Wörter die ich kenne. Wenn es zB. um ein Gericht geht und ich das Wort nicht kenne, zeigen sie mir Bilder davon. Manchmal benutzen wir auch den Übersetzer oder versuchen ein Wort in Englisch zu finden 😀 Im Gegensatz zum Fernsehen verstehe ich meine Gastfamilie bestens. Im TV verstehe ich sehr wenig 😦 vielleicht ein paar einzelne Wörter, aber nicht mehr.
Ich hoffe ich werde diese und nächste Woche noch etwas mehr verstehen 😀

Hier mal ein paar Wörter die ich sehr oft höre:
Arrête, Aah oui/non, mais non, ouais, Merci, Donc, Alors, c’est ça, pas mal, Si, truc, bon, voilà, n’importe quoi

Meine 1. Woche in Frankreich

Seit einer Woche bin ich schon bei meiner Gastfamilie. Die Woche war schön und mit meiner Gastfamilie komme ich sehr gut klar 🙂 In der Woche sind wir oft baden gegangen und haben Brettspiele gespielt. Ab und zu habe ich etwas mit meiner Gastschwester (Marie) allein gemacht. Einmal waren wir mit ihrer Freundin (Violette) Mittag essen und Bowling spielen oder wir besuchten ihre Großeltern. Am Samstag war mein Gastvater(Sebastien), Marie und ich in St. Émilion. Die Stadt ist bekannt für Wein. Um die Stadt herum waren auch nur Weinfelder. Es war wirklich schön, aber sehr sehr heiß!
Wenn wir nichts getan haben, habe ich an zu Hause gedacht. Aber wirklich Heimweh habe ich nicht 🙂  Die Freundin von Marie hat versucht mir auf Deutsch Spiele zu erklären, dass klang ab und zu schon sehr lustig 😀 die Mutter der Freundin hat auch Brezel gebacken! Geschmeckt haben sie , aber ausgesehen wie Brezel haben sie nicht 😀
In zwei Wochen fliege ich schon wieder nach Hause! Die Zeit vergeht hier ziemlich schnell 🙂

Tut mir leid wenn der Text ein bisschen durcheinander ist. Ich habe im Laufe des Tages im ein kleines Stück geschrieben xD

1. Tag

Ich sollte heute ausschlafen wie lange ich will und weil mich auch keiner geweckt hat, habe ich bis um 10 geschlafen aber meine Gastschwester auch 😀 Wir haben zum Frühstück Müsli gegessen und sind danach einkaufen gefahren. Nach dem Mittag sind wir zu ihren Großeltern gefahren und haben im Pool gebadet. Das war sehr angenehm, da es hier sehr warm ist. Abends sind wir ein Feuerwerk anschauen gegangen. Das war wunderschön! Es war sogar noch mit Musik unterlegt! Es ging circa 30 Minuten lang, aber ich weiß es nicht mehr genau. Ich fande es nur etwas laut und es war sehr voll! Aber ich habe zwei Japanerinnen im Kimono gesehen ^^ かわいい!
Zum Essen muss ich sagen, Kaffee gibt es nach dem Mittag und fast zu jeder Tageszeit Eis 😀 So richtiges Brot wie in Deutschland gibt es auch nicht, das ist alles in Baguette – Form 😀
Naja dann bin ich mal wieder tot müde ins Bett gefallen 🙂

Erste Begegnung mit Gastfamilie

Als ich gelandet bin & meinen Koffer gefunden habe, habe ich endlich das erste mal meine Gastfamilie getroffen. Dabei stand auch noch jemand von terre-des-langues der mich vorgestellt hat. Begrüßt wurde ich mit „faire la bise“ was ich total vergessen hatte, dass man das in Frankreich macht 😀   Mein Betreuer von Terre-des-langues hat mit mir auf englisch geredet, weil ich das besser verstehe, aber er sagte ich soll nur Französisch in meiner Gastfamilie reden. Er hat auch gesagt das er Ende der Woche anruft und sich erkundigt, wie es mir geht.
Mir ist erst im Auto aufgefallen, dass mein Gastbruder gar nicht dabei ist. Deshalb habe ich gefragt wo er ist, aber die Antwort habe ich nicht wirklich verstanden 😀 Im Auto hat meine Gastfamilie schon ein paar fragen gestellt und meistens tausend mal wiederholt, weil ich es nicht verstanden hatte. Soviel ich mitbekommen habe wollten wir erst zu ihren Großeltern fahren, aber die waren nicht da. Das fande ich ganz gut, weil ich mich erstmal ausruhen wollte und ich war extrem müde. Bei meiner Gastfamilie zu Hause haben wir Kekse gegessen. Später dann auch Abendbrot und danach habe ich meine Gastgeschenke verteilt, worüber sie sich sehr gefreut haben.
Am Abend bin ich schon zeitig schlafen gegangen 😉

Flug nach Frankreich

Tut mir leid, dass erst jetzt etwas kommt, ich habe das mit den Internet erst nicht auf die Reihe bekommen.

Vor dem Flug:
Ich sitze jetzt im Flughafen Berlin-Tegel und warte bis ich einchecken kann. Ich bin schon richtig aufgeregt 😀 mein Flug ist gerade an der Abflugtafel aufgetaucht, das heißt es geht gleich zum Check in! Im Moment sitze ich noch in einem Café und habe die ganze Zeit Japaner belauscht ^^ ich habe zwar nur ein paar Wörter verstanden aber egal, die sind einfach so süß! Und vorhin habe ich sogar Austauschschüler gesehen, jedenfalls hatten die alle einen Rucksack von EF auf 😀
Ich bin grade so ungeduldig! Ich will endlich einchecken 😀
So habe eingecheckt und bin durch den Zoll. 🙂

Erster Flug:
Jetzt sitze ich im Flugzeug und irgendwie ist mir ein bisschen schlecht :/ Ich sitze leider nicht direkt am Fenster aber ich kann trotzdem was sehen ^^ Noch 20 Minuten bis ich los fliege 🙂
Ich fliege >o< Den Start hatte ich mir echt schlimmer vorgestellt! Eigentlich war es ganz angenehm und man hat richtig gemerkt wie der Boden unter den Füßen weg ist 😀 Während dem Flug habe ich von meiner besten Freundin einen Brief gelesen, da sie mir in einem Umschlag mehrere Briefe geschrieben hat und ich durfte den ersten im Flugzeug lesen. Das ist echt süß! Ich musste echt aufpassen, dass ich nicht gleich los weine 😀
Das Flugzeug sinkt schon wieder. Ich hoffe in Amsterdam finde ich meinen nächsten Flug nach Bordeaux!
Ich bin in Amsterdam angekommen und war total angespannt weil ich mein Gate erst nicht gefunden habe! Jetzt warte ich wieder mal aufs Boarding…
Nachdem ich dieses mal länger warten musste aufs Boarding sitze ich nur eine Reihe weiter vorne wie bei meinem 1. Flug 😀 jetzt bin ich auch viel entspannter 🙂 ich fühle mich als würde ich jeden Tag fliegen Hahah 😀 Nur noch dieser Flug und dann treffe ich auf meine Gastfamilie! Ich freue mich schon so!
Der Flug von Amsterdam nach Bordeaux dauert etwas länger. Ich finde die Wolken so schön! 🙂 Diesmal haben wir kleine Fernseher, bei meinem ersten Flug hatten die keine. Auf denen sieht man wo wir uns gerade befinden, Geschwindigkeit, Temperatur usw..
Wir sind inzwischen an Paris vorbei geflogen und jetzt an Orléans vorbei. In 40 min kommen wir an ^^
Omg Ich bin grade so tot müde! Ich nicke jedes mal fast ein…
Endlich gelandet! Ich bin gerade so glücklich!!

Frankreich

Hii ^^
Wie man am Titel schon erkennen kann geht es heute um Frankreich. Ich werde die nächsten 3 Wochen in Frankreich bei einer Gastfamilie verbringen. Das war schon für letztes Jahr geplant, zum Teil während der Schulzeit. Damit ich in Frankreich die Schule besuchen kann, aber mein Schulleiter hat leider nicht zu gestimmt. Darum werde ich jetzt in den Sommerferien nach Frankreich fliegen. Es wird mein erster Flug überhaupt sein! Der Abflug ist diesen Sonntag in Berlin und in Amsterdam muss ich umsteigen nach Bordeaux. Ich bin noch nie geflogen und jetzt gleich alleine 😀 Aber das wird schon gut gehen 🙂 Hoffe ich xD
Meine Gastfamilie lebt in Carbon Blanc, das ist in der Nähe von Bordeaux. Ich habe einen Gastbruder (12) und zwei Gastschwestern (15, 7). Meine 15 Jahre alte Gastschwester lernt Deutsch, zum Glück 😀
Ich werde also auf diesem Blog auch noch was aus Frankreich berichten. Ich hoffe es gefällt euch 😉

Japanisch

Heute will ich mal darüber erzählen, wie ich Japanisch lerne.
Anfangs habe ich Selbststudium betrieben, fast ein Jahr lang. Das ‚fast‘ steht deshalb da, weil mir in dem Jahr mal für längere Zeit wirklich die Motivation gefehlt hat. Aber ich habe japanische Brieffreunde gefunden und die ersten Wörter die ich so konnte geschrieben, den Rest dann auf Englisch 😀 Ich empfehle euch mit Japanern zu schreiben, weil sie euch auch weiterhelfen wenn ihr Fragen habt. Als ich selbst gelernt habe, habe ich zuerst die zwei Silbenalphabete (Hiragana & Katakana) gelernt. Zwischendurch auch mal ein paar Wörter und Sätze. Dafür verwendet habe ich meistens Apps und verschiedene Internetseiten, aber auch Bücher. Nur mit Büchern ist das so eine Sache, weil da fehlt mir meistens die Motivation mich irgendwo hin zusetzen und zu lesen. Anfang dieses Jahres habe ich, in den Winterferien (2 Wochen), einen Intensivkurs an der Volkshochschule gemacht. Da haben mir meine Vorkenntnisse den Einstieg in den Unterricht schon erleichtert ^^ Nach den zwei Wochen ging ich weiter zu dem Kurs, der dann einmal in der Woche war bzw noch ist. Ich habe diese Woche den letzten Unterricht. Aber ich hoffe, dass ich nach den Sommerferien ins nächste Semester kann. Der Kurs hat mir viel weiter geholfen, da ich beim Selbststudium zB oft Schwierigkeiten mit der Aussprache oder Fragen zur Grammatik hatte. Außerdem lernt man bei dem Kurs viele andere kennen, die die selben Interessen haben.
Also ich empfehle euch zu einer VHS zu gehen, außer ihr habt genug Motivation um euch alles selber beizubringen. Manchen fällt es leichter und manchen schwerer 😉

1. Beitrag – Bewerbungsphase

Hallo ^^

Also das ist nun mein erster Beitrag und ich hoffe er gefällt euch.

Ich erzähle erstmal wie meine Bewerbung abgelaufen ist. Ich habe mich im April bei AFS und danach bei GYG (Global Youth Group) beworben. Eigentlich wollte ich mich auch bei YFU bewerben, aber sie bieten für Japan nur Frühlingsabreise an. Von AFS bekam ich eine E-Mail, dass die Auswahlveranstaltung zwischen September und November stattfindet, was mir irgendwie zu spät war 😀 Bei GYG habe ich meine Bewerbung gleich über die Internetseite abgeschickt und schon 10 Minuten später haben sie uns angerufen und ein Termin für das Interview abgemacht. Das hat mich sehr überrascht ^^ Das Interview ist gut verlaufen und mein Interviewer war sehr nett und freundlich. Anfang Juni wurde mir der Vertrag dann zugeschickt. Leider standen in diesem Vertrag noch Zahlungstermine vom letzten Jahr, aber das war kein großes Problem und wir bekamen den Vertrag noch einmal zugeschickt 😉  Jetzt liegen die Bewerbungsunterlagen für die Partnerorganisation bei mir zu Hause und warten darauf ausgefüllt zu werden 😀

PS: Bitte seit mir nicht böse, wenn irgendetwas auf meinem Blog durcheinander ist, ich bin noch beim Ausprobieren xD